{"id":249,"date":"2014-03-14T10:55:41","date_gmt":"2014-03-14T09:55:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/?p=249"},"modified":"2021-03-25T11:33:27","modified_gmt":"2021-03-25T10:33:27","slug":"kinder-und-arzneimittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/kinder-und-arzneimittel\/","title":{"rendered":"Kinder und Arzneimittel"},"content":{"rendered":"<p>Oft werden Eltern mit ihrem kranken Kind und den Medikamenten allein gelassen, dabei stehen Kind und Eltern jetzt vor der Bew\u00e4hrungsprobe, die Medikamente einzunehmen bzw. verabreichen zu m\u00fcssen. Dabei entwickelt manch kleiner Liebling kreative Verweigerungsmethoden, die durch unkontrollierte Bewegungen auch durchaus schmerzhaft enden k\u00f6nnen, da ist lautes Schreien fast schon die w\u00fcnschenswertere Strategie.<\/p>\n<p>Auf unserem Foto ist zu sehen, dass auch gro\u00dfe Kapseln mit einem L\u00e4cheln eingenommen werden k\u00f6nnen. Nicht zu sehen in diesem Foto ist \u00fcbrigens die Aufsichtsperson, die das Foto gemacht hat. Wir erw\u00e4hnen das so explizit, da es oberstes Eltern-Gebot sein muss, NIEMALS Medikamente in der Reichweite von Kindern aufzubewahren!<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zur Einnahme\/Verabreichung: Wir bitten Sie, gerade bei kleinsten und kleinen Kindern, bei JEDEM Medikament nach der PASSENDEN Darreichungshilfe zu FRAGEN. Machen Sie nichts, dass Sie sp\u00e4ter bereuen k\u00f6nnten oder wobei Sie unsicher sind, um nicht ggf. durch eine falsche Behandlung \u00a0der Darreichungsform eine unerw\u00fcnschte oder gar fehlende Wirkung zu erzeugen!<\/p>\n<p>Die Arznei-Verweigerungsgr\u00fcnde liegen bei Kindern z.B. in Geschmack, Form, Gr\u00f6\u00dfe, Beschaffenheit oder Farbe des Medikaments, aber auch in der Darreichungsform (z.B. Suppositorium, also Z\u00e4pfchen, die auch Scham oder Schmerzen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen). Der Erwachsene kann in aller Regel Selbstbeherrschung walten lassen, das k\u00f6nnen\/wollen Kinder nur bedingt bzw. Kleinstkinder k\u00f6nnen es noch nicht. Zuviel Stress kann sogar den heilenden Effekt sehr negativ \u00fcberlagern.<\/p>\n<p>Viele Medikamente f\u00fcr spezielle Anwendungszwecke sind f\u00fcr die p\u00e4diatrische Anwendung (also f\u00fcr den Bereich der Kinderheilkunde) nicht richtig dosiert und m\u00fcssen verd\u00fcnnt oder geteilt werden. Die Hersteller produzieren oftmals nur Erwachsenenportionen, die f\u00fcr Kinder entsprechend geteilt, verd\u00fcnnt etc. werden m\u00fcssen. Wenn Sie z.B. Probleme bei der Berechnung von Verd\u00fcnnungen oder Zubereitungen haben oder eine Anweisung auch einfach akustisch nicht verstanden haben, fragen Sie lieber nach, legen Sie keinen falschen Stolz an den Tag. Es gibt keine dummen Fragen, au\u00dfer man stellt Sie nicht!<\/p>\n<p>Wussten Sie z.B., dass Sie ein Z\u00e4pfchen leichter und sehr viel genauer zerteilen k\u00f6nnen, wenn Sie es entlang seiner L\u00e4ngsachse mit einem angew\u00e4rmten Messer teilen?<\/p>\n<p>Die Pharma-Hersteller haben das Problem erkannt und versuchen mit verschiedenen Strategien dieser Problematik Herr zu werden (das zahlt sich ja auch wirtschaftlich aus, wenn die Kinder das Medikament gerne wieder nehmen wollen).<\/p>\n<p>Allerdings m\u00f6chten wir Ihnen ans Herz legen, bei jedem Medikament dem Kind und sich selbst zu verdeutlichen, dass die Arznei zwar hilft und unterst\u00fctzt ,z.B. im Fall von Bagatellerkrankungen auch durchaus ein Trostpflaster, Heilungskuss \u00a0oder nur intensive \u00a0Zuwendung eine F\u00f6rderung der Selbstheilung bewirken k\u00f6nnen und auch eine gewisse Vorbeugung durch Lebensart, Hygiene, Ern\u00e4hrung, Bewegung etc. ein \u00dcbriges tut. Machen Sie dar\u00fcber hinaus Ihrem Kind deutlich, dass es selbst zur Heilung beitr\u00e4gt und auch allein gesund werden kann, die Arznei ihm nur hilft, schneller gesund zu werden, S\u00e4tze wie z.B. \u201eDu musst das Mittel nehmen, sonst wirst Du nicht gesund.\u201c sollten vermieden werden. Ihr Kind sollte erfahren, nicht auf die Medikamente alleinig angewiesen zu sein, um die selbstbestimmte und grundlegend in uns verankerte, \u00a0autonome F\u00e4higkeit zu einem selbstregulierenden System mitzunutzen. \u201eEs hilft Deinem K\u00f6rper, selbst mit der Erkrankung schneller fertig zu werden.\u201c; Schulmediziner w\u00fcrden dies u.U. den Placebo Effekt nennen, der gerade bei Kindern aber sehr stark aufgepr\u00e4gt sein kann, wenn man diesen zul\u00e4sst und somit positiv nutzt.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/selbstheilung-durch-spiritualitaet\/\">Kraft der Selbstheilung<\/a> ist eine \u00e4u\u00dferst starke Waffe gegen fast alle Krankheiten, lesen Sie hierzu auch gern in unserem Blog (<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/selbstheilung-durch-spiritualitaet\/\">https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/selbstheilung-durch-spiritualitaet\/<\/a>). Sie verhindern damit auch, dass Ihr Kind ggf. sp\u00e4ter Erkrankungen \u201eerfindet\u201c oder instrumentalisiert, als Beispiele seien der typische Bauchschmerz gegen den Schulgang\u00a0 (dieser kann jedoch u.U. auch ein ernstzunehmender Hinweis auf eine Stress\u00fcberforderung oder eine ernste Erkrankung, z.B. Blinddarmentz\u00fcndung, sein und sollte genau hinterfragt werden!), Kopfschmerzen gegen Lernen, Hautjucken etc. genannt.<\/p>\n<p>Das Wichtigste: Dass <strong>Art und Dauer der Anwendung<\/strong> notiert und deutlich kommuniziert werden, betrachten wir in unserer Apotheke als selbstverst\u00e4ndlich, allerdings ist das in der t\u00e4glichen Hektik des Alltages nicht immer und \u00fcberall so. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie die Anweisungen richtig verstanden haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker und nehmen Sie sich bitte auch etwas Zeit, wenn Ihnen eine Beratung angeboten wird, es sind bestimmt einige gute, erg\u00e4nzende Tipps dabei. Einige Besonderheiten und die Wichtigkeit richtiger Dosierung sowie Darreichung haben wir auch auf unserer Internetseite im <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/kinderarznei.htm\">Artikel \u201eKinderarznei\u201c<\/a> notiert.<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>Welche Probleme erwarten mich bei welcher Darreichungsform?<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>Peroralia<\/b>, also durch den Mund einzunehmende Arzneien<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnen z.B. S\u00e4fte, Tropfen, Sirupe, Dragees, Tablette oder Kapseln sein.<\/p>\n<p>Im Regelfall ist die Einnahme schmerzfrei und ohne fremde Hilfe m\u00f6glich. Nachteilig sind m\u00f6gliche Reizungen des Verdauungstraktes (\u00dcbelkeit, Erbrechen, Durchfall) sowie Wechselwirkungen mit parallel zugef\u00fchrter Nahrung. Bei fl\u00fcssigen Produkten ist der Alkoholgehalt zu ber\u00fccksichtigen, ebenso Unvertr\u00e4glichkeiten gegen\u00fcber geschmacks\u00fcberdeckender Komponenten. Bei den festen Formen sind gro\u00dfe, im Ganzen zu schluckende Pillen das gr\u00f6\u00dfte Problem. Fragen Sie im speziellen Fall nach Hilfsma\u00dfnahmen. Man kann nicht generell die Pille in z.B. Fruchtbrei geh\u00fcllt schlucken, da eventuell genau dieser Brei die Wirksamkeit beeinflusst. Ebenfalls gibt es selbst bei gleichen Medikamenten, z.B. S\u00e4ften, unterschiedliche Geschm\u00e4cker. Wenn Sie wissen, welcher Geschmack Ihrem Kind gut zusagt oder von welchem Hersteller dies schon einmal gut funktioniert hat, geben Sie dies ruhig mit an bei der Abgabe des Rezeptes oder beim Beratungsgespr\u00e4ch in der Apotheke.<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>Rektale Arzneimittel<\/b><\/p>\n<p>Gerade jedoch beim Kleinkind ist die Anwendung fiebersenkender und schmerzhemmender Z\u00e4pfchen oftmals sinnvoll, da sie den Magen-Darm-Trakt nicht belasten und meist problemloser appliziert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zur leichteren Verabreichung sollte das Kind auf einer Seite liegen und die Beine bauchw\u00e4rts anwinkeln. Das Z\u00e4pfchen bis hinter den inneren Sphinkter (Schlie\u00dfmuskel) einf\u00fchren und danach die<\/p>\n<p>Ges\u00e4\u00dfh\u00e4lften sanft zusammendr\u00fccken. Nach ein paar Minuten nochmals kontrollieren, dass das Z\u00e4pfchen nicht wieder herausgerutscht ist. Zur besseren Einf\u00fchrung\u00a0 kurz in der Hand vorw\u00e4rmen, bitte NICHT mit Creme bestreichen, die k\u00f6nnte die Wirksamkeit beeinflussen. Eventuell kann das Herausrutschen auch dadurch verhindert werden, das Z\u00e4pfchen mit der stumpfen Seite voraus zu geben, hierzu die R\u00e4nder am abgeflachten Ende einfach kurz mit dem k\u00f6rperwarmen Finger ein wenig abrunden.<\/p>\n<p>Klistiere nach dem Entleeren zusammengedr\u00fcckt wieder herausf\u00fchren, sonst besteht die Gefahr, den Wirkstoff wieder aufzusaugen.<\/p>\n<p><b>Arzneien zur Anwendung an Auge, Nase und Ohr<\/b><\/p>\n<p>Die Anwendung ist Kindern meist unangenehm. Es empfiehlt sich eine liebevolle Vorbereitung und wenn altersbedingt m\u00f6glich ein \u00fcber die Notwendigkeit aufkl\u00e4rendes Gespr\u00e4ch. Manchmal wirkt es auch schon Wunder, die Kinder spielerisch das Tropffl\u00e4schchen am Auge oder Ohr des Erwachsenen applizieren zu lassen, um Hemmschwellen abzubauen.<\/p>\n<p>Unbedingt aufpassen, dass Tropfer oder T\u00fclle NICHT mit dem Auge in Ber\u00fchrung kommen, um Kontaminationen zu vermeiden.<\/p>\n<p>Kleinkindern verabreicht man Augentropfen am besten auf dem R\u00fccken liegend. Lid und Wimpern vorher (steril) reinigen, Unterlied vorsichtig vorziehen (am besten nach unten, dabei unterhalb, etwa auf mittiger H\u00f6he der Nase, die Haut greifen und einen Tropfen in den Bindehautsack einbringen. Evtl. m\u00fcssen bei S\u00e4uglingen Ober- und Unterlied mit den Fingerspitzen getrennt werden. Notfalls bei geschlossenem Auge einen Tropfen in den Augenwinkel geben, das Auge schnell \u00f6ffnen lassen damit der Tropfen auf Hornhaut und Bindehaut gelangt und dann wieder unverkrampft schlie\u00dfen. Anwendung ggf. wiederholen, falls der Tropfen gleich wieder herausgeblinzelt wurde. Um den Schutzreflex etwas geringer zu halten, ist es meist sinnvoll, nicht in zu grellem Licht zu arbeiten, dann wird die Ann\u00e4herung weniger wahr genommen und der kleine Patient wird generell ruhiger.<\/p>\n<p>Bei Ohrentropfen empfiehlt sich die Seitenlage, den Kopf dabei behutsam fixieren und die Arznei in der Hand anw\u00e4rmen. Das Ohrl\u00e4ppchen bei Kleinkindern leicht nach unten und hinten ziehen, ab drei Jahren dann eher nach oben und hinten ziehen (der Geh\u00f6rgang ver\u00e4ndert sich mit dem Alter in seiner Form). Noch kurz auf der Seite bleiben, damit die Arznei nicht gleich wieder ausflie\u00dft. Nur in wenigen F\u00e4llen sollte der Geh\u00f6rganga danach mit Watte verstopft werden, sonst kann es unter Umst\u00e4nden zu st\u00e4rkerer Ausbreitung bestimmter pathogener Bakterien kommen, fragen Sie also bei Kauf, ob dies im Einzelfall sinnvoll ist.<\/p>\n<p>Bei Nasentropfen\/-sprays sollte der Tropfer die Nasenschleimhaut nicht ber\u00fchren. Zuviel aufgenommene Fl\u00fcssigkeit nicht zur\u00fcck in die Flasche geben und die Pipette\/Spr\u00fchkopf nach der Nutzung reinigen, ggf. desinfizieren.<\/p>\n<p>Bei Inhalationsarzneimitteln neben der Packungsbeilage auch die Bedienungsanleitung des Inhalationsger\u00e4tes genau lesen und stets ordentlich reinigen. L\u00f6st die Maske beim Kind Abwehrreaktionen aus, so hilft es evtl. dem Teddy die Maske anzulegen und es spielerisch vorzuf\u00fchren oder bei gr\u00f6\u00dferen Kindern diese vorher an Ihrem Lieblingskuscheltier trainieren zu lassen. Manchmal reicht sogar ein kleiner bunter Sticker auf der Maske, um Ihr Kind zu \u00fcberzeugen, diese anzulegen. Bei l\u00e4ngerer Anwendungsdauer empfehlen wir, dem Kind eine sch\u00f6ne Geschichte begleitend vorzulesen oder ein H\u00f6rspiel vorzuspielen, fragen Sie dann aber nach, ob Ihr Kind unter den Str\u00f6mungsger\u00e4uschen auch alles versteht\u2026 Erkundigen Sie sich nach weiteren altersspezifischen Hilfsmitteln, wir sind Ihnen gern behilflich, auch wenn es um technische Fragen der Anwendung geht.<\/p>\n<p><b>Hautcremes<\/b><\/p>\n<p>Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise. Generell nie direkt (also z.B. aus der Tube) auftragen, um die verbleibende Masse nicht zu kontaminieren. Arbeiten Sie immer mit einem Zwischentr\u00e4ger. Sie nehmen ja auch einen L\u00f6ffel f\u00fcr die Marmelade und gehen nicht mit den Fingern hinein. Ggf. muss sich der Eincremende mit einem Handschuh gegen den Wirkstoff \u201esch\u00fctzen\u201c. Versuchen Sie, das Kind gerade bei chronischen Anwendungen, mit einzubeziehen. Bei intimeren Bereichen sollten Sie das Kind umso aktiver mit einbeziehen, ein Spiegel kann helfen, \u00fcben Sie ggf. vorher mit einer wirkstofffreien Babycreme, hier schadet es nicht, wenn mal ein Klecks danebengeht und es gibt eigentlich kaum ein Kind, dem selbst eincremen keinen Spa\u00df macht. Zum Beispiel kann mit einem spielerisch aufgecremten Smiley fast jeder\u00a0 Widerstand gemildert werden.<\/p>\n<p>Bei \u00d6lb\u00e4dern unbedingt auf Wassertemperatur und Badedauer achten (viel hilft nicht immer viel!). Zudem nicht Trockenrubbeln sondern nur abtupfen, damit gen\u00fcgend Pflege\u00f6le auf der Haut verbleiben.<\/p>\n<p><b>Injektionen<\/b><\/p>\n<p>Meist muss hier der Doktor ran. Eine gro\u00dfe Ausnahme ist <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/diabetes-mellitus\/\">Diabetes<\/a>. Hier sollten Sie dem Kind so fr\u00fch wie m\u00f6glich das selbst\u00e4ndige Injizieren beibringen. Kleinkinder m\u00f6gen keine Spritzen und zucken gern auch mal weg. Schaffen Sie eine vertrauensvolle Atmosph\u00e4re, auch hier hilft der vorher \u201etestbeimpfte\u201c Teddy meist \u00fcber die \u00c4ngste hinweg. Im absoluten Notfall muss mit an\u00e4sthesierenden oder beruhigenden Mitteln gearbeitet werden, fragen Sie dazu aber unbedingt vor Verwendung Ihren Arzt.<\/p>\n<p>Wenn Sie Fragen zur Anwendung, Verabreichung oder zu Beipackzetteln haben (egal ob f\u00fcr das Kind oder f\u00fcr Erwachsene), einfach nur ein paar Tipps gebrauchen k\u00f6nnen oder auch nur ein verst\u00e4ndnisvolles Ohr wenn Sie nicht weiter wissen, sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gern\u2026<\/p>\n<p>Quelle: <i>\u201eKein Kinderspiel\u201c aus DAZ Deutsche Apotheker Zeitung, 154. Jg, Nr. 8, S. 46 ff<\/i> &#8211; mit vielen eigenen Erg\u00e4nzungen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oft werden Eltern mit ihrem kranken Kind und den Medikamenten allein gelassen, dabei stehen Kind und Eltern jetzt vor der Bew\u00e4hrungsprobe, die Medikamente einzunehmen bzw. verabreichen zu m\u00fcssen. Dabei entwickelt manch kleiner Liebling kreative Verweigerungsmethoden, die durch unkontrollierte Bewegungen auch durchaus schmerzhaft enden k\u00f6nnen, da ist lautes Schreien fast schon die w\u00fcnschenswertere Strategie. 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