{"id":2591,"date":"2015-02-24T10:05:31","date_gmt":"2015-02-24T09:05:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/?p=2591"},"modified":"2021-03-25T11:29:39","modified_gmt":"2021-03-25T10:29:39","slug":"vitamin-d-ein-supervitamin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/vitamin-d-ein-supervitamin\/","title":{"rendered":"Vitamin D, ein Supervitamin?"},"content":{"rendered":"<p>Wir haben in unserem Blog bereits einige Informationen zu Vitamin D zusammengetragen. Hier finden Sie <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/neue-studien-bezueglich-vitamin-d\/\">weitere Studien bez\u00fcglich Vitamin D<\/a> und eine <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/tag\/vitamin-d\/\">Liste der Artikel, in denen das Vitamin D eine tragende Rolle spielt<\/a>.<\/p>\n<p>(Diesen Artikel haben wir im April 2019 um Studienergebnisse erg\u00e4nzt, die vermuten lassen, dass Vitamin D auch bei Darmkrebs helfen k\u00f6nnte.)<\/p>\n<p>Dabei haben wir besonderen Fokus auf die Wichtigkeit der Supplementierung bei Kleinkindern und Schwangeren gelegt. Da unser K\u00f6rper es in Teilen mit Hilfe von UVB-Licht in der Haut selbst bilden kann, ist auch der Aufenthalt unter freiem Himmel (wenn m\u00f6glich ohne Sonnenschutz durch Kleidung und Cremes, soweit es die Empfindlichkeit zul\u00e4sst) sehr wichtig.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chten wir Ihnen drei (plus eine) weitere Studien vorstellen, die das Spektrum der Anwendungen erweitern und die Wichtigkeit dieses Vitamins unterstreichen.<\/p>\n<ol>\n<li>Vitamin D-Mangel wird mit erh\u00f6htem <strong>Demenzrisiko<\/strong> assoziiert<\/li>\n<li>Vitamin D-Mangel wird mit <strong>Atopischer Dermatitis<\/strong> (Neurodermitis) assoziiert<\/li>\n<li>Vitamin D f\u00f6rdert die <strong>Regeneration von Blutgef\u00e4\u00dfen<\/strong><\/li>\n<li>Hilft Vitamin D bei <strong>Darmkrebs<\/strong>? (Erg\u00e4nzt im April 2019)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir bekommen viel Feedback von unseren Patienten und auch wenn wir keine eigenen Studien durchf\u00fchren (daf\u00fcr aber umso mehr positive Anwendungsbeobachtungen), so kristallisieren sich aus diesen Erfahrungen und Gespr\u00e4chen gewisse Trends heraus. Wir erg\u00e4nzen in vielen F\u00e4llen bei unseren Empfehlungen Vitamin D Supplemente, wobei die Auswahl des Pr\u00e4parates abh\u00e4ngig von individuellen Rahmenbedingungen, der Anamnese, Medikation etc. ist. Die positiven Berichte unserer Patienten aber eben auch genau solche Studien best\u00e4tigen unsere Meinung.<\/p>\n<p>Okay, die Artikel\u00fcberschrift mit \u201eSupervitamin\u201c mag zugegebenerma\u00dfen bewusst \u00fcbertrieben klingen, denn nur in der Gesamtheit eines ausgewogenen Vitamin- und Mineralstoffhaushalts des K\u00f6rpers kann es seine Wirkung optimal entfalten. Es ist Teamwork, da kann ein einzelner Superheld nur bedingt etwas ausrichten, dennoch soll es bei Marvel Comics ja schon vereinzelt gelungen sein.<\/p>\n<p>Sprechen Sie uns an und wir erkl\u00e4ren Ihnen individuell, ob bzw. wie auch Sie von Vitamin D profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Ad 1) Vitamin D-Mangel wird mit erh\u00f6htem Demenzrisiko assoziiert<\/h2>\n<p>Demenz ist ein Oberbegriff f\u00fcr \u00fcber 50 unterschiedlich verlaufende Krankheitsbilder. Sie haben gemein, dass sie auf lange Sicht zum Verlust der geistigen Leistungsf\u00e4higkeit f\u00fchren. Alzheimer ist nur eine Form davon (mit 2\/3 aller F\u00e4lle auch die h\u00e4ufigste, gefolgt von der vaskul\u00e4ren Demenz mit ca. 25 Prozent der F\u00e4lle. Altersdemenz ist keine eigene Form, da die meisten Betroffenen jedoch im gehobenen Alter (65+) sind, hat sich dieser Begriff eingeschlichen.<\/p>\n<p>Unterschieden werden<\/p>\n<ul>\n<li>Prim\u00e4re Demenzen haben den Ursprung im Gehirn, man spricht auch von neurodegenerative Ver\u00e4nderungen. Sie sind meist nicht heilbar, nur behandelbar.<\/li>\n<li>Sekund\u00e4re Demenzen, das sind gerade mal 10% der F\u00e4lle, sind Folge einer anderen, bereits vorhandenen Erkrankung. Ausl\u00f6ser sind z.B. Depressionen, oder eine Vitamin-Unterversorgung. Bei fr\u00fcher, rechtzeitiger Diagnose sind sie teilweise heilbar.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Den bestm\u00f6glichen Schutz bietet statistisch ein gesunder Lebensstil, d. h. mediterrane sowie asiatische K\u00fcche, ausreichend k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t, kognitives Training und Sozialkontakte.<\/p>\n<p>Zu den Risikofaktoren z\u00e4hlen Bewegungsmangel, Rauchen, <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/depressionen-schwierige-diagnose-sowie-betreuungsbedarf-bei-therapiebeginn\/\">Depressionen<\/a>, Medikamente, Alkoholsucht, <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/vitamin-b-komplex-teamplayer-vitamine\/\">B-Vitamin<\/a> Mangel, Schilddr\u00fcsenerkrankungen, Hypertonie, <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/diabetes-mellitus\/\">Diabetes mellitus,<\/a> Adipositas im mittleren Lebensalter, ein niedriger Bildungsstand sowie vermutlich auch Hypercholesterin\u00e4mie, Hyperhomocystein\u00e4mie (hinter der oft eine Schwermetallbelastung steckt), Stress, der Kontakt mit Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) sowie An\u00e4sthesien.<\/p>\n<p>Ein weiterer potenzieller Risikofaktor scheint nach neusten Erkenntnissen jedoch auch ein Vitamin D-Defizit zu sein!<\/p>\n<blockquote><p>[\u2026] Wissenschaftler um David Llewellyn hatten den Zusammenhang an einer Kohorte von 1.658 Amerikanern \u00fcberpr\u00fcft, bei denen vor 6 Jahren die Vitamin D-Level im Blut gemessen worden waren. Mittlerweile leiden 171 Probanden der Cardiovascular Health Study an einer Demenz, bei 102 Personen wurde Morbus Alzheimer diagnostiziert. Teilnehmer mit einem schweren Vitamin D-Defizit (Vitamin 25(OH)D-Wert von unter 25 nmol\/l) erkrankten 2,25-fach h\u00e4ufiger an einer Demenz. Das Alzheimer-Risiko war um den Faktor 2,22 gestiegen. Bei einer mittelschweren bis geringf\u00fcgigen Unterversorgung (Vitamin 25(OH)D zwischen 25 und so nmol\/l), nahm das Risiko um 53% bzw. um 69% zu. Es zeigte sich, dass ein Spiegel von mindestens so nmol\/l n\u00f6tig ist, um eine Demenzerkrankung zu verhindern. Wie die Ged\u00e4chtniszentren des Gehirns durch einen Vitamin D-Mangel beeintr\u00e4chtigt werden, ist noch unklar. Viele Hirnzellen besitzen aber Rezeptoren f\u00fcr Vitamin D3 und auch das Enzym, 1a-Hydroxylase, das f\u00fcr die Synthese der bioaktiven Form des Vitamins relevant ist, kommt im Gehirn h\u00e4ufig vor. Auch f\u00fcr Makrophagen, die im Gehirn Amyloidablagerungen beseitigen, ist Vitamin D unerl\u00e4sslich. Randomisierte klinische Studien, die die Resultate belegen m\u00fcssen, sind jedoch erforderlich.<\/p>\n<p>Eine franz\u00f6sische Studie mit 498 \u00e4lteren Frauen deutet darauf hin, dass eine h\u00f6here nutritive Vitamin D-Zufuhr mit einem geringeren Risiko assoziiert war, eine Alzheimer-Erkrankung zu entwickeln. Der Einsatz von Vitamin D-Supplementen begleitend zu den Standard- Antidementiva scheint eine einfache, kosteng\u00fcnstige und effiziente therapeutische Ma\u00dfnahme zu sein, um neurologische St\u00f6rungen bei Morbus Alzheimer zu verbessern. [\u2026]<\/p>\n<pre style=\"text-align: right;\"><em>Quelle: \u201eVitamin D-Mangel wird mit erh\u00f6htem Demenzrisiko assoziiert\u201c,\nApotheken Magazin, 32 Jg., November 2014, S. 25<\/em><\/pre>\n<\/blockquote>\n<p>Es lohnt sich also f\u00fcr Jedermann, einen hinterfragenden Blick auf seinen Lebensstil sowie seinen Vitamin D Haushalt zu haben und oft (aber bitte auch den Sonnenschutz beachten) die Sonne zu Gesicht zu bekommen. Zu bedenken ist auch, dass dieses Fakt einen Teufelskreis darstellt, da demente Personen h\u00e4ufig den Kontakt nach au\u00dfen aus Angst oder Vergesslichkeit reduzieren oder gar einstellen. Hier ist auch die Familie gefragt, die Angeh\u00f6rigen nicht nur im Gespr\u00e4ch sondern auch mit gemeinsamen Aktivit\u00e4ten an die frische Luft zu bringen.<\/p>\n<h2>Ad 2) Vitamin D-Mangel wird mit Atopischer Dermatitis (Neurodermitis) assoziiert<\/h2>\n<p><strong>Atopische Dermatitis<\/strong>, bzw. das atopische Ekzem ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit. Sie geh\u00f6rt in die Schublade der atopischen Erkrankungen (das ist die Neigung dazu, mit \u00dcberempfindlichkeitsreaktionen auf den Kontakt mit ansonsten harmlosen Substanzen zu reagieren).<\/p>\n<p>Die Erkrankung wird auch h\u00e4ufig und landl\u00e4ufig mit der nicht korrekten Bezeichnung \u201e<strong>Neurodermitis<\/strong>\u201c betitelt. Das stammt aus dem 19. Jahrhundert, als man meinte, die Ursache der Hautkrankheit (Dermitis) sei eine Entz\u00fcndung der Nerven (Neuro). Diese These wurde zwar mittlerweile widerlegt, die falsche Bezeichnung ist aber geblieben.<\/p>\n<p>Bei besonders schweren Formen bringt oftmals eine Bestrahlung mit UV-Licht Besserung. Aufgrund der k\u00f6rperimmanenten Vitamin D Synthese bei UV-Licht schien die m\u00f6gliche Beeinflussung des Krankheitsverlaufs durch Vitamin D plausibel. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurden solche Patienten ans Meer \u201everfrachtet\u201c, sp\u00e4ter in die entstehenden Seeb\u00e4der, wo sich bald Besserung einstellte, auch hier wurde sicherlich die Vitamin D Produktion durch die Sonne angekurbelt, neben den positiven Effekten auf die Seele und Schilddr\u00fcse durch die iodhaltige Seeluft. Auch die Besserung bei Asthma lie\u00dfe sich durch den besseren Vitamin D Spiegel erkl\u00e4ren, da ausreichende Spiegel antientz\u00fcndlich und normalisierend auf autoimmune Prozesse wirken, MS Patienten sollten dies ebenfalls bedenken!<\/p>\n<blockquote><p>[\u2026] US-amerikanische Forscher des Massachusetts General Hospitals haben daher eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie an 107 mongolischen Kindern aus Ulaanbataar mit Winter-abh\u00e4ngiger topischer Dermatitis durchgef\u00fchrt und den Effekt einer Supplementierung mit Vitamin D (1000 IU\/Tag) analysiert. Alle Kinder, unabh\u00e4ngig von der Behandlung mit Vitamin D oder Placebo, erhielten zus\u00e4tzlich eine generelle Hautpflege mit Pflegecreme. Das Ausma\u00df der Entz\u00fcndung der Hautareale wurde vor Studienbeginn und nach einem Beobachtungszeitraum von einem Monat mittels EASI-Score (Eczema Area and Severity Index) bewertet. Verglichen mit der Placebo-Gruppe zeigte die Behandlung mit Vitamin D eine signifikante Verbesserung des EASI-Scores (-6,5 gegen\u00fcber -3,3; p = 0,4) sowie eine bessere subjektive Einsch\u00e4tzung der Symptome der atopischen Dermatitis durch die Eltern. Leichte oder schwere Nebenwirkungen wurden dagegen nicht beschrieben.<\/p>\n<p>Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass bei Kindern mit Winter-assoziierter atopischer Dermatitis eine saisonale Supplementierung mit Vitamin D einen m\u00f6glichen pr\u00e4ventiven Effekt auf die Symptomatik besitzt. Ob dies auch bei einer ganzj\u00e4hrig zu behandelnden atopischen Dermatitis zutrifft, oder Vitamin D auch bei \u00e4lteren Personen indiziert sein kann, m\u00fcssen jedoch erst weitere Studien analysieren.<\/p>\n<pre style=\"text-align: right;\"><em>Quelle: \u201eMehr Vitamin D im Winter\u201c,\nDeutsche Apotheker Zeitung, 154. Jg., N. 44, 30.10.2014, S. 28<\/em><\/pre>\n<\/blockquote>\n<p>Betroffenen raten wir dar\u00fcber hinaus nat\u00fcrlich auch, potenzielle Allergene zu meiden und auch viel Zeit an der frischen Luft und dort insbesondere in der Sonne (Sonnenschutz nicht vernachl\u00e4ssigen) zu verbringen. Mit Beginn der dunklen Jahreszeiten empfehlen wir somit eine entsprechende Supplementierung. Da die Vitamin D-Syntheseleistung der Haut mit zunehmendem Alter sinkt, empfiehlt sich auch bei \u00e4lteren Patienten mit dieser Erkrankung zur Supplementierung. Hier gilt es zu bedenken, dass die Substitution entsprechend hoch bei starkem Mangel anzusetzen ist, damit der K\u00f6rper den Spiegel mit der Eigenproduktion aufrecht erhalten kann. Dies haben auch <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/vitamin-d-ist-und-bleibt-wichtig\/\">neue Studien mehrfach best\u00e4tigt<\/a> und erkl\u00e4rt somit gleichzeitig auch, warum Aussagen kursieren, die wenig Effekt belegen, da hier einfach nicht ad\u00e4quat hoch genug zugef\u00fchrt wird.<\/p>\n<h2>Ad 3) Vitamin D f\u00f6rdert die Regeneration von Blutgef\u00e4\u00dfen<\/h2>\n<p>Auch bei dieser Wirkung, die z.B. f\u00fcr Diabetiker besonders interessant sein d\u00fcrfte, bedarf es einer entsprechend hohen Dosierung, da die im Folgenden beschriebene Wirkform (= Hormon) sonst nicht in ausreichender Menge gebildet werden kann und die erhoffte Wirkung ausbleiben w\u00fcrde.<\/p>\n<blockquote><p>[\u2026] Mit dieser Erkenntnis k\u00f6nnte die Therapie von Krankheiten verbessert werden, die eine eingeschr\u00e4nkte Gef\u00e4\u00dfregeneration zur Folge haben. Ein sehr verbreitetes Beispiel f\u00fcr eine solche Erkrankung ist Diabetes. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen wurden [im renommierten Fachjournal] \u201eCirculation\u201c ver\u00f6ffentlicht [Wong MS, et al.: Vitamin D Promotes Vascular Regeneration. Circulation 2014: 130; 976-986; doi: 10.1161\/CIRCULATIONAHA: 114:010650]. Es handelt sich um die erste Studie, die den Zusammenhang von Gef\u00e4\u00dfregeneration und Vitamin D aufdeckt.<\/p>\n<p>Einnahme von Vitamin D erh\u00f6ht regenerationsaktivierende Zellen<br \/>\nIm Gegensatz zu vielen anderen Vitaminen, die im Stoffwechsel gebraucht werden, synthetisiert der menschliche K\u00f6rper aus Vitamin D ein Hormon. Von diesem Vitamin-D-Hormon, 1,25-Dihydroxycholecalciferol, gehen vielf\u00e4ltige Funktionen aus. Es f\u00f6rdert die Kalziumaufnahme im Darm, wirkt dem Kalziumverlust im Knochen entgegen und reguliert damit den Knochenaufbau. Die Forscher konnten nun nachweisen, dass die Gabe des Vitamin-D-Hormons die Regeneration von Blutgef\u00e4\u00dfen f\u00f6rdert. <span style=\"text-decoration: underline;\">Die Wissenschaftler beobachteten, dass die Einnahme von Vitamin D beim Menschen die Menge der im Blut zirkulierenden regenerationsaktivierenden Zellen erh\u00f6ht<\/span>. Gleichzeitig konnte im Mausmodell belegt werden, dass die Gabe von niedrigen Dosen des Vitamin-D-Hormons die Heilung von Blutgef\u00e4\u00dfen beschleunigt. <span style=\"text-decoration: underline;\">Die bei der Zuckerkrankheit stark eingeschr\u00e4nkte Gef\u00e4\u00dfneubildung lie\u00df sich damit <strong>vollst\u00e4ndig<\/strong> normalisieren<\/span>.<\/p>\n<p>Verbesserte Regeneration durch gesteigerte Produktion von Signalmolek\u00fclen<br \/>\nEine besondere Leistung der Forscher war es, den der Gef\u00e4\u00dfregeneration zugrundeliegenden Mechanismus nachzuweisen. So konnte belegt werden, dass das Vitamin-D-Hormon die k\u00f6rpereigene Regeneration steigert, indem es die Produktion eines sehr wichtigen Signalmolek\u00fcls in der Zelle erh\u00f6ht. Dieses Hypoxie-induzierbarer Faktor (HIF1\u03b1) genannte Protein ist f\u00fcr die Bildung einer Vielzahl wichtiger regenerativer Gewebehormone zust\u00e4ndig. Die Wissenschaftler kommen zum Fazit, dass eine Vitamin-D-Gabe bei Patienten mit eingeschr\u00e4nkter Gef\u00e4\u00dfregeneration, wie im Falle von Diabetikern, therapeutisch erprobt werden sollte.<\/p>\n<pre style=\"text-align: right;\"><em>Quelle: \u201eVitamin D f\u00f6rdert die Regeneration von Blutgef\u00e4\u00dfen\u201c,\n<a href=\"http:\/\/www.kgu.de\/presse\/pressemitteilungen\/article\/2014\/09\/16\/vitamin-d-foerdert-die-regeneration-von-blutgefaessen.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Pressemitteilung des Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt<\/a>, Goethe-Universit\u00e4t vom 16.09.14 <\/em><\/pre>\n<\/blockquote>\n<h2><\/h2>\n<h2>Ad 4) Hilft Vitamin D bei Darmkrebs?<\/h2>\n<p>Diese Ergebnisse lasen wir im April 2019 in der Deutschen Apothekerzeitung (DAZ) und haben sie hier nachgetragen.<\/p>\n<p>Zwar sind diese aufgrund des Studiendesigns eher richtungsweisend zu bewerten, dennoch zeigt sich auch hier wieder deutlich ein genereller Benefit durch hochnormale Vitamin D Spiegel auf sogenannte Zivilisations- oder Alterserkrankungen.<\/p>\n<p>Die aktuellen Studien deuten auf chemopr\u00e4ventive Effekte bei Magen-Darm-Tumoren hin. In der DAZ hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p>Den Ergebnissen zweier Studien zufolge, die im April 2019 im Fachjournal \u201eJournal of the American Medical Association\u201c (JAMA) ver\u00f6ffentlicht wurden, k\u00f6nnte die zus\u00e4tzliche Vitamin-D-Gabe positive Effekte f\u00fcr Patienten mit Magen-Darm-Tumoren haben. Die Patientenkollektive sowie die Designs und gew\u00e4hlten Vitamin-D-Dosierungen waren in den beiden Studien SUNSHINE und AMATERASU unterschiedlich.<\/p>\n<p>[\u2026]<\/p>\n<p>Die beiden Vitamin-D-Studien wurden im Editorial der aktuellen JAMA-Ausgabe von einem dreik\u00f6pfigen Expertenteam diskutiert. Aus Sicht der Kommentatoren liefern SUNSHINE und AMATERASU wertvolle neue Erkenntnisse, die in gr\u00f6\u00dferen Studien best\u00e4tigt werden sollten. Beide Studien wiesen diverse Limitationen auf. So sei die Beobachtungsdauer in SUNSHINE zu kurz, das Patientenkollektiv in AMATERASU zu heterogen, die Patientenzahl in beiden Untersuchungen zu niedrig.<\/p>\n<p>Die Experten wiesen auf einen interessanten Nebenaspekt hin: Bei Supplementationsstudien ist es ja h\u00e4ufig so, dass vor allem Patienten mit ausgepr\u00e4gtem Mangel zu Studienbeginn profitieren. Bei den neuen Darmkrebsstudien ist dies offenbar nicht der Fall. So waren die Effekte auf den prim\u00e4ren Endpunkt bei SUNSHINE unabh\u00e4ngig von den Ausgangswerten der Vitamin-D-Spiegel. Bei AMATERASU verlor sich sogar die Signifikanz in der altersadjustierten Analyse des prim\u00e4ren Endpunkts bei Serumspiegeln unterhalb von 20 Nanogramm pro Milliliter. M\u00f6glicherweise sei die Dosis f\u00fcr die Patienten mit ausgepr\u00e4gtem Mangel zu niedrig gew\u00e4hlt, spekulierten die Autoren. Allerdings k\u00f6nnten sich die Operation und die schwere Grunderkrankung auch negativ auf den Vitamin-D-Status ausgewirkt haben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch wenn wir uns hier quasi im Stadium einer best\u00e4tigten Vermutung befinden, sollte eine ausreichende Vitamin D Supplementierung im Betroffenheitsfall stets mit dem Therapeuten besprochen werden.<\/p>\n<p>Links zu den Studien: <a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jama\/article-abstract\/2730112\" target=\"_blank\" rel=\"&quot;nofollow noopener noreferrer\">SUNSHINE<\/a> und <a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jama\/article-abstract\/2730111\" target=\"_blank\" rel=\"&quot;nofollow noopener noreferrer\">AMATERASU<\/a><\/p>\n<p>Mit jeder Studie wird der Einsatzbereich von Vitamin D gr\u00f6\u00dfer und seine Bedeutung und Wichtigkeit nimmt zu. Leider aber sind immer noch nicht im ausreichenden Ma\u00dfe die Empfehlungen der DGE an die aktuelle Studienlage angepasst worden. Die gerade zur\u00fcckliegende Empfehlung z.B. hat die Dosis bei manifester Osteoporose \u00e4lterer Menschen mit der Substitutionsmenge von kleineren Kindern mit Infektanf\u00e4lligkeit durch Mangel an Vitamin D gleichgesetzt, dies sollte schon allein aufgrund der Resorptionseinschr\u00e4nkungen mit zunehmenden Alter und besonders durch obige Ausf\u00fchrungen hinterfragt und dringend nachgebessert werden, da anhand der Empfehlungen sowohl das Verschreibungsverhalten der \u00c4rzte als auch die Erstattung durch die gesetzlichen Kassen gebunden ist. Hier entsteht infolge der Unterversorgung der Volkswirtschaft ein deutlich h\u00f6herer Schaden durch schwerwiegendere Erkrankungen als Ausgaben f\u00fcr eine Vitamin D Supplementierung entstehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wir beraten Sie gern bei der Frage, ob ein Vitamin D Supplement in Ihrem Fall sinnvoll ist und ggf. ebenso bei der Auswahl des passend dosierten Pr\u00e4parates, sprechen Sie uns an.<\/p>\n<p>PS: Vitamin D stellen wir Ihnen neben allen anderen Vitaminen auch in unserem <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/vitalstoffe\/vitamin-abc.htm#vitamin-d\"><strong>Vitamin ABC<\/strong> auf unserer Website<\/a> vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben in unserem Blog bereits einige Informationen zu Vitamin D zusammengetragen. Hier finden Sie weitere Studien bez\u00fcglich Vitamin D und eine Liste der Artikel, in denen das Vitamin D eine tragende Rolle spielt. 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Oktober 2015","format":false,"excerpt":"Mikron\u00e4hrstoffe sind wichtig f\u00fcr die Entwicklung des Gehirns und der kognitiven Leistungsf\u00e4higkeit von Kindern und Heranwachsenden. Studien vergleichen Zufuhrempfehlungen mit tats\u00e4chlichen Verzehrdaten sowie Blutanalysen und stellen fest, dass die Versorgung mit gehirnaktiven N\u00e4hrstoffen oftmals unzureichend ist. 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November 2013","format":false,"excerpt":"Es ist das einzige Vitamin, das der K\u00f6rper mit Hilfe von UVB-Licht in der Haut selbst bilden kann. Seine wichtigste Aufgabe ist die Regulierung des Kalziumspiegels und damit der Knochenaufbau, was es gerade f\u00fcr Kleinkinder bis zum Schulalter besonders wertvoll macht. 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M\u00e4rz 2014","format":false,"excerpt":"Es ist noch nicht lange her, da haben wir auf die Wichtigkeit von Vitamin D gerade w\u00e4hrend der Schwangerschaft hingewiesen, nun lesen wir von einer neuen Studie, deren Ergebnis in das gleiche Horn bl\u00e4st und das wir Ihnen hier kurz skizziert n\u00e4herbringen m\u00f6chten: \u00a0 Britische Wissenschaftler konnten im Rahmen einer\u2026","rel":"","context":"In &quot;Orthomolekulare Medizin&quot;","block_context":{"text":"Orthomolekulare Medizin","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/category\/orthomolekulare-medizin\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/schwanger-bauch.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/schwanger-bauch.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/schwanger-bauch.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x"},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2591"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7600,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2591\/revisions\/7600"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/120"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}