{"id":117,"date":"2013-11-22T12:28:30","date_gmt":"2013-11-22T11:28:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/?p=117"},"modified":"2015-02-26T15:54:46","modified_gmt":"2015-02-26T14:54:46","slug":"vitamin-d-ist-und-bleibt-wichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/vitamin-d-ist-und-bleibt-wichtig\/","title":{"rendered":"Vitamin D ist und bleibt wichtig"},"content":{"rendered":"<p>Es ist das einzige Vitamin, das der K\u00f6rper mit Hilfe von UVB-Licht in der Haut selbst bilden kann. Seine wichtigste Aufgabe ist die Regulierung des Kalziumspiegels und damit der Knochenaufbau, was es gerade f\u00fcr Kleinkinder bis zum Schulalter besonders wertvoll macht. Viele Institute best\u00e4tigen eine generelle Unterversorgung und sprechen Empfehlungen f\u00fcr die Vitamin-D-Supplementierung aus. Unsere langj\u00e4hrige Erfahrung in der ganzheitlich orthomolekularen Medizin schlie\u00dft sich der Notwendigkeit zus\u00e4tzlicher Vitamin-D- Zuf\u00fchrung an.<\/p>\n<p>Eine k\u00fcrzlich erschienene Studie aus dem Lanzet sorgt jedoch f\u00fcr Fragen und Unstimmigkeiten, da sie die Vitamin-D-Gabe als nahezu unn\u00f6tig ansieht und einige Medien und Diskussionen nehmen dieses Thema ohne zu hinterfragen auf, dabei wurden in der Studie sehr wichtige Faktoren nicht ber\u00fccksichtigt, was das Fazit in Frage stellt.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten einen Beitrag aus der DAZ vom 21.11.13 vorhalten (wir haben die nach unserer Meinung besonders relevanten Bereiche fett-gr\u00fcn markiert) und <strong>bieten Ihnen gern aufkl\u00e4rende Gespr\u00e4che zu diesem Thema in unserer Apotheke an<\/strong>.<\/p>\n<blockquote><p><b>(Un)n\u00f6tige Vitamin-D-Gabe<\/b><br \/>\n<b><i>Trotz Metaanalyse auf dem Holzweg!<\/i><\/b><\/p>\n<p>Ein Meinungsbeitrag von Uwe Gr\u00f6ber, Michael F. Holick, Klaus Kisters und Florian Barvencik<\/p>\n<p><strong>Nach aktuellen Studien ist ein Vitamin-D-Mangel (25-OH-D im Serum &lt;\u00a020\u00a0ng\/ml) ein wichtiger \u00e4tiologischer Faktor bei der Pathogenese zahlreicher chronischer Erkrankungen. Dazu geh\u00f6ren nicht nur Knochenerkrankungen wie Rachitis und Osteomalazie, sondern auch Autoimmunerkrankungen, entz\u00fcndliche Darmerkrankungen, Infektionskrankheiten, kardiovaskul\u00e4re Erkrankungen, Krebserkrankungen und neurokognitive Erkrankungen. Weltweit sind nach aktuellen Sch\u00e4tzungen etwa 1 Milliarde Menschen von einem Vitamin-D-Mangel (25-OH-D &lt;\u00a020\u00a0ng\/ml) oder einer Vitamin-D-Insuffizienz (25-OH-D: 20\u201329\u00a0ng\/ml) betroffen [1\u20133].<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren haben medizinische Fachgesellschaften dieses Problem zunehmend erkannt und zur Verbesserung der Volksgesundheit entsprechende Empfehlungen f\u00fcr die Vitamin-D-Supplementierung ausgesprochen. Beispielhaft seien hier die Vitamin-D-Zufuhrempfehlungen f\u00fcr Erwachsene der amerikanischen endokrinologischne Gesellschaft (ENDO) und des deutschen Dachverbands f\u00fcr Osteologie (DVO) mit 1500\u20132000 bzw. 800\u20132000 I.E. Vitamin D<sub>3<\/sub> pro Tag genannt [4, 5].<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Metaanalyse aus dem Lancet sieht keinen Benefit<\/b><\/p>\n<p>\u00dcberraschend: Gegen den breiten Einsatz von Vitamin-D-Supplementen (Vitamin D<sub>2<\/sub> oder D<sub>3<\/sub>) zur Pr\u00e4vention der Osteoporose in der erwachsenen Bev\u00f6lkerung haben sich soeben die Autoren einer aktuellen Metaanalyse aus dem Lancet ausgesprochen [6]. Endpunkt war die Ver\u00e4nderung der Knochenmineraldichte als Biomarker f\u00fcr eine beginnende Osteoporose. Der durchschnittliche 25-OH-Vitamin-D-Spiegel lag dabei in 8 Studien (n = 1791) bei unter 20\u00a0ng\/ml bzw. &lt;\u00a050\u00a0nmol\/l. In 10 Studien nahmen die Probanden (n = 2294) weniger als 800 I.E. Vitamin D pro Tag ein.<\/p>\n<p>Wie die Forscher der Universit\u00e4t Auckland berichten, sind die Ergebnisse aus 23 Studien mit 4082 Teilnehmern, davon 92 % Frauen (Alter: \u00b1 59), in der Summe entt\u00e4uschend. Die Einnahme von Vitamin D durch gesunde Erwachsene sei sinnlos, da sie die Knochendichte nicht steigert. Dabei wurden in den Studien Knochendichtemessungen an unterschiedlichen Stellen (z.B. H\u00fcfte, Lendenwirbels\u00e4ule, Oberschenkelhals, Trochanter, Vorderarm oder Gesamtk\u00f6rper) vorgenommen. In nur sechs Studien zeigte sich ein m\u00f6glicher Nutzen einer im Schnitt zweij\u00e4hrigen Supplementierung von Vitamin D im Hinblick auf die Knochendichte. Ein Effekt war auch bei Probanden, welche zus\u00e4tzlich Calcium einnahmen, wie dies von Osteologen heute empfohlen wird, nicht nachweisbar. Im Hinblick auf die Knochendichte blieb am Ende nur eine leichte signifikante pr\u00e4ventive Wirkung am Oberschenkelhals \u00fcbrig (0,8%, 95% CI 0,2-1,4).<\/p>\n<p>Bemerkenswert: Das Deutsche \u00c4rzteblatt kommentiert f\u00fcr ihre Leser diese Studie mit dem Titel \u201eVitamin D-Substitution bei Erwachsenen unn\u00f6tig\u201c, und auch die \u00c4rzte Zeitung bl\u00e4st mit \u201eVitamin D st\u00e4rkt gesunde Knochen nicht\u201c in dasselbe Horn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Kommentar und Kritikpunkte zur Metaanalyse<\/b><\/p>\n<p><b>Surrogatparameter Knochendichte.<\/b> Die Knochendichte als prim\u00e4rer Endpunkt wird gerne als Surrogatparameter f\u00fcr die Frakturrate herangezogen. Es ist allerdings bekannt, dass sich die Messung der Knochendichte in der hier untersuchten Altersgruppe nur als m\u00e4\u00dfiger Pr\u00e4diktor f\u00fcr das Frakturrisiko eignet [7].<\/p>\n<p><b>Die Rolle des Parathormons.<\/b> F\u00fcr die optimale Resorption von Calcium im Gastrointestinaltrakt ist ein 25-OH-D-Status von 32\u00a0ng\/ml bzw. 80\u00a0nmol\/l notwendig [8]. Zur Beurteilung des Effektes von Vitamin D auf die Knochen sollte auch der Parathormon-(PTH)-Spiegel mit erfasst werden. Zur Vermeidung eines Anstiegs des osteolytisch wirkenden Parathormons bzw. eines sekund\u00e4ren Hyperparathyreoidismus sind mindestens 25-OH-D-Werte von \u2265\u00a040\u00a0ng\/ml bzw. \u2265\u00a0100\u00a0nmol\/l notwendig [2, 3].<\/p>\n<p><b>2000 bis 4000 IE.<\/b> Zum Erreichen eines normalen Vitamin-D-Status (25-OH-D: 30\u201360\u00a0ng\/ml) ist die Supplementierung von mindestens 2000 I.E. bis zu 4000 I.E. Vitamin D<sub>3<\/sub> pro Tag f\u00fcr Erwachsene notwendig, wie Dosis-Findungs-Studien der Universit\u00e4t Toronto bereits in den 1990er Jahren gezeigt haben [8].<\/p>\n<p><b>Knochenalterung.<\/b> Aktuelle Studien des Universit\u00e4tsklinikums Eppendorf in Hamburg zeigen, dass ein Vitamin-D-Mangel mit einer vorzeitigen Alterung des Knochens einhergeht. Ein Mangel an Vitamin D hat langfristig nicht nur einen Einfluss auf die Knochendichte, sondern st\u00f6rt auch die gesunde Mineralisierung des Knochens und l\u00e4sst den Knochen vorzeitig altern. Das tr\u00e4gt wesentlich zur erh\u00f6hten Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Knochenbr\u00fcche und Stressfrakturen bei.<\/p>\n<p><b>Die Bedeutung des Osteoids.<\/b> Eine Untersuchung der Bruchmechanik der Knochen mittels der sogenannten Mikro-Computertomographie konnte zeigen, dass ein Vitamin-D-Mangel sowohl die Entstehung als auch die Ausbreitung von Br\u00fcchen erh\u00f6ht. F\u00fcr einen Vitamin-D-Mangel ist ein Anstieg der mit weichem Knochengewebe (Osteoid) bedeckten Fl\u00e4chen charakteristisch. Dieser st\u00f6rt die Mineralisierung des restlichen Knochengewebes. Die Analyse der Knochenmineraldichte ergab zudem, dass das weiche Knochengewebe einen h\u00f6heren Anteil an reifem Collagen und mineralischen Bestandteilen aufwies, die charakteristisch f\u00fcr gealtertes Gewebe sind. Der Knochen wird sozusagen versiegelt und kann dadurch nicht mehr am Remodelling durch Osteoklasten und Osteoblasten teilnehmen [10\u201312].<\/p>\n<p><b>H\u00fcftfrakturen \u2013 die Dosis ist entscheidend.<\/b> In einer im Juli 2012 im New England Journal of Medicine von Frau Prof. Heike Bischoff-Ferrari publizierten Metaanalyse wurden die Originaldaten von 30.011 Studienteilnehmern aus elf doppelblinden und randomisierten Studien gepoolt. Die klassische Intent-to-Treat-Analyse der 30.011 Personen zeigte eine statistisch nicht signifikante Reduktion der H\u00fcftfrakturen um 10%. <span style=\"color: #003300;\"><strong>Wenn man jedoch den Effekt in Abh\u00e4ngigkeit von der tats\u00e4chlich eingenommenen Vitamin-D-Menge untersuchte, dann zeigte sich in der Gruppe mit der h\u00f6chsten Dosierung (792 bis 2000 I.E. Vitamin D\/Tag; im Median: 800 I.E. Vitamin D\/Tag) eine statistisch signifikante Reduktion der H\u00fcftfrakturen um 30%, verglichen mit den Personen der Kontrollgruppe. Bei jenen Personen, die pro Tag weniger als 792 I.E. Vitamin D supplementierten, war keine statistisch signifikante Reduktion der H\u00fcftfrakturen nachweisbar. Eine vergleichbare Dosis-Wirkungsabh\u00e4ngigkeit war f\u00fcr alle nicht-vertebralen Frakturen nachweisbar.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\"><strong>Die Subgruppenanalyse zeigte in allen Altersgruppen, bei zu Hause lebenden Senioren und bei Senioren im Pflegeheim, mit der h\u00f6chsten Vitamin-D-Dosierung eine signifikante Reduktion der Frakturen [13]. Die Ergebnisse einer Knochenbiopsie-Studie an 675 Patienten geben einen Schwellenwert der 25-OH-D-Spiegel \u2265\u00a075\u00a0nmol\/l bzw. \u2265\u00a030\u00a0ng\/ml als Zielwert f\u00fcr einen gesunden Knochenstoffwechsel an, ab dem keine Mineralisationsst\u00f6rungen mehr nachweisbar sind [18].<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\"><strong>Die Bedeutung der Muskulatur<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\"><strong>Neben einer positiven Wirkung auf die Knochendichte hat Vitamin D einen unmittelbaren, st\u00e4rkenden Effekt auf die Muskulatur, was neben einer Beg\u00fcnstigung des Calciumeinstroms in die Muskelzelle durch eine rezeptorvermittelte Stimulation der Muskelproteinsynthese erkl\u00e4rt wird [14, 15, 19]. M\u00f6glicherweise ist dieser Zusatzeffekt f\u00fcr die Frakturreduktion unter Vitamin-D-Supplementierung entscheidend, da St\u00fcrze den prim\u00e4ren Risikofaktor f\u00fcr Frakturen darstellen. Dies untermauern auch Studienergebnisse, wonach es bereits nach 2 bis 3 Monaten der Supplementierung von Vitamin D zu einer signifikanten Reduktion des Sturzrisikos kommt, die Muskulatur also sehr schnell auf eine Vitamin-D-Zufuhr reagiert, und dass sich die Frakturreduktion bereits nach etwa 6 Monaten bemerkbar macht [16]. In der Reanalyse einer 2009 publizierten Metaanalyse von 8 doppelblinden und randomisierten Studien mit einer hochwertigen Sturzerfassung zeigte Vitamin D \u00fcber alle Studien hinweg einen Benefit (OR = 0,73 [0,62 &#8211; 0,87]; p = 0,0004). Zudem konnte die Relevanz der Vitamin-D-Dosierung auch bez\u00fcglich der Sturzreduktion best\u00e4tigt werden: In der h\u00f6heren Dosis (700\u20131000 I.E. Vitamin D\/Tag) reduzierte Vitamin D das Sturzrisiko um 34% (OR = 0,66 [0,53 &#8211; 0,82] p = 0,0002), w\u00e4hrend in der niedrigeren Dosierung keine Sturzreduktion auftrat (OR = 1,14 [0,69 &#8211; 1,87]) [17].<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><b>Schlussbemerkung und Empfehlung<\/b><\/p>\n<p>Die Ergebnisse der aktuellen Metaanalyse aus dem Lancet sollten keinesfalls \u00fcberinterpretiert werden. Wichtige Faktoren wie eine ausreichend hohe Vitamin-D-Dosierung f\u00fcr die oss\u00e4re Wirkung, die Parathormon-Spiegel oder der Effekt auf die Muskulatur wurden nicht ber\u00fccksichtigt. Die 25-OH-D-Status orientierte Supplementierung von Vitamin D<sub>3 <\/sub>bleibt eine wichtige pr\u00e4ventivmedizinische Strategie, um die Knochengesundheit in allen Altersstufen zu f\u00f6rdern sowie das Fraktur- und Sturzrisiko bei \u00e4lteren Menschen zu vermindern. Die Supplementierung sollte sich im Hinblick auf die oss\u00e4re Wirkung und intestinale Calciumresorption an einem 25-OH-D-Status von \u2265\u00a075\u00a0nmol\/l bzw. \u2265\u00a030\u00a0ng\/ml orientieren, dies gilt insbesondere in der Pharmakotherapie der Osteoporose, bei der unter anderem auch Bisphosphonate eingesetzt werden. F\u00fcr einen normalen 25-OH-D-Status ben\u00f6tigt ein gesunder Mensch t\u00e4glich 40 bis 60 I.E. Vitamin D pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Literatur<\/i><\/b><br \/>\n<i>[1] Hossein-nezhad A, Holick MF. Vitamin D for health: a global perspective. Mayo Clin Proc, 2013; 88(7): 720\u2013755.<\/i><br \/>\n<i>[2] Wacker M, Holick MF. Vitamin D-Effects on skeletal and extraskeletal health and the need for supplementation. <\/i><i>Nutrients, 2013; 5(1): 111\u2013148.<\/i><br \/>\n<i>[3] Gr\u00f6ber U, Spitz J, Reichrath J, et al., Vitamin D: Update 2013. From rickets prophylaxis to general preventive health care. Dermatoendocrinol, 2013; 5(3) [Epub ahead of print].<\/i><br \/>\n<i>[4] Holick, MF, Binkley NC, Bischoff-Ferrari HA et al., Guidelines for preventing and treating vitamin D deficiency and insufficiency revisited. J Clin Endocrinol Metab 2012, 97, 1153\u20131158.<\/i><br \/>\n<i>[5] www.dv-osteologie.org<\/i><br \/>\n<i>[6] Reid IR, Bolland MJ, Grey A. Effects of vitamin D supplements on bone mineral density: a systematic review and meta-analysis. Lancet, 2013; doi:pii: S0140-6736(13)61647-5.<\/i><br \/>\n<i>[7] Leslie W, Morin SN, Lix L. Rate of bone density change does not enhance fracture prediction in routine clinical practice. J Clin Endocrinol Metab 2012; 97(4): 1211\u20131218.<\/i><br \/>\n<i>[8] Heaney RP, Vitamin D in health and disease. Clin J Am Soc Nephrol, 2008; 3(5): 1535\u20131541. <\/i><br \/>\n<i>[9] Vieth R, Vitamin D supplementation, 25-hydroxyvitamin D concentrations, and safety. Am J Clin Nutr, 1999; 69(5): 842\u2013856.<\/i><br \/>\n<i>[10] Seitz S, Koehne T, Barvencik F, et al., Impaired bone mineralization accompanied by low vitamin D and secondary hyperparathyroidism in patients with femoral neck fracture. Osteoporos Int, 2013; 24(2): 641\u2013649.<\/i><br \/>\n<i>[11] Busse B, Bale HA, Zimmermann EA, et al., Vitamin D deficiency induces early signs of aging in human bone, increasing the risk of fracture. Sci Transl Med, 2013; 5(193):193ra88. doi: 10.1126\/scitranslmed.3006286.<\/i><br \/>\n<i>[12] Breer S, Krause M, Marshall RP, et al., Stress fractures in elderly patients. Int Orthop, 2012; 36(12): 2581\u20132587.<\/i><br \/>\n<i>[13] Bischoff-Ferrari HA, Willett WC, Orav EJ, et al. A pooled analysis of vitamin D dose requirements for fracture prevention. N Engl J Med, 2012; 367(1): 40\u201349.<\/i><br \/>\n<i>[14] Bischoff-Ferrari HA, Borchers M, Gudat F et al. Vitamin D receptor expression in human muscle tissue decreases with age. J Bone Miner Res, 2004; 19 (2): 265\u2013269<\/i><br \/>\n<i>[15] Ceglia L, da Silva Morais M, Park LK et al. Multi-step immunofluorescent analysis of vitamin D receptor loci and myosin heavy chain isoforms in human skeletal muscle. J Mol Histol. 2010; 41(2-3): 137\u2013142<\/i><br \/>\n<i>[16] Bischoff-Ferrari HA, Dawson-Hughes B, Staehelin HB et al. Fall prevention with supplemental and active forms of vitamin D: a meta-analysis of randomised controlled trials. BMJ, 2009; 339 (1): 339: b3692.<\/i><br \/>\n<i>[17] Dobnig H, Pilz S, Scharnagl H et al. Independent association of low serum 25-hydroxyvitamin D and 1, 25-dihydroxyvitamin D levels with all-cause and cardiovascular mortality. Arch Intern Med, 2008; 168 (12): 1340\u20131349.<\/i><br \/>\n<i>[18] Anderson JL, May HT, Horne BD et al. Relation of vitamin D deficiency to cardiovascular risk factors, disease status, and incident events in a general healthcare population. Am J Cardiol, 2010; 106(7): 963\u2013968.<\/i><br \/>\n<i>[19] Ceglia L, Niramitmahapanya S, Morais MD, et al., A randomized study on the effect of vitamin D<sub>3<\/sub> supplementation on skeletal muscle morphology and vitamin D receptor concentration in older women. J Clin Endocrinol Metab. 2013 Oct 9. [Epub ahead of print]<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Autoren<\/b><\/p>\n<p>Apotheker Uwe Gr\u00f6ber, Akademie f\u00fcr Mikron\u00e4hrstoffmedizin, Essen<br \/>\nProf. Dr. Michael F. Holick, University Medical Center, Massachusetts<br \/>\nProf. Dr. Klaus Kisters, St. Anna Hospital, Medizinische Klinik I, Herne<br \/>\nDr. Florian Barvencik, Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut f\u00fcr Osteologie und Biomechanik<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Quelle: Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) 2013, Nr. 47, S. 38<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist das einzige Vitamin, das der K\u00f6rper mit Hilfe von UVB-Licht in der Haut selbst bilden kann. Seine wichtigste Aufgabe ist die Regulierung des Kalziumspiegels und damit der Knochenaufbau, was es gerade f\u00fcr Kleinkinder bis zum Schulalter besonders wertvoll macht. Viele Institute best\u00e4tigen eine generelle Unterversorgung und sprechen Empfehlungen f\u00fcr die Vitamin-D-Supplementierung aus. 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