Pistazien können eine gesunde Knabberei sein

Soviel vorweg: Die Pistazie die Steinfrucht der Pistazien-Arten, wird vom Pistazienbaum geerntet und ist botanisch gesehen keine Nuss. Allerdings gibt es Parallelen zu den Nüssen bezüglich der Inhaltsstoffe.

Bereits bekannt ist, dass der hohe Gehalt an Pflanzenfetten (ca. 50%, größtenteils ungesättigte) sowie die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften der bioaktiven Verbindungen (20% Eiweißanteil, B-Vitamine, Vitamin E, Pro-Vitamin A, Kalium, Eisen, Ballaststoffe) möglicherweise die Blutfettwerte verbessern können sowie allgemein zur Vermeidung von kardiovaskulären Erkrankungen also Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems beitragen können.

Gemäß Apotheken-Depesche 8-9/2014 bestätigt eine aktuelle Studie folgenden Sachverhalt: „Der regelmäßige Verzehr von Pistazien kann eine Insulinresistenz verringern, was auf eine mögliche Schutzfunktion des Pistazienkonsums gegen die Entwicklung von Typ-2-Diabetes hinweisen könnte.“

Allerdings ist ein Zuviel davon auch nicht gut, denn in 100g Pistazien stecken knapp 600 Kalorien. Im Rahmen der Studie betrug die tägliche Portion der Pistazien-Diät daher übrigens 57g.

Regelmäßiger aber maßvoller Verzehr ist eine gute und gesunde Ergänzung im Speiseplan, ergänzen Sie z.B. die Nüsse im Müsli durch Pistazien. Beim Einkauf gilt die Regel: je grüner, desto besser, denn ein sattes Grün ist eine Qualitätsindikator. Allerdings gibt es auch schwarze Schafe unter den Herstellern, die bei entkernten Pistazien mit grüner Farbe nachhelfen. Also Finger weg, wenn sie im Dunkeln leuchten und lieber in der Schale kaufen. Die hat den zusätzlichen Vorteil, dass kein ungezügelter Verzehr einsetzt, da ein – wenn auch schnell mögliches – Freilegen notwendig ist.

Ein sattes Grün erwartet Sie übrigens auch in der Flora-Apotheke, das ist schließlich unsere Logofarbe.