{"id":294,"date":"2014-05-05T10:14:23","date_gmt":"2014-05-05T08:14:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/?p=294"},"modified":"2014-05-05T10:21:24","modified_gmt":"2014-05-05T08:21:24","slug":"chlamydien-eine-unbekannte-und-unbemerkte-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/chlamydien-eine-unbekannte-und-unbemerkte-gefahr\/","title":{"rendered":"Chlamydien \u2013 eine unbekannte und unbemerkte Gefahr"},"content":{"rendered":"<p>Chlamydien&#8230; schon mal geh\u00f6rt? Nein? Nur mal so ein bisschen? Das geht leider vielen so. Wir wollen etwas Licht ins Dunkel bringen und auf die damit verbundenen Gefahren eingehen:<\/p>\n<blockquote><p>Chlamydien-Infektionen geh\u00f6ren in Deutschland zu den h\u00e4ufigsten sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen (STI). Chlamydien verursachen h\u00e4ufig keine Beschwerden, so dass Infektionen in vielen F\u00e4llen unentdeckt bleiben. Ohne Behandlung kann eine Chlamydien-Infektion zu Unfruchtbarkeit f\u00fchren, mit einem wirksamen Antibiotikum behandelt, ist sie heilbar.<\/p>\n<p>Chlamydien-Infektionen werden \u00fcber die Bakterien Chlamydia trachomatis \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Chlamydien geh\u00f6ren zusammen mit HPV, Gonorrhoe (Tripper) und Trichomonaden zu den h\u00e4ufigsten sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen (STI) in Deutschland. Betroffen sind vor allem Frauen und M\u00e4nner unter 25 Jahren.<\/p>\n<p>Chlamydien werden durch sexuelle Praktiken \u00fcbertragen, bei denen es zu direktem Schleimhautkontakt mit erkrankten Schleimh\u00e4uten oder infekti\u00f6sen K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten kommt.<\/p>\n<p>Ansteckend sind die mit Chlamydien besiedelten Schleimh\u00e4ute von Harnr\u00f6hre, Scheide und Enddarm. Au\u00dferdem ansteckend sind die K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten Vaginalsekret, Sperma, Urin und Lusttropfen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.gib-aids-keine-chance.de\/wissen\/sti\/chlamydien.php\">http:\/\/www.gib-aids-keine-chance.de\/wissen\/sti\/chlamydien.php<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Viele Menschen denken bei STI (sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen) wenn \u00fcberhaupt an AIDS. Wie eingangs angedeutet, ist eine Chlamydien Infektion allerdings gar nicht so selten und zudem oftmals beschwerdefrei. Mangels Wissen \u00fcber diese Infektion ist die Gefahr umso gr\u00f6\u00dfer. Grund genug, um Ihnen einen sehr informativen Artikel aus der DAZ (Deutsche Apotheker Zeitung) Nr. 9 vom 27.02.14, S. 44 ff von Clemens Bilharz weiterzureichen und auf die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Screenings hinzuweisen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><strong>Unbemerkte Gefahr<\/strong><\/p>\n<p>Chlamydien-Infektionen k\u00f6nnen zur Unfruchtbarkeit f\u00fchren<\/p>\n<p>Chlamydien sind in den Industriestaaten die h\u00e4ufigsten Erreger von Infektionen im Urogenitalbereich. Vor allem bei Frauen verl\u00e4uft die Erkrankung oft asymptomatisch. Unbehandelt droht die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft oder weiblicher Unfruchtbarkeit. In Deutschland besteht keine generelle Meldepflicht mehr, jedoch wird Schwangeren ein kostenloser Screeningtest angeboten. Um repr\u00e4sentative Daten zum Auftreten von Chlamydien-Infektionen zu erhalten, wurde im Jahr 2010 unter ausgew\u00e4hlten Laboren eine nationale Sentinel-Erhebung ins Leben gerufen. Erste, teils \u00fcberraschende, Ergebnisse liegen vor.<\/p>\n<p>Seit Ende der 90er Jahre wird in vielen Industriestaaten eine Zunahme der Infektionen mit <em>Chlamydia trachomatis<\/em> beobachtet, vor allem in den USA und Kanada, aber auch in Gro\u00dfbritannien und den nordischen L\u00e4ndern. Weltweit kommt es j\u00e4hrlich zu \u00fcber 80 Millionen Neuinfektionen mit genitalen Chlamydien, so eine Sch\u00e4tzung der WHO aus dem Jahr 2001. Die h\u00e4ufigsten sexuell \u00fcbertragenen Erkrankungen in Europa sind nicht die klassischen Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Gonorrh\u00f6, sondern (neben den HPV-Infektionen) die Infektionen mit <em>C.\u00a0trachomatis<\/em>. Nach Sch\u00e4tzungen des Robert Koch-Institutes kommt es in Deutschland pro Jahr zu etwa 300.000 Neuinfektionen.<\/p>\n<p><strong>Gef\u00e4hrlich: zun\u00e4chst asymptomatischer Verlauf<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bei Frauen <\/strong>bef\u00e4llt eine urogenitale Chlamydien-Infektion als erstes die kaum innervierte Zervixschleimhaut, weshalb sich in ca. 80% der F\u00e4lle bis auf einen gelblich-klebrigen Ausfluss kaum Symptome zeigen. Erst bei Ausbreitung auf die Urethra (Harnr\u00f6hre), die Bartholin-Dr\u00fcsen in der Scheide oder das Endometrium (Geb\u00e4rmutterschleimhaut) kommt es zu Beschwerden wie Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen, Zwischenblutungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.<\/p>\n<p>Unbehandelt kann sich die Chlamydien-Infektion bei 10 bis 40% der Betroffenen auf die Tuben und Ovarien ausbreiten. Die Eileiter k\u00f6nnen verkleben und narbige Strikturen ausbilden; durch die entstehende Blockade der Eipassage droht einerseits eine extrauterine Schwangerschaft, andererseits eine sekund\u00e4re Sterilit\u00e4t. Bei weiterem Fortschreiten der Infektion kann es zu einer Entz\u00fcndung der Organe des gesamten kleinen Beckens kommen (PID = pelvic inflammatory disease). Eine eher seltene Komplikation der PID ist das Fitz-Hugh-Curtis-Syndrom \u2013 hierbei handelt es sich um eine eitrig-fibrin\u00f6se Entz\u00fcndung des die Leber umgebenden peritonealen Gewebes (Perihepatitis).<\/p>\n<p><strong>Bei M\u00e4nnern <\/strong>verlaufen urogenitale Chlamydien-Infektionen in ca. 50% der F\u00e4lle asymptomatisch. Wenn die Urethra betroffen ist, k\u00f6nnen die M\u00e4nner ein Druckgef\u00fchl, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen versp\u00fcren, im weiteren Verlauf auch einen eitrigen Ausfluss. Unbehandelt kann sich <em>C. trachomatis <\/em>bis in die Prostata oder die Nebenhoden ausbreiten und dort eine schmerzhafte Prostatitis bzw. Epididymitis ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p><strong>Extragenitale Manifestationen<\/strong><\/p>\n<p>Bei beiden Geschlechtern kann entsprechend der sexuellen Gewohnheiten ein Befall mit <em>C. trachomatis<\/em> auch als Proktitis oder Pharyngitis in Erscheinung treten. Als Komplikation einer akuten Chlamydien-Infektion kann es vor allem bei M\u00e4nnern zu einer reaktiven Arthritis in verschiedenen Gelenken, zur Tendovaginitis (Sehnenscheidenentz\u00fcndung) und in seltenen F\u00e4llen auch zum sog. Reiter-Syndrom kommen (Trias aus Arthritis, Urethritis und Konjunktivitis bzw. Uveitis [Regenbogenhautentz\u00fcndung]). Grunds\u00e4tzlich erh\u00f6hen Chlamydien-Infektionen auch das Risiko f\u00fcr eine HIV-Infektion.<\/p>\n<p>Bei infizierten Schwangeren kommt es in etwa 60 bis 70% der F\u00e4lle w\u00e4hrend der Geburt zu einer Infektion des Neugeborenen (h\u00e4ufig eine sog. \u201eEinschlusskonjunktivitis\u201c, seltener eine Otitis media). Hat das Neugeborene erregerhaltiges Vaginalsekret aspiriert, kann dies eine schwere atypische Pneumonie zur Folge haben.<\/p>\n<p><strong>Antibiotisch gut behandelbar<\/strong><\/p>\n<p>Therapeutisch k\u00f6nnen Tetracycline (Doxycyclin), Makrolide (Erythromycin und insbesondere neuere Substanzen wie Azithromycin und Josamycin) sowie Chinolone (z.B. Levofloxacin) eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Laut IUSTI-Leitlinie (International Union against Sexually Transmitted Infections) ist bei unkomplizierter Chlamydien-Infektion die Substanz der Wahl entweder<\/p>\n<ul>\n<li>Azithromycin 1 g als Einzeldosis oder<\/li>\n<li>Doxycyclin 100 mg 2 x t\u00e4glich f\u00fcr 7 Tage.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alternativ k\u00f6nnen Josamycin 500 bis 1000\u00a0mg f\u00fcr 7\u00a0Tage oder ein anderes Makrolidantibiotikum in wirksamer Dosierung verabreicht werden.<\/p>\n<p>Zur Behandlung schwangerer Frauen werden ebenfalls Azithromycin und alternativ Amoxicillin 500\u00a0mg 4\u00a0x t\u00e4glich empfohlen; die Gabe von Erythromycin und anderen Antibiotika wird nicht explizit empfohlen.<\/p>\n<p>Weil nach der antibiotischen Therapie nicht selten Rezidive auftreten, empfehlen einige Experten, Doxycyclin oder Erythromycin auch bei unkomplizierten genitalen Infektionen mindestens 14 Tage lang anzuwenden.<\/p>\n<p>Je nach Persistenz der klinischen Symptomatik k\u00f6nnen auch mehrere antibiotische Kuren erforderlich sein. Bei komplizierten Infektionen, z.B. einer PID oder einer Epididymitis, ist auf jeden Fall eine zweiw\u00f6chige, eventuell sogar eine parenterale Therapie indiziert. Um weitere Infektionen zu verhindern, sollten sich alle Sexualpartner der letzten 60 Tage untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.<\/p>\n<p><strong>Pathogene Chlamydien<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer aktuellen mikrobiologischen Systematik lassen sich drei humanpathogene Arten unterscheiden, Chlamydia (C.) trachomatis, Chlamydophila (Cp.) psittaci und Cp.\u00a0pneumoniae. Es handelt sich um sehr kleine, unbewegliche, gramnegative Bakterien, die sich wie einzellige Parasiten nur innerhalb einer Wirtszelle vermehren k\u00f6nnen. Von Bedeutung hierbei sind infekti\u00f6se Elementark\u00f6rperchen, die sich an Rezeptoren empf\u00e4nglicher Zielzellen anheften, in der Regel Epithelzellen des Urogenital- und des Respirationstraktes sowie des Auges. Cp.\u00a0psittaci ist der Erreger der beim Menschen sehr seltenen Papageienkrankheit, Cp. pneumoniae kann Pneumonien und chronischen Husten ausl\u00f6sen. Bei C. trachomatis lassen sich mehrere Serotypen unterscheiden, die unterschiedliche Erkrankungen hervorrufen k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Serotypen A, B und C verursachen \u00fcber infekti\u00f6ses Augensekret oder kontaminierte H\u00e4nde das Trachom, eine in den Tropen und Subtropen verbreitete chronisch rezidivierende Erkrankung der Binde- und Hornhaut des Auges (follikul\u00e4re Keratokonjunktivitis), die schlie\u00dflich zur Erblindung f\u00fchrt.<\/li>\n<li>Die Serotypen D\u2013K verursachen haupts\u00e4chlich sexuell \u00fcbertragbare urogenitale Infektionen, die das Thema dieses Beitrags sind, gelegentlich auch Infektionen der Augenbindehaut. Die sog. \u201eSchwimmbadkonjunktivitis\u201c wird heute eher als Folge sexueller Aktivit\u00e4ten aufgefasst, weniger als eine durch Wasser in Schwimmb\u00e4dern bedingte Infektion.<\/li>\n<li>Die Serotypen L1, L2 und L3 verursachen das Lymphogranuloma venereum, das ebenfalls sexuell \u00fcbertragen wird und zu schweren Darmsch\u00e4digungen f\u00fchren kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als Erregerreservoir f\u00fcr C. trachomatis gilt ausschlie\u00dflich der Mensch; die Inkubationszeit bei Erstinfektion betr\u00e4gt in der Regel eine bis drei Wochen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Screening bei Risikogruppen<\/strong><\/p>\n<p>Seit 1995 wird in Deutschland schwangeren Frauen sowie Frauen vor einem geplanten Schwangerschaftsabbruch ein kostenloser Chlamydien-Screeningtest angeboten. Aufgrund eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) k\u00f6nnen sich seit 2008 auch Frauen unter 25 Jahren im Rahmen eines sog. opportunistischen Screenings auf Chlamydien untersuchen lassen. Mit Ausnahme des Bundeslandes Sachsen besteht in Deutschland, wie in den meisten L\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union, f\u00fcr die akute Chlamydien-Infektion derzeit keine (Labor-)Meldepflicht.<\/p>\n<p>Vor allem wegen der genannten Risiken und Komplikationen einer Infektion mit <em>C.\u00a0trachomatis<\/em> ist eine valide und kontinuierliche Datenbasis dringend erforderlich. Daher wurde im Jahr 2010 in Deutschland ein <em>Chlamydia\u00a0trachomatis<\/em>-Laborsentinel etabliert, um die Pr\u00e4valenz der Infektion sowie die Effizienz des Screenings besser evaluieren zu k\u00f6nnen. Hierbei wurden retrospektiv (seit 2008) und prospektiv (aktuell bis 2013) anonymisierte Daten zu allen durchgef\u00fchrten Chlamydien-Tests erhoben, stratifiziert nach Bundesland.<\/p>\n<p><strong>Daten zu rund 2,5 Millionen Chlamydien-Tests<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Erstkontaktierung von 1504 Einrichtungen mit medizinischer Diagnostik wurden 48 Labore ausgew\u00e4hlt. Zwischen Januar 2012 und Juni 2013 lieferten 21 Labore Daten zu insgesamt 2.498.590 Chlamydien-Screeningtests. Hiervon lieferten die f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften, \u00fcberregional orientierten Labore 79% aller \u00fcbermittelten Daten. 93,3% der Untersuchungen betrafen Frauen, nur in 6% der F\u00e4lle wurde das Screening bei M\u00e4nnern durchgef\u00fchrt. Die getesteten Frauen waren durchschnittlich etwa 26 Jahre alt, die M\u00e4nner etwa 33 Jahre. Der Anteil der erfassten Untersuchungsdaten variierte je nach Bundesland \u2013 in Baden-W\u00fcrttemberg war er mit 4% am niedrigsten und in Berlin und Th\u00fcringen mit 55 bzw. 58% am h\u00f6chsten.<\/p>\n<p><strong>Positive Testergebnisse bei M\u00e4nnern h\u00e4ufiger<\/strong><\/p>\n<p>Der Anteil positiver Tests auf <em>Chlamydia trachomatis <\/em>betrug bei Frauen 3,9% (91.990 von 2.331.908) und bei M\u00e4nnern 10,7% (15.847 von 148.725). Hiervon zeigten sich bei Frauen die h\u00f6chsten Positivenanteile in den Altersgruppen 15 bis 19 und 20 bis 24 Jahre (6,8 bzw. 6,0%), bei M\u00e4nnern in den Altersgruppen 15 bis 19, 20 bis 24 sowie 25 bis 29 Jahre (14,9%, 18,6% bzw. 14,4%). Die durchweg h\u00f6heren Positivenanteile unter M\u00e4nnern k\u00f6nnen dadurch erkl\u00e4rt werden, dass M\u00e4nner nur aus kurativen Gr\u00fcnden getestet werden, w\u00e4hrend das Screening bei Frauen zus\u00e4tzlich unter dem Aspekt einer Schwangerschaft bzw. einem Lebensalter unter 25 Jahren erfolgt. Weiterhin bleibt festzustellen, dass der hohe Positivenanteil bei Frauen zwischen 15 und 24 Jahren das generelle Screening von Frauen in dieser Altersgruppe rechtfertigt.<\/p>\n<p><strong>Regionale Unterschiede<\/strong><\/p>\n<p>Der Anteil positiver Chlamydien-Tests bei Frauen variierte nach Bundesland zwischen 2,8% im Saarland und 7,3% in Mecklenburg-Vorpommern (Abb.\u00a01), bei M\u00e4nnern zwischen 5,5% in Sachsen und 16,4% in Mecklenburg-Vorpommern. Vor allem bei den Frauen wurde ein deutlicher Unterschied zwischen dem S\u00fcdwesten und Nordosten Deutschlands festgestellt. Diese regionalen Unterschiede waren bislang nicht bekannt und lassen sich nicht durch unterschiedliche Methoden bei der Laboruntersuchung oder Datenerhebung erkl\u00e4ren. Spekuliert wird \u00fcber sozio\u00f6konomische Unterschiede, die Verf\u00fcgbarkeit der Untersuchungsm\u00f6glichkeiten in einer Region oder die unterschiedliche Inanspruchnahme von Angeboten des Gesundheitswesens.<\/p>\n<p>Erfreulich ist die Zunahme der Untersuchungszahlen im Lauf der Jahre. So wurden im Jahr 2008 bei Frauen 243.044 Chlamydien-Tests durchgef\u00fchrt. Die nachfolgenden Steigerungsraten betrugen 75,6% (2009), 8,2% (2010), 9,9% (2011) und 7,2% (2012). Dementsprechend soll der bisherige Datenbestand kontinuierlich ausgebaut werden, weitere Labore sollen rekrutiert und eine bessere Versorgung in allen Regionen erzielt werden. Vor allem sollen verst\u00e4rkt Daten aus Baden-W\u00fcrttemberg sowie Daten von M\u00e4nnern gewonnen werden.<\/p>\n<p><strong>Raum f\u00fcr Verbesserungen<\/strong><\/p>\n<p>Dennoch vertreten einige Experten die Ansicht, dass sich das <em>Chlamydia\u00a0trachomatis<\/em>-Screening in Deutschland in einigen Punkten verbessern lie\u00dfe. Vor allem sei die Beschr\u00e4nkung des opportunistischen Screenings auf Frauen bis zum 25.\u00a0Lebensjahr angesichts der zunehmenden Zahl von Schwangerschaften jenseits des 30.\u00a0Lebensjahres nicht mehr zu vertreten. Auch sollte das kostenlose Screening-Angebot grunds\u00e4tzlich auch f\u00fcr M\u00e4nner gelten, so wie es z.B. in Gro\u00dfbritannien und den Niederlanden seit Jahren mit Erfolg praktiziert wird. Weiterhin wird daf\u00fcr pl\u00e4diert, die im Jahr 2001 in Deutschland aufgehobene Meldepflicht f\u00fcr <em>C. trachomatis<\/em> wieder einzuf\u00fchren, um nicht zuletzt das Screeningprogramm auf seine Wirtschaftlichkeit zu pr\u00fcfen und bei Bedarf anpassen zu k\u00f6nnen. Als beunruhigend wird nicht zuletzt die Tatsache eingesch\u00e4tzt, dass vor allem Jugendliche von der Gefahr anderer sexuell \u00fcbertragbarer Erkrankungen als Aids kaum Kenntnis haben. Daher sollten gezielte Aufkl\u00e4rungskampagnen zur sexuellen Gesundheit st\u00e4rker als bisher auch auf die Gefahr von <em>Chlamydia\u00a0trachomatis<\/em>-Infektionen eingehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Achten Sie auf Sich.<\/strong><\/p>\n<p>Bitte vergessen Sie nicht, nach einer schuldmedizinischen Antibiose die k\u00f6rpereigene Flora zu regenerieren (Mutaflor, Symbioflor I oder Pro Biotik premium etc.) sowie die Keimbalance ganzheitlich wieder herzustellen, zum Beispiel mit Pr\u00e4paraten der Firma Sanum. Ebenso sollten m\u00f6gliche Gr\u00fcnde f\u00fcr die chronische Infektion (Immunschw\u00e4che, toxische Belastungen oder Schwermetalle) abgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl behilflich und informieren Sie ausf\u00fchrlich zu diesem Thema.<\/p>\n<p>Sprechen Sie uns an, wir beraten sie gern&#8230; und diskret!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chlamydien&#8230; schon mal geh\u00f6rt? Nein? 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Eins ihrer Hauptanliegen ist es, mittels Aufkl\u00e4rung und Pr\u00e4ventionsarbeit,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aktion&quot;","block_context":{"text":"Aktion","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/category\/aktion\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/sammeldose-lazaruslegion-aids-hannover.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/sammeldose-lazaruslegion-aids-hannover.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/sammeldose-lazaruslegion-aids-hannover.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/sammeldose-lazaruslegion-aids-hannover.jpg?resize=700%2C400&ssl=1 2x"},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/294","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=294"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/294\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":298,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/294\/revisions\/298"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/295"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=294"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=294"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=294"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}