{"id":3658,"date":"2016-12-01T11:33:13","date_gmt":"2016-12-01T10:33:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/?p=3658"},"modified":"2021-03-25T11:23:41","modified_gmt":"2021-03-25T10:23:41","slug":"darmgesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/darmgesundheit\/","title":{"rendered":"Darmgesundheit"},"content":{"rendered":"<h2>Unsere Gesundheit wohnt im Darm<\/h2>\n<p>Es ist ein erstaunlicher Widerspruch: Eines unserer wichtigsten Organe, das unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit entscheidend beeinflusst, ist unser Darm. Doch wir sch\u00e4tzen ihn gering. In unz\u00e4hligen Gedichten und Liedern ist vom Herz, dem Kopf oder den Augen die Rede \u2013 sogar die Leber kommt in vielen Sinnspr\u00fcchen und Weisheiten vor. Aber unser Darm? Der fristet ein unbesungenes Dasein.<br \/>\nAllenfalls in der allgemeinen Form des Bauches steckt er in einigen Redewendungen. Der Volksmund kennt die Zusammenh\u00e4nge des Bauchraumes mit Gef\u00fchlen und Stimmungen und dr\u00fcckt dies aus mit \u201eDas hat mir auf den Magen geschlagen\u201c oder \u201eDas habe ich aus dem Bauch heraus entschieden\u201c.<\/p>\n<p>Dabei ist der Darm ein \u00fcberaus erstaunliches Organ. Rund acht Meter L\u00e4nge hat er und faltet sie in unseren Bauchraum. 100 Milliarden Nervenzellen verteilt er auf einer Oberfl\u00e4che von 300 bis 500 Quadratmetern und mehr als 400 verschiedene Bakterienarten besiedeln ihn. Diese spektakul\u00e4ren Zahlen sollten unserem Darm eine gewisse Aufmerksamkeit bescheren. So ausgestattet erledigt er eine Vielzahl von \u00fcberlebenswichtigen Aufgaben, ohne dass wir es im Regelfall bewusst wahrnehmen.<br \/>\nEine intakte Darmflora verstoffwechselt unsere Nahrung, macht sie damit also erst f\u00fcr unseren K\u00f6rper nutzbar. Gleichzeitig versorgt sie uns mit lebenswichtigen Vitaminen wie B1, B2, B6, B12 oder Vitamin K. Doch unser Darm versorgt unseren K\u00f6rper nicht nur, er ist auch f\u00fcr die \u201eEntsorgung\u201c zust\u00e4ndig. Giftstoffe werden dort abgebaut und gleichzeitig antibiotische Schutzstoffe produziert, die uns vor lebensfeindlichen Mikroorganismen sch\u00fctzen. In der Naturheilkunde gibt es deshalb den Satz: \u201eDer Tod wohnt im Darm\u201c. Im Umkehrschluss bedeutet dies: \u201eDer Darm sch\u00fctzt unser Leben!!<\/p>\n<p><strong>Lesen Sie auch:<\/strong><\/p>\n<div class=\"wp-block-group\">\n<div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/mikrobiom-arzneimittel-wirken-nicht-bei-jedem-gleich\/\">Mikrobiom: Arzneimittel wirken nicht bei jedem gleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/gutes-fuer-die-mitte\/\">Gutes f\u00fcr die Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/unsere-mitte-entscheidet-frieden-im-darm\/\">Unsere Mitte entscheidet \u2013 Frieden im Darm<\/a><\/li>\n<li>Stichwort \u201e<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/tag\/darm\/\">Darm<\/a>\u201c im Allgemeinen hier im Blog<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/duenndarm-alles-rausholen\/\">D\u00fcnndarm \u2013 Alles rausholen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3>Der Darm geh\u00f6rt zur Schutzbarriere \u201eK\u00f6rperoberfl\u00e4che\u201c<\/h3>\n<p>Es ist lohnend, sich etwas genauer mit diesem, unserem Organ zu besch\u00e4ftigen. Die Mediziner rechnen ihn zu den Organen mit individuellen Grenzfl\u00e4chen zur Au\u00dfenwelt. Damit sind alle K\u00f6rperteile gemeint, die Kontakt zu unserer Umwelt haben, wie z. B. die Haut, die Lunge und der gesamte Verdauungstrakt von der Mundh\u00f6hle \u00fcber die Bauchspeicheldr\u00fcse bis zu den Darmenden. All diese Grenzfl\u00e4chen werden zur K\u00f6rperoberfl\u00e4che gez\u00e4hlt, ganz gleich ob sie \u2013 wie die Haut unsere Fingerspitzen umspannen \u2013 oder tief in der Bauchh\u00f6hle sitzen. Diese Grenzfl\u00e4chen haben wie alle Barrieren eine ganz besondere Funktion:\u00a0 Sie wehren sch\u00e4dliche Angriffe von au\u00dfen ab.<br \/>\n<strong>PS:<\/strong> Weitere Artikel in unserem Blog zum Thema \u201e<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/tag\/darm\/\">Darm<\/a>\u201c.<\/p>\n<h3>Wie macht das unser Darm?<\/h3>\n<p>In unserem Darm sind drei Abwehrlinien gegen das Eindringen von Krankheitskeimen aufgebaut:<\/p>\n<ul>\n<li>Die erste Abwehrlinie ist die <strong>Darmflora<\/strong>. Sie besteht aus Bakterien und Antigenen. Sie leben mit uns Menschen in einer sogenannten Symbiose: Wir bieten ihnen ideale Lebensbedingungen, sie besch\u00fctzen uns vor Krankheitserregern.<\/li>\n<li>Die zweite Abwehrlinie ist die <strong>Darmschleimhaut<\/strong>. Dort bilden Dr\u00fcsen den Darmsaft, der nicht nur die N\u00e4hrstoffe aufspaltet, sondern zus\u00e4tzlich Krankheitserreger vernichtet. \u00a0<strong>PS:<\/strong> In diesem Zusammenhang spielt <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/lactoferrin-protein-aus-der-muttermilch-als-waffe-gegen-bakterien\/\">Lactoferrin<\/a> eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung im fr\u00fchkindlichen Bereich, der die Weichen f\u00fcr das ganze Leben stellt.<\/li>\n<li>Die dritte Abwehrlinie ist das <strong>intestinale Immunsystem<\/strong>. Hinter diesem sperrigen Begriff verbirgt sich eine erstaunliche Funktion. Bestimmte Darmzellen und Bakterien sind in der Lage, gezielt Krankheitserreger zu erkennen und \u00fcber das lymphatische Gewebe unsch\u00e4dlich zu machen. Aber nicht nur das. Der Darm ist lernf\u00e4hig. Im Laufe des Lebens \u201emerkt\u201c sich unser Darm gef\u00e4hrliche Eindringlinge. Tauchen sie wieder auf, werden sie erkannt und die Abwehrmechanismen im selben Augenblick aktiviert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dadurch k\u00f6nnen wir uns den Darm wie eine Art \u201eTrainingscamp\u201c f\u00fcr die Immunzellen vorstellen. Dort erlangen sie bestimmte Fertigkeiten, um unseren K\u00f6rper schnell und effizient zu verteidigen.<br \/>\nOhne unseren Darm ist also weder eine Verdauung noch eine Krankheitsabwehr m\u00f6glich. Wir Menschen sind ohne ihn schlicht nicht lebensf\u00e4hig. Umso wichtiger scheint es, dass wir ihn gesund erhalten.<\/p>\n<h3>Krankheitsgefahren im Darm<\/h3>\n<p>Kein anderes Organ reagiert so schnell auf \u00e4u\u00dfere und innere Belastungen wie der Darm und kein anderer Organismus l\u00e4sst sich so leicht aus dem Gleichgewicht bringen wie unser Magen-Darm-Trakt.<br \/>\nAuch und vor allem unsere Gef\u00fchle und Stimmungen spielen neben der Belastung durch Lebensmittel eine tragende Rolle und beeinflussen die Gesundheit des Magen-Darmbereiches. Das erkl\u00e4rt auch, warum \u00c4ngste, Stress oder \u00c4rger auf den Darm schlagen und zu Durchfall oder Magenschmerzen f\u00fchren k\u00f6nnen. Bei zu starken Belastungen reagiert der Darm mit Verdauungsst\u00f6rungen und wir werden krank.<\/p>\n<h3>Fehlbesiedelung des Darms (Dysbakterie)<\/h3>\n<p>Das gesunde Milieu der Darmflora kann sich im Laufe des Lebens durch unterschiedliche Faktoren dahingehend ver\u00e4ndern, dass es zu einem Ungleichgewicht zwischen den gesunden und krankmachenden Darmbakterien kommt.<br \/>\nBefinden sich \u201egute\u201c und \u201eschlechte\u201c Darmbakterien nicht mehr in der Balance, k\u00f6nnen sich Pilze und Parasiten im Darm vermehren und Krankheiten ausl\u00f6sen. In wachsender Zahl st\u00fcrzen sie sich auf die N\u00e4hrstoffe, entziehen dem K\u00f6rper einerseits lebenswichtige Vitamine oder Mineralstoffe und produzieren andererseits giftige Stoffe, welche durch die Darmwand in die Blutbahn gelangen. Sie f\u00fchren zu Ver\u00e4nderungen des Darmmilieus und letztlich zur Schw\u00e4chung des Immunsystems. Die Mediziner nennen dieses Krankheitsbild \u201e<strong>Dysbakterie<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche <strong>Ursachen<\/strong> einer Dysbakterie:<\/p>\n<ul>\n<li>Falsche Ern\u00e4hrung<\/li>\n<li>Lebensmittelunvertr\u00e4glichkeiten<\/li>\n<li>Aggressive Medikamente (Strahlen- oder Chemotherapie, Antibiotika, Kortison)<\/li>\n<li>Psychische Faktoren<\/li>\n<\/ul>\n<table class=\"notd\">\n<thead>\n<tr>\n<th scope=\"col\" width=\"300\"><strong>Erkrankung, Ver\u00e4nderung <\/strong><\/th>\n<th scope=\"col\" width=\"300\"><strong>Beispiele <\/strong><\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tfoot>\n<tr>\n<td colspan=\"2\">Quelle: Burgerstein, Handbuch N\u00e4hrstoffe, 12. Auflage 2012<\/td>\n<\/tr>\n<\/tfoot>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"300\">Entz\u00fcndliche Erkrankungen<\/td>\n<td width=\"300\">Akute Infektionen: Durchfallerkrankungen, Cholera etc., durch krankmachende Keime (Bakterien, Viren, Pilze)<br \/>\nChronische entz\u00fcndliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"300\">Funktionelle Darmerkrankungen<\/td>\n<td width=\"300\">Reizdarmsyndrom<br \/>\nChronische Verstopfung<br \/>\nChronischer Durchfall<br \/>\nSt\u00f6rungen in der Muskelt\u00e4tigkeit des Darmes<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"300\">Weitere Darmerkrankungen<br \/>\n(einige davon stehen im Zusammenhang mit einem reduzierten Immunsystem und\/oder chronischen Entz\u00fcndungsprozessen)<\/td>\n<td width=\"300\">Insulinresistenz (<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/diabetes-mellitus\/\">Diabetes Typ II<\/a>)<br \/>\nAtopische Erkrankungen (Heuschnupfen, Ekzeme, allergisches Asthma, Neurodermitis, allergische Augenentz\u00fcndung)<br \/>\nAdipositas (\u00dcbergewicht, Fettsucht)<br \/>\nKrebs (Darmkrebs)<br \/>\nHerz-Kreislauf-Erkrankungen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Belastungen auf unseren Darm sind also hoch und k\u00f6nnen krankhafte Ver\u00e4nderungen an der Oberfl\u00e4che der Darmschleimhaut forcieren. Im schlimmsten Fall f\u00fchrt dies zu einem sog. \u201e<strong>Leaky-Gut-Syndrom<\/strong>\u201c (der leckende Darm).<br \/>\nAls Folge dieser Erkrankung gelangen die von den Krankheitserregern produzierten und ausgeschiedenen anorganischen Giftstoffe (wie zum Beispiel Schwermetalle) durch das \u201eLoch im Darm\u201c in den K\u00f6rper. Dort wird ein Gro\u00dfteil der Gifte im Gewebe eingelagert. Nach dem Erreichen bestimmter H\u00f6chstmengen reagiert der K\u00f6rper mit chronischen Entz\u00fcndungsprozessen.<\/p>\n<p>Erste <strong>Anzeichen<\/strong> einer gest\u00f6rten Darmflora k\u00f6nnen sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Aufsto\u00dfen<\/li>\n<li>Bl\u00e4hungen<\/li>\n<li>Darmkr\u00e4mpfe oder Koliken sowie<\/li>\n<li>\u00dcbel riechender Stuhl<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei langfristigen St\u00f6rungen oder einer andauernden Belastung der Darmflora k\u00f6nnen sogar chronische Erkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, oder gar Darmkrebs entstehen.<\/p>\n<h3>Antibiotika \u2013 Segen und Fluch<\/h3>\n<p>Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/gesunde-darmflora-nach-antibiotika\/\"><strong>Gesunde Darmflora nach Antibiotika<\/strong><\/a>. Dort verlinken wir auch eine Studie die den Effekt betrachtet, dass auch das Mykobiom, die Pilze unseres Mikrobioms, durch eine Antibiose beeinflusst wird. Scheinbar erholen sich Bakterien schneller als Pilze, was weitere Folgen bewirken kann.<\/p>\n<h3>Aufbau einer gesunden Darmflora<\/h3>\n<p>Die Zusammensetzung unserer Nahrung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Darmgesundheit und das Wachstum spezifischer Bakterienst\u00e4mme, welche sich von zugef\u00fchrten Kohlenhydraten, Fetten und Eiwei\u00df ern\u00e4hren. Eine einseitige Ern\u00e4hrung kann deshalb die klassischen Lebensbedingungen einzelner Bakterienst\u00e4mme ver\u00e4ndern und damit das Gleichgewicht der Darmflora st\u00f6ren \u2013 ungew\u00fcnschte Bakterienarten (z. B. F\u00e4ulnisbakterien) nehmen zu und gesunde Bakterienarten (z. B. Milchs\u00e4urebakterien) nehmen ab. Dieses Ungleichgewicht fordert in den meisten F\u00e4llen die verst\u00e4rkte Abwehrleistung unseres Immunsystems und erh\u00f6ht die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung.<\/p>\n<p>Um eine gesunde Darmflora aufzubauen und zu erhalten, sollten wir also zun\u00e4chst unsere Ern\u00e4hrung und Ern\u00e4hrungsgewohnheiten \u00fcberpr\u00fcfen und kritisch zu hinterfragen. Eine vern\u00fcnftige und vor allem nachhaltige Ern\u00e4hrungsumstellung ist die Voraussetzung, um den Organismus Darm nachhaltig in Ordnung zu bringen.<\/p>\n<h3>G\u00e4rungsprozesse im Darm vermeiden<\/h3>\n<p>Durch G\u00e4rungsprozesse im Darm k\u00f6nnen Fuselalkohole entstehen, die nicht nur dem Darm, sondern auch der Leber und dem Gehirn schaden. Um G\u00e4rungsprozesse zu verhindern, sollten m\u00f6glichst wenig Getreide- oder Hefeprodukte (z. B. Brot), Milch- oder Milcherzeugnisse sowie Zucker und gezuckerte Produkte (Monosaccharide) gegessen werden. Sie stellen die Nahrungsgrundlage krankmachender Bakterien dar, f\u00f6rdern deren Vermehrung und vor allem die Produktion entz\u00fcndungsf\u00f6rdernder Zellgifte.<\/p>\n<h3>Konservierungs- und Zusatzstoffe vermeiden<\/h3>\n<p>Konservierungsstoffe in Lebensmitteln agieren prinzipiell gegen alle Bakterienarten, also auch gegen diejenigen Darmbakterien, welche eine gesunde Darmflora f\u00f6rdern. Jegliche Aufnahme in den K\u00f6rper hemmt das nat\u00fcrliche Bakterienwachstum sowie die F\u00e4higkeit der Darmflora zur Regeneration.<br \/>\nDie richtigen N\u00e4hrstoffe bevorzugen Versorgen wir also unsere Darmflora mit den richtigen N\u00e4hrstoffen und tragen wir aktiv dazu bei, dass die \u201eguten\u201c Bakterien die Oberhand gewinnen. Krank machende Bakterien werden im Zuge einer Ern\u00e4hrungsumstellung zwar nicht abget\u00f6tet, aber sie erhalten weniger Nahrung und vermehren sich folglich langsamer.<br \/>\nEine Ern\u00e4hrung mit ballaststoffreicher Kost (wie Vollkornprodukte, Kartoffeln, Reis), viel Gem\u00fcse, wenig Fett, wenig tierischem Eiwei\u00df, wenig Wei\u00dfmehl- oder Zuckerprodukten reguliert die Menge der potenziellen Erreger und sorgt f\u00fcr ein gesundes Gleichgewicht innerhalb der Bakterienst\u00e4mme.<\/p>\n<h2>Darmsanierung (Symbioselenkung) mit probiotischen Bakterien<\/h2>\n<p>Wir k\u00f6nnen aber noch mehr tun. Es sind ungef\u00e4hrliche, n\u00fctzliche Darmbakterien, die als \u201e<strong>Probiotika<\/strong>\u201c bezeichnet werden und die wir zus\u00e4tzlich unserem Verdauungstrakt zuf\u00fchren k\u00f6nnen. Diese Bakterien in Form lebensf\u00e4higer Mikroorganismen sind die optimalen Trainingspartner f\u00fcr unser Immunsystem.<br \/>\n<strong>PS:<\/strong> Schauen Sie auch in unser Vitalstoff-ABC zum Thema Prebiotika &amp; Probiotika <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/vitalstoffe\/prebiotika-probiotika.htm\">https:\/\/www.flora-pharm.de\/vitalstoffe\/prebiotika-probiotika.htm<\/a><\/p>\n<h3>Wie Probiotika in unserem K\u00f6rper wirken<\/h3>\n<ul>\n<li>Sie st\u00e4rken das Immunsystem und f\u00f6rdern die Produktion von Antik\u00f6rpern. Probiotika werden vom Immunsystem zun\u00e4chst als \u201efremd\u201c erkannt und regen auf diese Weise die k\u00f6rpereigene Abwehr an. Die probiotischen Mikroorganismen stimulieren das Wachstum von Immunzellen sowie die Produktion von Antik\u00f6rpern.<\/li>\n<li>Sie regulieren den S\u00e4ure-Basen-Haushalt im K\u00f6rper.<\/li>\n<li>Sie produzieren wichtige Vitamine der <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/vitamin-b-komplex-teamplayer-vitamine\/\">B-Gruppe<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/vitamin-k\/\">Vitamin K<\/a>, welches f\u00fcr die Blutgerinnung von Bedeutung ist.<\/li>\n<li>Sie unterst\u00fctzen die Verdauung.<\/li>\n<li>Sie verdr\u00e4ngen krankmachende Keime und konkurrieren mit pathogenen (krankmachenden) Keimen um die vorhandenen N\u00e4hrstoffe. Die probiotischen Bakterien schaffen ein f\u00fcr pathogene Bakterien ung\u00fcnstiges (saures) Milieu, bilden antimikrobielle Substanzen und sch\u00e4digen so die krankheitserregenden Keime auf direktem Wege.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wann sollten Probiotika eingesetzt werden<\/h3>\n<p>Bei folgenden Symptomen sollte der Einsatz probiotischer Bakterien zur Linderung der Beschwerden und auch zur Beseitigung der Ursachen in Betracht gezogen werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Verdauungsst\u00f6rungen wie Durchfall und\/oder Verstopfungen<\/li>\n<li>Kopfschmerzen\/Migr\u00e4ne<\/li>\n<li>Rheumatische Beschwerden<\/li>\n<li>Allergien<\/li>\n<li>Haut- oder Haarprobleme<\/li>\n<li>M\u00fcdigkeit, Tr\u00e4gheit, Antriebslosigkeit<\/li>\n<li>Gewichtszunahme<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Die wichtigsten Vertreter probiotischer Bakterien<\/h2>\n<h3>Laktobazillen<\/h3>\n<p>Laktobazillen als hierbei wichtigste Gruppe wachsen sowohl im D\u00fcnn- als auch im Dickdarm und ern\u00e4hren sich haupts\u00e4chlich von Ballaststoffen, die f\u00fcr den Menschen nicht verdaulich sind. Daneben produzieren sie Milchs\u00e4ure. Die Milchs\u00e4urebildner geh\u00f6ren (neben den Bifidobakterien) zu den ersten Nutzbakterien, die ein S\u00e4ugling mit der Muttermilch aufnimmt. Im Darmtrakt eines S\u00e4uglings, der bis zum Moment der Geburt noch steril ist, \u00fcbernehmen probiotische Mikroorganismen die Oberaufsicht \u00fcber die Installation einer geregelten Verdauung. Im Zusammenspiel mit den Bifidobakterien bilden die Laktobazillen eine Art Schutzpolizei, halten potentielle Krankheitserreger fern und machen unerw\u00fcnschten Nahrungskonkurrenten das Leben schwer.<\/p>\n<h3>Bifidobakterien<\/h3>\n<p>Diese Bakterienart ist \u00fcberwiegend im Dickdarm zu finden und bildet hier den zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Anteil der Darmflora. Bifidobakterien weisen beim gestillten S\u00e4ugling den Hauptteil der Darmflora auf und werden durch die Inhaltsstoffe der Muttermilch in ihrem Wachstum gezielt gef\u00f6rdert. Mithilfe ihrer \u201e\u00dcbermacht\u201c sind sie besonders wichtig f\u00fcr die Unterdr\u00fcckung krankmachender Keime. Die Zufuhr von Bifidobakterien entfaltet auf Dauer allerdings nur dann ihre volle Wirkung, wenn sie mit der gleichzeitigen Versorgung von komplexen Kohlenhydraten (Ern\u00e4hrungsumstellung) verbunden wird. Nur so erhalten die Bifidobakterien eine ausreichende Nahrungsgrundlage und k\u00f6nnen sich dadurch dauerhaft ansiedeln.<\/p>\n<h3>Escherichia (E.) coli<\/h3>\n<p>Die Escherichia (E.) coli bewohnen ebenfalls den Dickdarm. Sie k\u00f6nnen sowohl Kohlenhydrate als auch Eiwei\u00dfe verwerten und wirken st\u00e4rker immunogen (eine Reaktion des Immunsystems ausl\u00f6send) als Lakto- und Bifidobakterien, da sie vom Immunsystem schneller als \u201efremd\u201c erkannt werden. Das darmeigene Immunsystem wird also st\u00e4rker angeregt und steigert die Abwehrkr\u00e4fte dementsprechend.<\/p>\n<h3>B-Vitamine zur Verdauungsf\u00f6rderung<\/h3>\n<p>Ohne B-Vitamine funktioniert kein Stoffwechsel! Erst ihre Anwesenheit setzt eine Vielzahl substanzieller K\u00f6rperfunktionen in Gang. Ohne diese Mikron\u00e4hrstoffe besteht die Gefahr zur Stressanf\u00e4lligkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschw\u00e4che und Nervosit\u00e4t. Bei einem akuten Mangel treten au\u00dferdem Schlafst\u00f6rungen, Depressionen oder rissige und schuppige Haut auf. Insbesondere bei besonderen k\u00f6rperlichen und nervlichen Belastungen ben\u00f6tigt der K\u00f6rper vermehrt B-Vitamine.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vitamin B1<\/strong> (Thiamin) dient dem Energiestoffwechsel f\u00fcr Nerven und Muskeln und verleiht Kraft f\u00fcr den Tag. Stresssituationen k\u00f6nnen besser und gelassener bew\u00e4ltigt werden. Der Tagesbedarf liegt bei 1,1 mg.<\/li>\n<li><strong>Vitamin B2<\/strong> (Riboflavin), Niacin (B3) und Pantothens\u00e4ure (B5) unterst\u00fctzen die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiwei\u00dfen. Sie geben Kraft, sch\u00fctzen die Nerven und beugen M\u00fcdigkeit und Depressionen vor. Sie dienen auch dem Aufbau von Muskelgewebe und Haut. Niacin unterst\u00fctzt den Fettstoffwechsel und erneuert Haut, N\u00e4gel, Muskeln und Nerven. Der Tagesbedarf von Vitamin B2 liegt bei 1,4 mg, von Niacin bei 16 mg und von Pantothens\u00e4ure bei 6 mg.<\/li>\n<li><strong>Vitamin B6<\/strong> (Pyridoxin) dient dem Energie- und Eiwei\u00dfstoffwechsel. Es unterst\u00fctzt den Aufbau von k\u00f6rpereigenem Eiwei\u00df und ist wichtig f\u00fcr die Bildung von Serotonin aus Aminos\u00e4uren. Serotonin ist das sogenannte Gl\u00fcckshormon, also ein Stimmungsaufheller, der das Gef\u00fchl von Ausgeglichenheit, Gelassenheit und Zufriedenheit vermittelt. Serotonin kann direkt aus dem Darm ins Gehirn \u00fcber den Nervus vagus transportiert werden und dort seine Wirkung entfalten. Weiterhin aktiviert Vitamin B6 die Abwehrzellen und unterst\u00fctzt das Immunsystem. Der Tagesbedarf liegt bei 1,4 mg.<\/li>\n<li><strong>Biotin (B7)<\/strong> ist am Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel beteiligt und unterst\u00fctzt den Aufbau gesunder Haut, Haare und N\u00e4gel. Zus\u00e4tzlich tr\u00e4gt es zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und unterst\u00fctzt den Erhalt gesunder Schleimh\u00e4ute, also auch der Darmschleimh\u00e4ute. Der Tagesbedarf liegt bei 50 \u03bcg.<\/li>\n<li><strong>Vitamin B12<\/strong> (Cobalamin) und Fols\u00e4ure (B9) werden f\u00fcr den Fett- und Eiwei\u00dfstoffwechsel ben\u00f6tigt und dienen der Blutbildung. Sie erh\u00f6hen den Sauerstofftransport, wodurch die Zellen schneller mit N\u00e4hrstoffen versorgt werden k\u00f6nnen. Fols\u00e4ure und Vitamin B12 sind wichtig, um die Funktion des Immunsystems aufrecht zu erhalten. Der Tagesbedarf von Vitamin B12 betr\u00e4gt 2,5 \u03bcg, der von Fols\u00e4ure 200 \u03bcg.<\/li>\n<li>Die Vitamine B1, B2, B3, B6, B12 unterst\u00fctzen au\u00dferdem den Fettabbau und sichern dadurch die optimale Verwertung der zugef\u00fchrten Lebensmittel.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>PS:<\/strong> Weitere Informationen zu den B-Vitaminen finden Sie im Artikel\u00a0<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/vitamin-b-komplex-teamplayer-vitamine\/\">Vitamin B-Komplex, die Teamplayer<\/a> und wie gewohnt auch im <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/vitalstoffe\/vitamin-abc.htm#vitamin-b\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vitamin-ABC<\/a> unserer Website.<\/p>\n<h2>Unterst\u00fctzung aus der Apotheke<\/h2>\n<p>Sogenannte Multi-Spezies-Probiotika (wir empfehlen gern im Rahmen unserer Darmsanierungsprogramme Probiotic premium von MensSana) f\u00fchren ausgesuchte Vertreter verschiedener Bakterienarten in einem Produkt zusammen. Diese Kombination aus Vielf\u00e4ltigkeit und einer hohen Gesamtbakterienanzahl unterst\u00fctzt den Aufbau der gesunden Darmflora. Nur als Gemeinschaft konzentrieren die Bakterienkulturen ihre Vorz\u00fcge und optimieren dadurch ihre Wirkung sowie Effektivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wissenschaftlich anerkannte Studien bef\u00fcrworten diesen Vorteil vor allem bei chronisch entz\u00fcndlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa, chronischen Verstopfungen, chronischem Durchfall, allergischen Erkrankungen, Hautbeschwerden oder w\u00e4hrend der Behandlung mit Antibiotika.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzen Sie also Ihren Darm bewusst(er) und denken Sie an die regelm\u00e4\u00dfige Zufuhr von probiotischen Bakterien. Jene stabilisieren Ihre physiologische Darmflora, denn sie sorgen f\u00fcr die Balance zwischen guten und schlechten Bakteriengattungen und legen dadurch den Grundstein f\u00fcr Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.<\/p>\n<p>Text mit freundlicher Genehmigung der MensSana AG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gesundheit wohnt im Darm Es ist ein erstaunlicher Widerspruch: Eines unserer wichtigsten Organe, das unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit entscheidend beeinflusst, ist unser Darm. Doch wir sch\u00e4tzen ihn gering. 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