Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Grippe sowie der Unterschied zwischen Viren und Bakterien – Erkältungsgeister genau durchleuchtet

Erkältung, Verkühlung oder grippaler Infekt sind ungenaue, lediglich alltagssprachliche Bezeichnungen für eine akute Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase (inkl. Nebenhöhlen), Hals oder/und Bronchien durch unterschiedliche Erreger.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit… alles beginnt mit Viren und/oder Bakterien.

Aber wo ist da eigentlich der Unterschied?

Bakterien kann man als selbständige Lebewesen betrachten. Sie verfügen über einen eigenen Stoffwechsel und vermehren sich durch Zellteilung.

Viren sind deutlich unselbständiger, denn sie bestehen nur aus einer Hülle aus Proteinen (Capsid) in der sich ihr Erbgut befindet. Sie befallen Zellen ihres Wirts und funktionieren diese zu Virenfabriken um, erst so entsteht das eigentliche „Virusleben“. Die neu produzierten Viren verlassen die Zelle und befallen weitere gesunde Zellen. Viren sind zudem sehr viel kleiner als Bakterien und schwieriger zu inaktivieren bei der Desinfektion.

Akute Atemwegsinfekte sowie eine Grippe mit jeweils starken Symptomen werden meistens durch Viren ausgelöst. Wenn die Viren nun vom Immunsystem bekämpft werden, ist dies geschwächt und Bakterien können leichter die Abwehrmechanismen des Körpers aushebeln und ihrerseits angreifen. Sie lösen dann als Sekundärinfektion eine Bronchitis oder Entzündungen in Mittelohr, Lunge, Rippenfell oder den Nasennebenhöhlen aus – der Mediziner nennt das in diesem Zusammenhang lapidar auch „Superinfektion“, eigentlich bedeutet dies jedoch eine erneute Infektion mit dem selben Erreger. Man erkennt bakterielle Infektionen z.B. an gelb-grünlichem Schleim sowie einer erhöhten Körpertemperatur bis hin zum Fieber, die sich jedoch bei fehlenden Viren eher langsam von der Symptomatik aufbaut und eher zunächst lokal an der Schleimbildung, dem Husten oder der Färbung des Nasensekretes zeigt.

Im Falle einer Sekundärinfektion ist ein Arztbesuch ratsam, da der Körper u.U. noch Hilfe bei der Bekämpfung mehrerer Erreger benötigt; dieser kann gegebenenfalls die Gabe von Antibiotika verordnen. Die wirken zwar gegen Bakterien, nicht jedoch gegen Viren. Zudem sollte ihr Einsatz wohl hinterfragt werden. Gegen Viren gibt es Virustatika, deren Einsatz jedoch nur im Frühstadium des Befalls sinnvoll ist.

Viren und Bakterien begegnen uns überall. Sie werden durch die sogenannte Tröpfcheninfektion (z.B. beim Niesen, Husten und auch Sprechen) aber auch durch Kontakt- oder Schmierinfektion an kontaminierten Oberflächen (z.B. Türklinken, Smartphonedisplays, Lichtschalter etc.) übertragen.

Ein gut ausgebildetes Immunsystem kommt mit den meisten Angriffen zurecht und kann diese abwehren. Neue Viren- und Bakterienstämme fordern den Körper jedoch immer wieder heraus und wenn das Immunsystem durch Mangelerscheinungen an Vitaminen und Mineralstoffen oder auch einfach nur durch z.B. Kälte geschwächt ist, finden die kleinen Erkältungsgeister ihren Weg.

Die lästigen Erkältungsgeister, also der zumeist harmlose grippale Infekt ist nicht mit der deutlich schwerer verlaufenden echten Grippe (Influenza) zu verwechseln, die in Extremfällen sogar tödlich enden kann. Die wichtigsten Symptome (es müssen nicht alle auftreten) sind plötzlicher Krankheitsbeginn, massives Krankheitsgefühl im ganzen Körper, hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, später dann erst folgen trockener Husten, Augentränen, verstopfte Nase, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen oder Durchfall. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen

Im Falle einer Erkrankung ist neben den vom Arzt verordneten Maßnahmen sicherlich Ruhe die beste Medizin, denn man bietet der eigenen Körperabwehr damit beste Voraussetzungen für den Kampf gegen Viren und Bakterien. Gute Sofortmaßnahmen sind: ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen (heiße Tees), Schleimfluss beachten (lieber Hochziehen als Schneuzen, um den Schleim nicht tiefer in die Nebenhöhlen zu drücken, geriebenen Meerrettich oder Wasabi), die Abwehr unterstützen (Gaben von hochdosiertem Vitamin D, Vitamin C, Zink sowie B-Vitaminen) und schließlich ggf. noch gegen die Symptome 1-2 Aspirin oder Grippostad Tabletten einnehmen.

Im Rahmen unseres Herbst-Halloween-Gewinnspiels haben wir ein paar einfache Maßnahmen zur Vorbeugung genannt. Sie können diese hier nachlesen: http://www.flora-pharm.de/blog/das-flora-herbst-halloween-raetsel-2014-und-die-erkaeltungsgeister/

Beeilen Sie sich beim Endspurt, falls Sie noch bis Halloween teilnehmen wollen!!!

 

Hier noch einmal die genauen Beschreibungen von Husten, Schnupfen und Heiserkeit:

(Quelle: PTAheute, Heft 19, Okt. 2014 mit eigenen Ergänzungen)

Husten

Der Begriff Husten (lat.: Tussis) bezeichnet das willkürliche oder durch einen Hustenreiz ausgelöste Ausstoßen von Luft. Bei dem Vorgang wir die Stimmritze geöffnet und die durch den Hustenreiz ausgestoßene Luft erreicht eine hohe Geschwindigkeit. Dabei werden Fremdkörper, aber auch Schleim und Sekret mitgerissen und so aus den Atemwegen entfernt. Husten ist meist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Meist ist eine Erkältung der Verursacher aber auch Erkrankungen der Atmungsorgane, des Herzens oder des Magens kommen in Frage. Sogar eine Medikamenteneinnahme kann einen Husten auslösen.

Schnupfen

Als Rhinitis bezeichnet man eine akute oder chronische Entzündung der Nasenschleimhaut durch einen Infekt oder eine Allergie. Am häufigsten tritt sie im Rahmen einer Erkältung auf. Ein normaler Schnupfen ist ein recht harmloser Infekt, der durch Rhinoviren ausgelöst wird. Das typische Merkmal ist eine laufende und/oder verstopfte Nase. Eine Nasennebenhölenentzündung (Sinusitis), ausgelöst durch Bakterien, deutet meist durch ein schmerzhaftes Druckgefühl im Stirn- und Wangenbereich auf sich hin, ebenfalls färbt sich der Schleim gelblich grün bei vergrünenden Streptokokken, der häufigsten Erregerart, die hier Probleme macht oder schlimmstenfalls gold- oder bernsteinfarben bei Staphylococcus aureus, einem recht problematischen Keimbefall, falls dieser in den Nebenhölen oder Mandeln auftritt, hier kann z.B. Gamma Rizol (vgl. auch Gamma Rizol in unserem Vitalstoff ABC) erfolgreich eingesetzt werden.

Heiserkeit

Das ist eine relativ häufig vorkommende Störung der menschlichen Stimme, die sich durch eine raue, belegte oder tonlose (Aphonie) Stimme bemerkbar macht. Ursache können sowohl virale oder bakterielle Entzündungen sein. Aber auch Überanstrengung oder chemische Reize kommen als Ursachen in Frage. Besonders empfehlen können wir Ihnen hier unsere hauseigenen Florapect verstärkten Hustenpastillen.

 

Lassen Sie uns helfen, die Erkältungsgeister zu vertreiben: Sie können uns immer gern zu Vorbeugetipps, Behandlungsmöglichkeiten sowie Nachsorgemöglichkeiten befragen, wir helfen Ihnen (ggf. in Absprache mit Ihrem Therapeuten) durch alle Phasen und in allen Fällen.

Im Übrigen bekommen Sie bei uns auch wohltuende Tees, Hustensäfte oder Bonbons etc.