{"id":4264,"date":"2017-06-19T10:25:31","date_gmt":"2017-06-19T08:25:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/?p=4264"},"modified":"2021-01-15T08:20:25","modified_gmt":"2021-01-15T07:20:25","slug":"pigmentstoerungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/pigmentstoerungen\/","title":{"rendered":"Pigmentst\u00f6rungen"},"content":{"rendered":"<p>Fast jeder freut sich auf die sonnigen Tage des Jahres. Zeigt sich die Sonne dann endlich, so kann sie manchmal auch verschiedene Pigmentver\u00e4nderungen mit sich bringen. Neben oft erw\u00fcnschter Br\u00e4unung und den relativ verbreiteten Sommersprossen zeichnet die Sonne aber auch Verantwortlich f\u00fcr Melasmen oder Altersflecken. Bedingt durch Erkrankungen (Vitiligo oder HPU\/KPU) kann die Haut \u00fcbrigens auch ihre Farbe verlieren, bzw. ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Teint, also den Braunton der Haut, ist der <strong>Farbstoff Melanin<\/strong> zust\u00e4ndig. Welchem Hauttyp ein jeder zuzuordnen ist, h\u00e4ngt von den mitbekommenen Genen ab. Trifft <strong>UV-Licht<\/strong> auf die Haut, so werden die Melanozyten (Pigmentzellen) zur vermehrten Melaninproduktion angeregt. Das wird an die benachbarten Hautzellen der oberen Hautschicht abgegeben. Der beim Sonnenbad gew\u00fcnschte Br\u00e4unungseffekt.<\/p>\n<p>Versteckt sich die Sonne wieder, f\u00e4llt dieser Effekt entsprechend geringer aus. Die Haut unterliegt permanenter Regeneration, alte Zellen werden zur Hautoberfl\u00e4che transportiert, wo sie sich in Schuppen abl\u00f6sen, man spricht hier von abschilfern. Nat\u00fcrlich werden auch die bereits \u201egebr\u00e4unten\u201c Hautzellen so abgesto\u00dfen und die Haut wird wieder heller.<\/p>\n<p>Nun hat sich die Natur das Br\u00e4unen nicht als Balz-Unterst\u00fctzung im Sinne einer optischen Aufwertung einfallen lassen. Vielmehr ist es ein <strong>Schutzmechanismus<\/strong> des K\u00f6rpers vor\u00a0 den Sch\u00e4den zu gro\u00dfer UV-Licht-Belastung. Das Melanin wirkt wie ein Schutzschirm f\u00fcr den Zellkern, da es das sch\u00e4dliche Licht verst\u00e4rkt reflektiert. Dass dieser Effekt aber auch seine (hauttyp-individuellen) Grenzen hat, hat wohl schon nahezu jeder mit einem Sonnenbrand sp\u00fcren und lernen m\u00fcssen. Langfristige und intensive Sonnenbestrahlung kann aber auch ohne schmerzhafte Sonnenbr\u00e4nde dauerhafte Sch\u00e4den bedingen, z.B. vorzeitige Hautalterung oder im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs.<\/p>\n<p>Bei einer gest\u00f6rten Melaninbildung kann es zu den sogenannten <strong>Hyperpigmentierungen<\/strong> kommen, sie sind dunkler als der Farbton der restlichen Haut. Vorbeugung kann in individuellem Umfang einzig durch konsequenten Sonnenschutz getroffen werden.<\/p>\n<p>Ein Nebensatz: Verschiedene Krankheitsbilder (z.B. entz\u00fcndliche Hauterkrankungen), Therapien (z.B. Chemical Peelings oder Laserbehandlungen), Medikationen (z.B. Antibiotika oder Medikamente mit Johanniskrautextrakt) oder Kosmetik (z.B. Parf\u00fcm mit Bergamotte) k\u00f6nnen die UV Lichtempfindlichkeit erh\u00f6hen und unerw\u00fcnschte Effekte aber auch die Sonnenbrandneigung verst\u00e4rken.<\/p>\n<h2>Welche Pigmentflecke\/Pigmentst\u00f6rungen werden unterschieden?<\/h2>\n<p><strong>Sommersprossen<\/strong><br \/>\nWenn im Fr\u00fchjahr die Sonne vermehrt vom Himmel lacht, kommen bei vielen Menschen die teils geliebten, teils verhassten Sommersprossen (Epheliden) zutage. Die Neigung dazu ist genetisch verwurzelt und tritt verst\u00e4rkt bei hellen Hauttypen auf. Aber auch dunkelh\u00e4utige Menschen k\u00f6nnen sie bekommen. An Hautstellen im Gesicht, auf Schultern oder auf den Armen sammelt sich an manchen Stellen vermehrt Malanin an und f\u00fchrt zu den bekannten Sprenkeln. Mit Beginn der kalten Jahreszeit verblassen sie dann aber auch wieder.<\/p>\n<p><strong>Altersflecken<\/strong><br \/>\nIm Unterschied zu Sommersprossen verschwinden die Altersflecke (solare oder senile Lentigines), die zumeist auf Handr\u00fccken, Gesicht, Dekollt\u00e9 oder Unterarmen zu finden sind, nicht wieder, sie bleiben. Oftmals sind sie ein Zeichen chronischer Lichtsch\u00e4digung. Da sie dauerhaft bestehen, sind sie f\u00fcr mache ein kosmetisches Problem. Allerdings k\u00f6nnen sie in seltenen F\u00e4llen mehr als das sein, sie k\u00f6nnen noch dunkler werden und entarten. Es ist also durchaus ratsam, seine Altersflecke vom Hautarzt kontrollieren zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Melasma<\/strong><br \/>\nDiese Form der Hyperpigmentierung (Chloasa) betrifft haupts\u00e4chlich Frauen, da Hormone Einfluss auf die oben erw\u00e4hnten Melanozyten aus\u00fcben k\u00f6nnen. Typische Lebensumst\u00e4nde sind z.B. Schwangerschaft, Verh\u00fctung oder Hormonersatztherapie. Die oftmals gro\u00dffl\u00e4chigen Hyperpigmentierungen treten vornehmlich bei Frauen dunkleren Hauttyps und dort an den Sonnenterrassen im Gesicht auf. Melasmen k\u00f6nnen sich zur\u00fcckbilden, wenn ausl\u00f6sende Medikamente abgesetzt werden oder sich nach einer Schwangerschaft der \u00d6strogenspiegel normalisiert.<\/p>\n<p><strong>Muttermale<\/strong><br \/>\nMuttermale (N\u00e4vi) sind zumeist angeborene Besonderheiten. Sie entstehen durch Vermehrung der Melanozyten oder der N\u00e4vuszellen. Sie sind meist gutartig, allerdings kann sich aus einem N\u00e4vuszellenn\u00e4vus aber auch aus vorher unauff\u00e4lliger Haut Hautkrebs entwickeln, der einem normalen Muttermal zum Verwechseln \u00e4hnlich sehen kann. Neu entstandene und insbesondere wachsende (Ver\u00e4nderung in Form, Umfang oder Farbe) Pigmentflecken, sollten Sie fr\u00fchzeitig einem Hautarzt zeigen. Dermatologen bieten auch regelm\u00e4\u00dfige Hautkrebsscreenings an, bei denen mit geschultem Auge der ganze K\u00f6rper auf schwarzen sowie hellen Hautkrebs inspiziert wird.<\/p>\n<h2>Was kann ich gegen st\u00f6rende Flecken tun?<\/h2>\n<p>So s\u00fc\u00df ein paar Sommersprossen aussehen k\u00f6nnen, so sehr sind sie oder die anderen Formen der Hyperpigmentierung f\u00fcr Betroffene oftmals ein gro\u00dfes (wenn auch nur kosmetisches) Problem.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es Kosmetikprodukte zur Abdeckung oder hautaufhellende Produkte, allerdings sollte hierbei auf \u201eWundermittel\u201c aus dem Internet verzichtet und lieber bez\u00fcglich der Auswahl die Fachkosmetikerin und\/oder der Dermatologe befragt werden. Haut\u00e4rzte bieten zudem Anwendungen wie Bleichen, Peelen und Lasern an. Lassen Sie sich intensiv beraten und w\u00e4gen sie solche Eingriffe genau ab. Melasmen w\u00e4hrend der Schwangerschaft sollte man zun\u00e4chst nicht behandeln, da eine gute Chance der R\u00fcckbildung nach dieser Zeit besteht.<\/p>\n<p>Wichtig ist in der Vorbeugung aber auch im Betroffenheitsfall der hinreichende Sonnenschutz.<\/p>\n<h2>Sonderfall Vitiligo \u2013 Farbverlust der Haut<\/h2>\n<p>Vitiligo (oder umgangssprachlich auch: <strong>Wei\u00dffleckenkrankheit<\/strong>) ist eine <strong>Pigmentst\u00f6rung<\/strong> der Haut, eine Art fleckf\u00f6rmiger Pigmentverlust, genauer gesagt ein Verlust, eine Zerst\u00f6rung an pigmentbildenden Melanozyten. Da an den betroffenen Stellen dann kein bis wenig Melanin produziert werden kann, hebt sich der betroffene Bereich insbesondere bei vermehrter Br\u00e4unung der \u00fcbrigen Haut sichtbar hell ab, die besagten wei\u00dfen \u201eFlecken\u201c. Weltweit sind etwa 0,5 bis 2% der Menschen davon in unterschiedlicher Auspr\u00e4gung betroffen.<\/p>\n<p>Man geht davon aus, dass die <strong>Ursache<\/strong> in einer Autoimmunerkrankung zu suchen ist, in deren Verlauf die pigmentbildenden Melanozyten zerst\u00f6rt werden. Genetische Pr\u00e4disposition sowie andere exogene und endogene Faktoren (z.B. Infekte, Verletzungen, Stress oder Entz\u00fcndungen) spielen als Trigger vermutlich eine Rolle. Sie tritt vorzugsweise im Alter zwischen 10 und 20, teilweise aber auch deutlich sp\u00e4ter auf.<\/p>\n<p>Die hellen K\u00f6rperpartien k\u00f6nnen sich dabei durchaus kontinuierlich weiter ausbreiten, m\u00fcssen dies aber nicht zwangsl\u00e4ufig. Bisher ist Vitiligo nicht heilbar, eine Repigmentierung ist nur sehr eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Dementsprechend bewirkt die Krankheit bei Betroffenen einen hohen Leidensdruck bis hin zu sozialem R\u00fcckzug und Depressionen. Allerdings beweist das Topmodel Winni Harlow, dass man sich nicht zwangsl\u00e4ufig verstecken muss, sie hat ihre Vitiligo zu einem erfolgreichen Markenzeichen ihrer Person gemacht.<\/p>\n<p>Dermatologen haben mittlerweile ein gewisses Repertoire an <strong>Behandlungsm\u00f6glichkeiten<\/strong>, die zumindest ein Fortschreiten der Krankheit bremsen k\u00f6nnen. Durch Bestrahlungstherapien gegebenenfalls in Kombination mit photosensibilisierenden Substanzen sowie durch Arzneimittel wie Glucocorticosteroiden oder Calcineurininhibitoren kann ein Fortschreiten gestoppt bzw. eine Repigmentierung der betroffenen Hautareale erreicht werden.<\/p>\n<p>Als ein vielsprechender neuer Behandlungsansatz wird nach ersten Studien der JAK-Inhibitor Ruxolitinib angesehen, der an dem f\u00fcr die Autoimmunreaktion wichtigen JAK-STAT-Signalweg ansetzt.<\/p>\n<p>Suchen Sie fr\u00fchzeitig (bei den ersten Symptomen) den Kontakt zu einem erfahrenen Dermatologen und besprechen Sie mit diesem alle Optionen unter Ber\u00fccksichtigung eventueller Probleme. Aktuell wird eine Behandlungsleitlinie durch die Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) erarbeitet.<\/p>\n<p>Auch bei Vitiligo ist die erste Empfehlung zur Selbsthilfe ein guter Sonnenschutz und die Vermeidung von Stress.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Der Absatz \u201eVitiligo\u201c wurde im Januar 2021 erg\u00e4nzt um Informationen aus \u201eWei\u00dfe Flecken auf der Haut\u201c, DAZ 26\/2020, S.54 ff.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\n<h2>Sonderfall HPU\/KPU<\/h2>\n<p>Tendenziell fahlere Gesichtshaut, sommersprossenartige Pigmentierung bzw. gelbbraune, fl\u00e4chige Pigmentierung nach dem Sonnenbad, die sich ungleichm\u00e4\u00dfig wieder abbaut \u2013 dies k\u00f6nnen Hinweise auf eine bestehende HUP (<strong>H\u00e4mopyrrollaktamurie<\/strong>) sein, eine genetisch bedingte <strong>Stoffwechselst\u00f6rung<\/strong>. Hierbei wird der rote Blutfarbstoff, das H\u00e4moglobin, mehr oder weniger stark falsch aufgebaut (dadurch bedingt entsteht eine vermehrte Ausscheidung von Pyrrolen \u00fcber den Urin. Ein hervorzuhebendes Pyrrol ist Hydroxy-H\u00e4mopyrrollaktam, HPL). Dies f\u00fchrt zu einer vermehrten Ablagerung von Eisen oder Kupfer im Gewebe und den Organen in Form von Porphyrinen (Purpurfarbstoff). Die Abstufung ist hierbei stufenlos, es kann von nahezu asymptomatisch bis t\u00f6dlich ausgepr\u00e4gt sein und kommt bei Frauen weitaus h\u00e4ufiger vor.<\/p>\n<p>HPU f\u00fchrt aber auch zu einem zu hohen Verlust bzw. Bedarf von\/an Mikron\u00e4hrstoffen, wodurch wiederum eine Vielzahl an Symptomen und Beschwerden entstehen. Mangelzust\u00e4nde treten insbesondere bei Magnesium, Zink, Chrom, Mangan, aktiven Vitamin B6 (Pyridoxal-5\u2019-Phosphat, P5P) oder Vitamin B12 (Methylcobalamin) auf. Dieser Mangel ist zumeist so stark ausgepr\u00e4gt, dass auch optimal gestaltete Nahrungspl\u00e4ne den Verlust nicht kompensieren k\u00f6nnen und der Einsatz von Supplementen zu empfehlen ist. H\u00e4ufig ist der gesamte Stoffwechsel des Vitamins B6 gest\u00f6rt, was zur Folge hat, dass normale Substitution mit Pyridoxin eher eine Verschlimmerung der Symptome verursacht und erst durch die biologisch aktive Form P5P eine Verbesserung erreicht wird.<\/p>\n<p>Wir fertigen in diesem Zusammenhang angepasste orthomolekulare Mischung speziell mit aktivem B6 und B12, um den Mangel effektiv und nebenwirkungsarm auszugleichen. (Mehr zu den <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/vitalstoffe\/vitamin-abc.htm#vitamin-b\">Vitaminen der B-Gruppe<\/a>)<\/p>\n<p>Neben den eingangs genannten Pigment-Symptomen deuten ggf. noch <strong>weitere Symptome<\/strong> auf HPU-Betroffenheit hin. Summieren sich diese auf, steigt die Wahrscheinlichkeit, betroffen zu sein. Weitere Symptome bei HPU k\u00f6nnen sein: Muskelspasmen, Juckreiz und Ausschlag bei Sonnenlicht, Muskelschw\u00e4che, Lichtempfindlichkeit, schnelle Erm\u00fcdung, allergische Reaktionen, Gelenkschmerzen, Beckeninstabilit\u00e4t, Fertilit\u00e4tsst\u00f6rungen, Hypoglyk\u00e4mie, Altersdiabetes, An\u00e4mie, Medikamentenunvertr\u00e4glichkeit, fehlende Traumerinnnerung, Depressionen, engstehende Vorderz\u00e4hne im Oberkiefer, Menstruationsprobleme, Hypotonie, Infektanf\u00e4lligkeit, \u00d6deme, Herz- und Gef\u00e4\u00dfleiden, Leaky-Gut-Syndrom (vgl. <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/darmgesundheit\/\">Darmgesundheit<\/a>) u.v.m.<\/p>\n<p>Besonders hervorzuheben ist der in vielen F\u00e4llen herabgesetzte Histamin-Spiegel (bedingt durch den Kupfer\u00fcberschuss im K\u00f6rper), wodurch oftmals eine gleichzeitige <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/gluten-ein-leben-mit-zoeliakie-ist-das-glutenfrei\/\">Gluten\u00fcberempfindlichkeit<\/a> zu beobachten ist. Auch hormonelle St\u00f6rungen sind nicht selten ein Symptom. Das \u00e4u\u00dfert sich in einem instabilen Blutzuckerspiegel. Auch ein reduzierter Spiegel des Hormons TSH kann weitergehend zu Funktionsst\u00f6rungen der Schilddr\u00fcse oder Nebennieren f\u00fchren (vgl. auch: <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/hashimoto-thyreoiditis-angriff-auf-die-schilddruese\/\">Hashimoto-Thyreoiditis \u2013 Angriff auf die Schilddr\u00fcse<\/a>).<\/p>\n<p>Vielfach wird diese Stoffwechselst\u00f6rung aufgrund der mannigfaltigen Auspr\u00e4gungen \u00fcbersehen, falsch diagnostiziert \u00a0oder nicht in Betracht gezogen. Das liegt auch daran, dass sie seitens der Schulmedizin (auch durch fehlende Beweis-Studien) nicht \u201eanerkannt\u201c ist und auch nicht im Lehrplan steht. Hierdurch kommt es leider auch zu Fehldiagnosen wie Burnout-Syndrom, Reizdarmsyndrom oder Chronisches-Ersch\u00f6pfungssyndrom (CFS).<\/p>\n<p>Besteht aufgrund der H\u00e4ufung besagter Symptome ein HPU Verdacht, so kann eine <strong>Diagnose<\/strong> durch einen einfachen Urintest (Messung des ausgeschiedenen Pyrrolgehaltes \u2013 vorzugsweise im Morgenurin) erfolgen. Supplemente sollten vor dem Test f\u00fcr eine abzusprechende Zeit abgesetzt werden, um das Ergebnis nicht zu verf\u00e4lschen. Weitere Informationen \u00fcber einen solchen Test finden Sie z.B. auf <a href=\"http:\/\/www.keac.de\">www.keac.de<\/a> (ein low-profit Diagnoselabor).<\/p>\n<p>Eine <strong>Behandlung<\/strong> ist m\u00f6glich und sollte insbesondere die <strong>orthomolekularen Komponenten<\/strong> enthalten, die dem K\u00f6rper verst\u00e4rkt entzogen werden, also wie oben erw\u00e4hnt: Magnesium, Zink, Chrom, Mangan, aktiven Vitamin B6 (Pyridoxal-5\u2019-Phosphat) oder Vitamin B12 (Methylcobalamin).<\/p>\n<p>Wir betreuen eine Reihe von HPU Patienten im Rahmen eines individuellen orthomolekularen Therapieansatzes. Da die Begleitsymptome bei jedem Patienten verschieden sind und h\u00e4ufig diverse Lebensmittelunvertr\u00e4glichkeiten vergesellschaftet sind, ist der beratende Patientendialog f\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung der biochemischen Individualit\u00e4t f\u00fcr uns und den Behandlungserfolg von gro\u00dfer Wichtigkeit.<\/p>\n<p>Sprechen Sie uns gern hierzu an, wir sind Ihnen auch behilflich, wenn Sie einen daf\u00fcr spezialisierten Arzt oder Therapeuten suchen.<\/p>\n<p>PS: HPU ist symptomatisch \u00e4hnlich, aber dennoch formal abzugrenzen von <strong>KPU (Kryptopyrrolurie)<\/strong>. KPU kann ebenso genetisch bedingt, aber zudem eben auch \u00a0erworben sein, h\u00e4ufig als Begleiterkrankung einer Schwermetallvergiftung, \u00a0anderen chronischen (Infektions-)Erkrankungen oder Halswirbels\u00e4ulen(HWS)-Traumata \u00a0etc.<\/p>\n<h2>Sonnenschutz<\/h2>\n<p>So wichtig die Sonne f\u00fcr die Vitamin D Produktion in unserem K\u00f6rper ist, so viele unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen hat sie leider auch, wie sich am Beispiel der Pigmentflecke zeigt. Unsere Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/sonne-geniessen-ohne-sonnenbrand\/\">Sonne genie\u00dfen \u2013 ohne Sonnenbrand!<\/a>\u201c \u00a0und \u201e<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/sonnenbrand-sos-tipps\/\">SOS-Tipps gegen Sonnenbrand<\/a>\u201c k\u00f6nnte sie in diesem Kontext auch interessieren, darin geht es u.a. um: Wie kann man sich sch\u00fctzen? Die drei Hauttypen. Was tun bei Sonnenbrand? Und auch unsere Artikel \u00fcber das <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/tag\/vitamin-d\/\">Sonnen-Vitamin D<\/a> erg\u00e4nzen dieses Thema.<\/p>\n<p>Denken Sie an ausreichenden Sonnenschutz! Wir haben ein breites Sortiment im Angebot und stehen Ihnen gern beratend zur Seite. Sprechen Sie uns an.<\/p>\n<p><em>Quellen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Flecken auf der Haut, Haut in Form 1\/2017, S. 14 ff.<\/em><\/li>\n<li><em>HPU &#8211; eine angeborene Porphyrinopathie, Zeitschrift f\u00fcr Umweltmedizin, Heft 3\/2002, S.1 f.<\/em><\/li>\n<li><em>Wei\u00dfe Flecken auf der Haut, DAZ 26\/2020, S.54 ff.<\/em><\/li>\n<li><em>Eigene Ausf\u00fchrungen<\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast jeder freut sich auf die sonnigen Tage des Jahres. Zeigt sich die Sonne dann endlich, so kann sie manchmal auch verschiedene Pigmentver\u00e4nderungen mit sich bringen. 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