Wintersalat mit Orangenfilets und Feta

Im Winter lässt sich Grünkohl gern von Zitrusfrüchten begleiten. Dazu gesellt sich würziger Feta. Bei diesem Rezept können Sie nach Herzenslust experimentieren: mit Grapefruit-, Mandarinen- oder Orangenfilets, deren Saft eine köstliche Vinaigrette ergibt. Dazu passen aber auch im Backofen karamellisierte Zitronenscheiben mit verschiedensten Gewürzen. Geben Sie ein paar geröstete Nüsse zum Abrunden des Geschmacks über den Salat oder auch etwas frischen Koriander. So fühlt sich der Winter sonnig und wärmend an!

Zutaten für 4 Personen:
120 g Walnüsse
2 Bio-Orangen
1 Bio-Grapefruit
1 Knoblauchzehe
2 gestrichene TL süßer Senf
2 EL Apfelessig
2 TL kalt geschleuderter Honig
2 EL Olivenöl
Meersalz
Frisch gemahlener Pfeffer
6 Handvoll Grünkohlblätter
200 g Feta aus Ziegen- oder Schafmilch
Nüsse Ihrer Wahl zum Garnieren

Zubereitung:

Die Walnüsse etwa 8 Minuten bei 180° C im Backofen rösten.

Orange und Grapefruit schälen und in Filets zerteilen, dabei den Saft auffangen. Die Knoblauchzehe schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. In einer großen Salatschüssel den Knoblauch mit dem Senf verrühren.

(Wem frischer Knoblauch zu scharf ist: Einfach zu den Walnüssen in einer kleinen Schale mit in den Ofen legen, dadurch verliert sich die Schärfe und das Aroma wird breiter, ohne den Atem nachhaltig zu beeinflussen).

Den Saft der Zitrusfrüchte sowie Essig, Honig und Öl einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Grünkohlblätter grob in Stücke schneiden und in die Salatschüssel geben. Die Sauce kräftig mit den Händen in die Blätter einmassieren, bis diese weich sind. Zitrusfilets dazugeben, den Feta grob zerkrümeln und drüberstreuen. Mit Nüssen bestreut servieren.

 

„Dass der Grünkohl es in unseren Tagen zu so großer Popularität gebracht hat, liegt nicht nur an seinem guten Geschmack, sondern vor allem an seinem unglaublichen Nährstoffreichtum. Kurzum, Grünkohl ist der Vitalstoff-Champion unter den grünen Blattgemüsen und der unbestrittene Star aller Kohlsorten. Wie alle Kreuzblütler ist er zwar kalorienarm, aber ballaststoffreich und zudem entschlackend. Doch der eigentliche Grund für seine Ehrentitel als Superkohl, Anti-Cholesterin-Cocktail, Immun-Booster oder Anti-Aging-Gemüse ist sein hoher Gehalt an Spurenelementen, Vitaminen und Antioxidantien. Mittlerweile wird Grünkohl nahezu überall auf der Welt wissenschaftlich erforscht (u. a. auch an der Universität Heidelberg). Forscher untersuchen vor allem seine positive Wirkung gegen Krebs, Alzheimer und Depressionen. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse!“ (CLEA, franz. Kochbuch-Autorin)

 

 

PS: Das klassisch norddeutsche Grünkohlrezept, zu welchem das Titelbild bei unserem befreundeten Blog cooking-fun.de entstand, ist zwar wirklich gar nicht diättauglich, dennoch möchten wir es Ihnen nicht vorenthalten: Grünkohl mit Bregenwurst, Bauchfleisch, Kassler sowie süßen Kartoffeln.

 

 

Text mit freundlicher Genehmigung der S & D Verlag GmbH. Das komplette Naturheilkunde und Gesundheit Heft bekommen Sie auch bei uns in der Apotheke.