{"id":3057,"date":"2016-02-22T11:09:10","date_gmt":"2016-02-22T09:09:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/?p=3057"},"modified":"2018-08-24T14:32:18","modified_gmt":"2018-08-24T12:32:18","slug":"misteltherapie-als-onkologikum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/misteltherapie-als-onkologikum\/","title":{"rendered":"Misteltherapie als Onkologikum"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten kennen wohl den Druiden Miraculix aus den Asterix-Comics. Immer wenn es darum ging, einen Zaubertrank zu brauen, musste er losziehen und Misteln schneiden. Eben eine wichtige Zutat seiner Tr\u00e4nke. Obwohl nur ein Comic, basiert Miraculix Sammeltrieb auf tats\u00e4chlichen Gebr\u00e4uchen, die Mistel wurde bereits in fr\u00fchen Tagen von Druiden aufgrund Ihrer Inhaltstoffe eingesetzt.<\/p>\n<p><strong>Misteln sind<\/strong> immergr\u00fcne halbparasit\u00e4re (eine der ganz wenigen Parasiten-Pflanzen in Europa) Str\u00e4ucher, die auf den \u00c4sten von B\u00e4umen sitzen. Die bis zu einem Meter durchmessenden kugligen Gebilde sind besonders gut auszumachen, wenn die B\u00e4ume ihre Bl\u00e4tter verloren haben. Jede Gabelung in den Zweigen entspricht dabei in etwa einem Jahrestrieb.<\/p>\n<p><strong>Onkologie<\/strong>, noch abschlie\u00dfend kurz erkl\u00e4rt, ist die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst.<\/p>\n<h2>Vielf\u00e4ltige Misteln<\/h2>\n<p>Die wei\u00dfbeerige Mistel (Viscum album) weist unter den weltweit mehr als 1000 Arten das gr\u00f6\u00dfte Wirtsspektrum auf. In Mitteleuropa kommt sie in drei Unterarten vor:<\/p>\n<ul>\n<li>als Laubholzmistel (Viscum album ssp. album) auf verschiedenen Laubb\u00e4umen wie Apfelbaum, Eiche, Ulme, Pappel, Ahorn, Linde, Birke<\/li>\n<li>als Kiefernmistel (Viscum album ssp. austriacum) auf Kiefern<\/li>\n<li>als Tannenmistel (Viscum album ssp. abietis) auf Tannen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Unterarten der wei\u00dfbeerigen Mistel unterscheiden sich neben einigen morphologischen Merkmalen vor allem in pharmakologischen Eigenschaften. Hauptinhaltsstoffe, die auch als Reinextrakte eingesetzt werden k\u00f6nnen sind Viscotoxine und Mistellektine, diese stellen Eiwei\u00dfverbindungen dar, die von der Mistel gebildet werden. Ihre Konzentration variiert je nach Unterart der Mistel und je nach Wirtsbaum. Viscotoxine erreichen ihre h\u00f6chste Konzentration im Sommer in den jungen Bl\u00e4ttern, die Mistellektine sind dagegen im Winter und in den \u00e4lteren St\u00e4ngeln am h\u00f6chsten konzentriert.<\/p>\n<p>Den Extrakten werden schlie\u00dflich noch teilweise Metallsalze in hom\u00f6opathischer Dosierung zugesetzt (z.B. Malachit, Quecksilbersulfat oder Silbercarbonat), auch dies ver\u00e4ndert jeweils den Einsatzbereich bzw. die Intensit\u00e4t der Wirkung, zu unterscheiden ist auch jeweils zwischen dem Einsatz bei Mann und Frau (vgl. auch unten: Grenzen der Anwendung).<\/p>\n<table class=\"notd\">\n<caption>Hier ein kleiner \u00dcberblick \u00fcber die g\u00e4ngigsten Anwendungsbereiche (lt. Angaben der Firma Iscador):<\/caption>\n<thead>\n<tr>\n<th scope=\"col\"><\/th>\n<th scope=\"col\">M\u00e4nner<\/th>\n<th scope=\"col\">Frauen<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tfoot>\n<tr>\n<td colspan=\"3\">(<strong>Qu<\/strong>ercus, von der Eiche, <strong>P<\/strong>ini von der Pinie (Kiefer), <strong>M<\/strong>alus vom Apfelbaum sowie <strong>U<\/strong>lme; <strong>Cu<\/strong> mit Kupfer, <strong>Hg<\/strong> mit Quecksilber, <strong>Arg<\/strong>entum mit Silber angereichert)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tfoot>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\"><strong>Verdauungstrakt:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Zunge, Mundh\u00f6hle, Oesophagus<\/td>\n<td>Qu<\/td>\n<td>M<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Magen, Leber, Galle, Milz<\/td>\n<td>Qu c. Cu<\/td>\n<td>M c. Cu<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pankreas<\/td>\n<td>Qu c. Cu<\/td>\n<td>M c. Cu<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>D\u00fcnndarm, Dickdarm, Rectum<\/td>\n<td>Qu c. Hg<\/td>\n<td>M c. Hg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\"><strong>Urogenitaltrakt:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Niere<\/td>\n<td>Qu c. Cu<\/td>\n<td>M c. Cu<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Blase<\/td>\n<td>Qu c. Arg<\/td>\n<td>M c. Arg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prostata, Testis, Penis<\/td>\n<td>Qu c. Arg<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Uterus, Ovar, Vulva, Vagina<\/td>\n<td><\/td>\n<td>M c. Arg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\"><strong>Brust: <\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>vor der Menopause<\/td>\n<td><\/td>\n<td>M c. Arg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>um die Menopause<\/td>\n<td><\/td>\n<td>M c. Hg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>nach der Menopause<\/td>\n<td><\/td>\n<td>P c. Hg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\"><strong>Respirationstrakt:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nasen- Rachenraum<\/td>\n<td>P<\/td>\n<td>P<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schilddr\u00fcse, Kehlkopf<\/td>\n<td>Qu<\/td>\n<td>M<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bronchien, Pleura<\/td>\n<td>U c. Hg, evtl. Qu c. Hg<\/td>\n<td>U c. Hg, evtl. M c. Hg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Haut:<\/strong><\/td>\n<td>P oder P c. Hg<\/td>\n<td>P oder P c. Hg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Zu beachten ist scheinbar auch, dass das Material der Sichel-Klinge, die zum Abschneiden benutzt wird, bereits von Bedeutung f\u00fcr die sp\u00e4tere Wirkung ist. Eingesetzt werden hier in der Regel Gold, Silber oder geh\u00e4rteter Stahl.<\/p>\n<h2>Eine komplement\u00e4re Behandlungsform<\/h2>\n<p>Die <strong>Misteltherapie<\/strong> geh\u00f6rt im deutschsprachigen Raum zu der am h\u00e4ufigsten angewandten komplement\u00e4rmedizinischen Krebsbehandlung, dazu hat sicherlich auch der stetig wachsende Patientenwunsch nach integrativer Medizin gef\u00fchrt. Mistelextrakt besteht aus \u00fcber 1000 Einzelsubstanzen und ist mit \u00fcber 2500 Publikationen wohl auch einer der am besten untersuchtesten. Die Studien sind sich im Ergebnis jedoch nicht einig, eine wissenschaftlich fundierte Wirksamkeit konnte nicht generell belegt werden, aber genauso wenig wurde Sch\u00e4dlichkeit nachgewiesen. Wie bei allen komplement\u00e4ren Behandlungsmethoden gilt auch hier: Wer heilt, kann nicht ganz falsch liegen. PS: Die <strong>Mistel<\/strong> wurde zur <strong>Heilpflanze des Jahres 2003<\/strong> gek\u00fcrt.<\/p>\n<p>Die Misteltherapie weckt die Gesundungskr\u00e4fte. Sie l\u00e4sst Patienten neuen Mut sch\u00f6pfen, aktiv am Leben teilnehmen und gibt Gef\u00fchl, selbst etwas f\u00fcr sich zu tun und nicht nur den \u00c4rzten ausgeliefert zu sein.\u00a0Das ist der f\u00fchlbare und oftmals als unwissenschaftlich abgestempelte Teil. Dar\u00fcber hinaus gibt es aber auch wissenschaftlich nicht zu vernachl\u00e4ssigende Studien, die der Misteltherapie zuschreiben, das Immunsystem im Sinne einer Immunmodulation zu aktivieren, z.B. durch Anregung der Apoptose von Krebszellen, Anregung der Vermehrung von Immunzellen oder einer DNA Stabilisierung gesunder Zellen (vgl. Ausf\u00fchrungen zur Kombination mit einer Chemotherapie weiter unten).<\/p>\n<h2>Anwendung<\/h2>\n<p>Mistelpr\u00e4parate k\u00f6nnen bei fast jeder Tumorerkrankung eingesetzt werden, au\u00dfer bei Leuk\u00e4mien und Lymphomen. Allerdings <strong>unbedingt unter \u00e4rztlicher Aufsicht<\/strong>, denn es gibt vielf\u00e4ltige Misteltherapien und jede Therapie ist individuell und muss auf den Patienten abgestimmt werden. Zudem werden die Pr\u00e4parate gespritzt, da eine orale Gabe im Verdauungstrakt durch dortige Funktionswesen unwirksam werden w\u00fcrde. Die Reaktionen auf die erste Spritze k\u00f6nnen selbst bei kleinen Dosen heftig ausfallen, auch deswegen sollte nicht auf den Arzt verzichtet werden. Zudem kann es im Verlauf der Therapie notwendig werden, das Mistelpr\u00e4parat zu wechseln. \u00dcbrigens ist eine leichte R\u00f6tung an der Einstichstelle erw\u00fcnscht, so wei\u00df man, dass das Immunsystem auf den Mistelextrakt reagiert. Allerdings sollte keine Injektion in bestrahlte K\u00f6rperpartien erfolgen.<\/p>\n<p>In Verbindung mit einer Chemotherapie scheint die Mistel die Wirkung noch zu verst\u00e4rken: Es wird davon ausgegangen, dass die Mistel die DNA von Zellen (also deren Erbsubstanz) vor Giften sch\u00fctzen kann, allerdings ist das nur bei gesunden wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen (Lymphozyten) gezeigt worden, nicht bei Krebszelllinien. Es legt die Vermutung nahe, dass im Rahmen einer Chemotherapie die gesunden Zellen gesch\u00fctzt und die Krebszellen der vollen Auswirkung ausgesetzt werden. Die ung\u00fcnstige Vermutung, dass die Mistel den Abbau von Zytostatika beschleunigen und die Wirksamkeit der Chemotherapie schm\u00e4lern k\u00f6nnte, scheint durch Studien widerlegt.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist eine Misteltherapie langfristig angelegt. Das Ziel ist, den Organismus zu st\u00e4rken. Sie ist auch empfehlenswert, wenn bereits Metastasen da sind. Der K\u00f6rper wird gest\u00e4rkt, die Lebensqualit\u00e4t steigt.<\/p>\n<h2>Alternativen zur Mistel und Grenzen der Anwendung<\/h2>\n<p>Generell sollte die <strong>Auswahl eines Mistelpr\u00e4parates ausschlie\u00dflich durch sehr erfahrene Therapeuten<\/strong> erfolgen, da kleine Abweichungen bei der Auswahl der Mistel, sowohl in St\u00e4rke, Herkunft des Wirtsbaumes bzw. Aktivierung durch bestimmte Reizmetalle (z.B. Iscador) sowie der Applikationsh\u00e4ufigkeit zu beachten sind (vgl. oben).<\/p>\n<p>Alternativ kann eventuell auch in Betracht gezogen werden, ob man nicht eine gezielte ggf. st\u00e4rker wirksame Immunstimulation unter bestimmten Bedingungen vorziehen sollte, da z.B. bestimmte aggressive Chemotherapien w\u00e4hrend ihrer Applikation den Effekt der Mistel deutlich schm\u00e4lern.<\/p>\n<p>Zu denken w\u00e4re hier z.B. an Thymusextrakte wie Enzythym, (Thymus Mulli) oder davon fraktionierten Teilen wie TFX Thymomodulin oder Lupex f\u00fcr spezielle Anwendungen. Desweiteren gibt es z.B. bei Blasenkarzinomen die lokale BCG Vaccinierung, die aus der Tuberkulose-Therapie entliehen ist. Ebenfalls kann man bei heruntergeregeltem Immunsystem durch Latentviren (EBV, Zoster, Herpes, CMV) bzw. Cortisongaben einen<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/suessholz-glycyrrhizinsaeure\/\"> Extrakt aus S\u00fc\u00dfholz einsetzen, der Glycyrrhizins\u00e4ure<\/a> enth\u00e4lt (ein Saponin und Triterpenoid, das nat\u00fcrlicherweise in der Wurzel der S\u00fc\u00dfholzpflanze vorkommt), die das Immunsystem stark gegen chronische Prozesse aktiviert, indem bestimmte immunaktivierende Interleukine (Verh\u00e4ltnis IL6\/IL10) aktiviert werden.<\/p>\n<p>Hierzu jedoch sp\u00e4ter an anderer Stelle mehr, da jedes davon einen eigenen Blogbeitrag ausf\u00fcllen kann.<\/p>\n<p>Eine gute (aber sicherlich nicht ganz unbefangene) <strong>Informationsquelle<\/strong>, auch zur aktuellen Studienlage der Misteltherapie, ist eine von der Gesellschaft Anthroposophischer \u00c4rzte in Deutschland (GA\u00c4D) ins Leben gerufene Website: <a href=\"http:\/\/www.mistel-therapie.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">www.mistel-therapie.de<\/a><\/p>\n<p>Sollten Sie vom Thema Krebs betroffen sein und eine Misteltherapie in Erw\u00e4gung ziehen, so lassen Sie sich von einem ganzheitlich orientierten Therapeuten beraten.<\/p>\n<p><strong>Auch wir stehen Ihnen gern f\u00fcr Fragen zur Verf\u00fcgung.<\/strong><\/p>\n<p>Zu guter Letzt m\u00f6chten wir noch einen <strong>ganz anderen \u201eAnwendungsbereich\u201c der Mistel<\/strong> erg\u00e4nzen:<br \/>\nIn der Weihnachtszeit werden gern Mistelzweige in T\u00fcrrahmen aufgeh\u00e4ngt. Paaren soll es Gl\u00fcck bringen, sich darunter zu k\u00fcssen. Steht eine junge Frau darunter, d\u00fcrfte sie es nach der Tradition nicht ablehnen, gek\u00fcsst zu werden (man(n) sollte zuvor dennoch das Einverst\u00e4ndnis einholen). Bleibt ein M\u00e4dchen unter dem Zweig stehend ungek\u00fcsst, wird sie im n\u00e4chsten Jahr nicht heiraten.<br \/>\nDie Geschichte hinter diesem Brauch finden Sie \u00fcber Ihre bevorzugte Suchmaschine (Der von uns hier urspr\u00fcnglich angegebene Link funktionierte nicht mehr und wurde entfernt).<\/p>\n<h2>2018 \u2013 Ein Update<\/h2>\n<p>Die Misteltherapie stellt hierzulande die h\u00e4ufigste integrative medikament\u00f6se Therapie in der Onkologie dar. Die Forschung wurde dementsprechend nochmals intensiviert.<\/p>\n<p>In einem Update-Artikel, versehen mit einer Literaturliste vieler auch neuer Studien (liegt uns vor), im Journal f\u00fcr die Apotheke (Heft 3 2017) kommt der Verfasser Prof. Dr. Harald Matthes zu folgendem Fazit:<\/p>\n<blockquote><p>Die Studienlage f\u00fcr die Misteltherapie hat sich in den letzten Jahren weiter verbessert. F\u00fcr das Pankreaskarzinom in der palliativen Therapie wurden Effekte auf OS und Lebensqualit\u00e4t nachgewiesen, wie sie konventionell bisher nicht erbracht wurden. Die Studienqualit\u00e4t liegt dabei im Vergleich zu konventionellen Studien im obersten Segment. Dennoch wird die Misteltherapie weiterhin kontrovers in Leitlinien und Mainstreammedizin bewertet. Ob die Vermarktung der anthroposophischen Mistel \u00fcber konventionelle Pharmafirmen (Bremistal\u00ae; Mundipharma) daran etwas \u00e4ndert, muss abgewartet werden. F\u00fcr gastrointestinale und gyn\u00e4kologische Tumore ist die Evidenzlage der Misteltherapie bezogen auf die Lebensqualit\u00e4t gut bis sehr gut und f\u00fcr die \u00dcberlebenszeit ausreichend bis gut.<\/p>\n<p>Die h\u00f6chste Effektivit\u00e4t weist die Misteltherapie in der Adjuvans [Hilfsstoff, der die Wirkung eines Arzneistoffes verst\u00e4rkt] zur konventionellen Chemotherapie auf und eine sequenzielle Therapie, erst die konventionelle Chemotherapie, dann eine Misteltherapie, muss als obsolet [veraltet] gelten, zumal alle Studien zu Wechselwirkungen der Chemotherapeutika mit der Mistel keine negativen Ergebnisse erbrachten. Die Misteldosis sollte bei subkutaner Gabe rasch gesteigert und relativ hoch dosiert werden, bis eine lokale R\u00f6tung auftritt. Neuere Mistelentwicklungen (ViscumTT), bei denen der w\u00e4ssrige und lipophile Mistelextrakt kombiniert zur Anwendung kommen, weisen auf noch gro\u00dfe Zukunftspotentiale hin, wie auch die intensivierten Therapieschemata mit intraven\u00f6ser oder intratumoraler Mistelanwendung weiter ausgebaut werden sollten.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Betroffenen empfehlen wir eine Beratung durch einen ganzheitlich orientierten Therapeuten, um f\u00fcr sich selbst Chancen und Nutzen dieser (oder auch anderer) alternativer Therapieformen abzukl\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten kennen wohl den Druiden Miraculix aus den Asterix-Comics. Immer wenn es darum ging, einen Zaubertrank zu brauen, musste er losziehen und Misteln schneiden. Eben eine wichtige Zutat seiner Tr\u00e4nke. 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