{"id":5089,"date":"2018-06-14T10:15:13","date_gmt":"2018-06-14T08:15:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/?p=5089"},"modified":"2021-10-06T08:29:26","modified_gmt":"2021-10-06T06:29:26","slug":"aluminium-in-nahrung-kosmetik-und-impfstoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/aluminium-in-nahrung-kosmetik-und-impfstoffen\/","title":{"rendered":"Aluminium in Nahrung, Kosmetik und Impfstoffen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Leichtmetall, das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist.<\/strong><br \/>\nAluminium kennen die meisten wohl von der gleichnamigen Folie, die in der K\u00fcche Verwendung findet. Es kommt aber auch in der Natur vor \u2013 und das nicht zu knapp. Das silbrig-wei\u00dfe Leichtmetall ist mit gut 8%\u00a0in der Erdh\u00fclle das dritth\u00e4ufigste Element und in der Erdkruste das h\u00e4ufigste Metall (chemisches Symbol Al) aus der 3. Gruppe und der 3. Periode des Periodensystems (Ordnungszahl 13, Wertigkeit 3, Atomgewicht 26,98154g\/mol). Das elementare silberwei\u00dfe Pulver kristallisiert kubisch fl\u00e4chenzentriert, hat einen Schmelzpunkt von 660,37 \u00b0C und einen sehr hohen Siedepunkt von 2.467 \u00b0C. Metallisches Al-Pulver ohne Oxidschicht ist an Luft selbstentz\u00fcndlich und in der Technik vielfach eingesetzt, da es bei geringem Gewicht ein guter Leiter f\u00fcr W\u00e4rme und elektrischen Strom ist (z.B. in Autok\u00fchlern, Motorenbl\u00f6cken etc.).\u00a0Wegen des Gewichtes findet es neben Magnesium auch Verwendung in der Luftfahrt, wo es teilweise geh\u00e4rtet eingesetzt wird).<\/p>\n<p>Es ist in ionischer Form nat\u00fcrlicher Bestandteil des Trinkwassers und vieler unbehandelter Nahrungsmittel, Spitzenreiter sind hier Tee (300-400mg\/kg Trockenerzeugnisse) und nicht zu vergessen Schokolade mit etwa 100mg\/kg, deren nat\u00fcrgegebener Gehalt durch die meist noch vorhandene Alufolie drum herum noch steigen kann. Dementsprechend nehmen wir nat\u00fcrlich einiges davon \u00fcber unsere Nahrung auf. Aluminium erf\u00fcllt keine essentiellen Aufgaben im K\u00f6rper und ist daher als entbehrlich anzusehen. Der Gesamtgehalt im erwachsenen menschlichen K\u00f6rper schwankt ern\u00e4hrungs- und belastungsbedingt zwischen umgerechnet auf das Element 50-150mg bei gesunden Menschen, von denen sich im statischen Mittel etwa die H\u00e4lfte im Lungengewebe und je 25% in Weichteilen und Knochen wiederfinden. Das\u00a0entspricht maximal umgerechnet etwa einem\u00a07,5 x 7,5 Quadratzentimeter-St\u00fcck Alufulie. Der hohe Anteil in der Lunge ist wohl auch auf aluminiumhaltige St\u00e4ube (Bremsabrieb, aus der Luftfahrt etc.) zur\u00fcckzuf\u00fchren, in Ballungszentren ist der Anteil daher nochmals h\u00f6her und ist additiv zu der oralen Belastung anzusehen (Yokel RA and McNamara PJ, Aluminium Toxicokinetics, Tab.1). Aber auch in Impfmitteln kommt es zum Einsatz, zum einen als Adsorbens f\u00fcr die eingesetzten Keimbruchst\u00fccke, zum anderen als (umstrittener) Wirkbooster.<\/p>\n<h3>Welche gesundheitlichen Risiken k\u00f6nnen mit der Aufnahme von Aluminium verbunden sein?<\/h3>\n<p>In erster Linie stehen Wirkungen auf das Nervensystem (z.B. MS, Neuropathien, Sehnervsch\u00e4digungen, gest\u00f6rte Hirnentwicklung bei Kindern sowie Alzheimer u.v.m.), reproduktionstoxische Wirkungen sowie Effekte auf die Knochenentwicklung im Verdacht. Zusammenh\u00e4nge von \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Aluminiumbelastung und Brustkrebs (siehe hierzu den Hinweis auf eine ganz neue Studie weiter unten), der Alzheimer-Krankheit, Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), Autismus (Autism Spectrum Disorders, ASD) und weitere (s.u.) werden vermutet, konnten aber wissenschaftlich nicht hinreichend belegt werden.<\/p>\n<p>Aluminium wird normalerweise \u00fcber die Nieren ausgeschieden. Funktioniert dieser Ausscheidungsweg jedoch nicht richtig, kann es zu Anreicherungen im K\u00f6rper kommen. Bei eingeschr\u00e4nkter Nierenfunktion und bei Dialyse-Patienten f\u00fchrt die Aufnahme bzw. Kumulation von Aluminium zu progressiver Enzephalopathie sowie Osteoporose. Ebenfalls kann durch die Besetzung des eisentransportierenden Systems eine An\u00e4mie ausgel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>In der \u00a0franz\u00f6sischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/PAQUID-Kohortenstudie\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">PAQUID-Kohortenstudie<\/a> mit einer Beteiligung und Auswertung von 3777 Personen im Alter ab 65 Jahren seit 1988 bis zur Gegenwart, in der eine Aluminium-Exposition als Risikofaktor f\u00fcr die Alzheimer-Krankheit untersucht wird, zeigen sich in vielen F\u00e4llen deutlich erh\u00f6hte Aluminium-Werte in Gehirnen von Alzheimer-Patienten. Es ist jedoch noch unklar, ob die Aluminium-Akkumulation eine Folge der Alzheimer-Krankheit ist, oder ob Aluminium in urs\u00e4chlichem Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit zu sehen ist. Sicher jedoch ist, dass es schon allein aufgrund der beschriebenen neurotoxischen Eigenschaften einer Heilung im Wege steht, daher ist in all diesen F\u00e4llen \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/schwermetalle-binden-und-ausleiten\/\">ausleitende Chelattherapie<\/a> nachzudenken.<\/p>\n<p>Auch bei gesunden Menschen reichert sich Aluminium im Laufe des Lebens im K\u00f6rper (vorzugsweise in Lunge, Skelett und Gro\u00dfhirn) an. Bei Sch\u00e4digungen der Schleimh\u00e4ute, Membranerkrankungen etc. kann die Aufnahme jedoch deutlich verst\u00e4rkt werden. Vergesellschaftetes Quecksilber wirkt hier massiv nebenwirkungsverst\u00e4rkend, siehe hierzu auch unseren Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/immunsystem-es-beginnt-in-mutters-schwangerschaft\/\">Neonatales Immunsystem<\/a>\u201c.<\/p>\n<h2>Aluminium in der Nahrung<\/h2>\n<p>Bei der Aufnahme \u00fcber die Nahrung innerhalb der tolerierten Menge ist die akute Toxizit\u00e4t von Aluminium gering, was jedoch vorwiegend an der meist geringen Resorptionsrate bei Gesunden liegt.<\/p>\n<p>Zwar sucht man bei der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung e. V. (DGE) vergeblich nach einem Referenzwert f\u00fcr Aluminium im Register der \u201e<a href=\"https:\/\/www.dge.de\/wissenschaft\/referenzwerte\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Referenzwerte f\u00fcr die N\u00e4hrstoffzufuhr<\/a>\u201c, die\u00a0 europ\u00e4ischen Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat jedoch eine <strong>tolerierbare w\u00f6chentliche <u>orale<\/u> Aufnahmemenge<\/strong> (tolerable weekly intake, TWI \u2013 PS: \u201ew\u00f6chentlich\u201c angesichts der Verweildauer von Aluminium im K\u00f6rper) <strong>von 1 mg Aluminium\/kg K\u00f6rpergewicht<\/strong> festgesetzt, also <strong>0,143 mg<\/strong> pro Kilogramm und <strong>Tag<\/strong>. (vgl. <a href=\"https:\/\/www.efsa.europa.eu\/de\/press\/news\/afc080715\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">EFSA-Beratung zur Sicherheit von Aluminium in Lebensmitteln<\/a>).<\/p>\n<p>PS: Das Paul-Ehrlich-Institut stellt in seiner \u201eSicherheitsbewertung von Aluminium in Impfstoffen\u201c (Textversion eines Artikels aus dem Bulletin zur Arzneimittelsicherheit, Ausgabe 3\/2015) folgende \u201eAluminiumexposition \u2013 Grenzwerte\u201c bei peroraler Zufuhr gegen\u00fcber:<\/p>\n<ul>\n<li>TWI (tolerable weekly intake, EFSA 2008): <strong>1<\/strong> mg AI\/kg\/Woche<\/li>\n<li>WHO\/JECFA (2012) PTWI: <strong>2<\/strong> mg\/kg\/Woche<\/li>\n<li>USA (minimal risk level, MRL): <strong>7<\/strong> mg\/kg\/Woche<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese sind g\u00fcltig f\u00fcr perorale (Resorption 0,1\u20130,3 %, abh\u00e4ngig von den jeweiligen vorhandenen Salz- oder Mineralformen), lebenslange\u00a0sowie unbeabsichtigte Aufnahme, seien aber nicht direkt anwendbar f\u00fcr Exposition aus Impfungen. Dazu jedoch sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Zu der nat\u00fcrlichen \u201eBelastung\u201c gesellt sich die Belastung durch Lebensmittelzusatzstoffe (<a href=\"http:\/\/www.pharmorgana.de\/deutsch\/produkte\/aluminiumverlackte-lebensmittelfarbstoffe.html\">z.B. bei Farbstoffen f\u00fcr \u00dcberz\u00fcge von Zuckerwaren \u2013 seit 2014 ist der Einsatz von Aluminium per Richtlinie deutlich eingeschr\u00e4nkt<\/a>) und aluminiumhaltige Bedarfsgegenst\u00e4nde aus denen das Leichtmetall auf die Lebensmittel \u00fcbergehen kann, insbesondere da Aluminium unter dem Einfluss von S\u00e4ure oder Salz l\u00f6slich ist. Darum sind z.B. Dosen in der Regel von innen beschichtet und Grillmeister sollten Fisch mit Zitrone oder mariniertes Fleisch lieber nicht in Alufolie grillen, dadurch k\u00f6nnte die Aluminiumbelastung bis zum Zehnfachen steigen. Bitte bedenken Sie dies auch beim Gebrauch von Alu-Pfannen, deren Beschichtung angegriffen ist. Diese sollten lieber ausgesondert werden wie generell Kochgeschirr aus Aluminium, z.B. beim Campen. Produktionstechnisch bedingt wurden 2002 bei Laugengeb\u00e4ck hohe Aluminiumbelastungen festgestellt, da die Teiglinge vor dem Backen auf Aluminium-Backblechen in die Lauge eingetaucht wurden \u2013 seither wird die Produktion \u00fcberwacht. In der Apotheken-Depesche 1\/2017 wird sich auf Prof. Monika Sch\u00e4fer-Korting aus Berlin bezogen, wonach schon einzelne Muffins umgerechnet 28 mg Al enthalten (und \u2013 eine weitere Problemquelle \u2013 Antazida [Arzneimittel zur Neutralisierung der Magens\u00e4ure] dem K\u00f6rper sogar 300 bis 600 mg\/Tag zuf\u00fchren) k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach einer <a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.2903\/j.efsa.2008.754\/abstract\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Metastudie (2008) der EFSA<\/a> liegt die \u00fcber die Nahrung aufgenommene Menge an Aluminium zwischen 0,2 bis 1,5 mg pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht <u>in der Woche<\/u>. Blicken wir nach oben und stellen diesem Wert die w\u00f6chentliche Obergrenze von 1mg\/kg (EFSA) gegen\u00fcber, so wird deutlich, dass <strong>die tolerierbare Menge bereits durch normale Ern\u00e4hrung oftmals schon \u00fcberschritten ist<\/strong>. (Umgerechnet auf <u>t\u00e4gliche<\/u> Einheiten eines <u>60kg<\/u> Menschen: Obergrenze 8,58mg Aluminium gegen\u00fcber zugef\u00fchrten 1,7mg bis 13 mg Aluminium).<\/p>\n<h3>Bioverf\u00fcgbarkeit<\/h3>\n<p>Mit der Nahrung aufgenommenes Aluminium hat, abh\u00e4ngig von der vorliegenden Form( elementa oder ionisch in mehr oder weniger schwerl\u00f6slichen Salzen, eine orale Verf\u00fcgbarkeit von etwa 0,1% (Allerdings in manchen <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/wissen\/wie-gefaehrlich-ist-aluminium-5-fakten\/1300812\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Studien<\/a> auch bis zu 0,3 bzw. 1%, was den unterschiedlichen Rahmenbedingungen wie Anwesenheit von S\u00e4ure, Schleimhautsch\u00e4digungen und den jeweiligen chemischen Verbindungen geschuldet ist. Die tats\u00e4chlich bioverf\u00fcgbare Menge kann daher einem gro\u00dfen Schwankungsspektrum unterliegen.). Bei Anwesenheit edlerer Metalle wie Silber, Gold oder auch Quecksilber kann das Aluminium in einer galvanischen Reaktion Elektronen zum Beispiel im Mund an die edleren Metalle abgeben, somit noch st\u00e4rker in L\u00f6sung gehen und damit verf\u00fcgbarer werden. Darum sollte der direkte Kontakt von Aluminiumfolie mit z.B. Amalgamf\u00fcllungen im Mund stets vermieden werden.<\/p>\n<p>Kleiner Exkurs am Rande: Sie k\u00f6nnen diesen Effekt zu Ihren Gunsten nutzen, zum Reinigen von Silberbesteck oder Schmuck. Die zu reinigenden Gegenst\u00e4nde in ein Gef\u00e4\u00df mit einer Alufolienauskleidung geben und hei\u00dfes Wasser und einige EL Speisesalz beif\u00fcgen. Die Silbergegenst\u00e4nde m\u00fcssen die Alufolie ber\u00fchren. Nach etwa 20 Minuten die Gegenst\u00e4nde herausnehmen, nochmals absp\u00fclen und spielend leicht zu Hochglanz trockenwischen.<\/p>\n<h3>Entgiftung im K\u00f6rper<\/h3>\n<p>Die Entgiftung bzw. Ausscheidung von Aluminium erfolgt vorwiegend \u00fcber die Niere und etwa 5% \u00fcber den enterohepatischen Kreislauf, abh\u00e4ngig von der Art der Zufuhr (oral, je nach L\u00f6slichkeit der Salzverbindung, durch die Lunge oder die Haut) und schwankt sehr stark. Hier spielen wahrscheinlich auch generelle Belastungsfaktoren, Entgiftungskapazit\u00e4ten und Mineralstoffspiegel eine wichtige Rolle (Mg, Zink, Se sowie Silizium spielen hier eine wichtige Rolle zum Schutz vor Al Belastungen). Interessanterweise scheint auch ein ausreichender <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/tag\/vitamin-d\/\">Vitamin D Spiegel<\/a> zu einer deutlichen Steigerung der Ausleitung beizutragen (Neuere Ergebnisse in der Osteologie: Skelettwachstum \u00b7 Endoprothetik Glukokortikoide Osteologia, S. 256 ff., Hans-Georg Willert, Friedrich H.W. Heuck, Springer-Verlag, 2013). Nach dieser Studie scheint der Effekt vorwiegend auf eine gesteigerte Entgiftung aus dem Gewebe zur\u00fcckzuf\u00fchren zu sein, mit einer Betonung der Depots in den Knochen. Somit sollte dies eine Therapieoption der aluminiumassoziierten Osteoporose darstellen.<\/p>\n<p>In dem Werk werden ebenfalls Auswirkungen auf Osteo- und Liposarkome beleuchtet. Es bleibt weiter zu untersuchen, ob hier nicht auch Aluminiumbelastungen im Gewebe als ein m\u00f6glicher Ausl\u00f6ser zu sehen sind und Vitamin D (als aktives Calcitriol) in diesen F\u00e4llen therapeutisch einsetzbar ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-hund.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"5087\" data-permalink=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/aluminium-in-nahrung-kosmetik-und-impfstoffen\/impfpass-hund\/\" data-orig-file=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-hund.jpg\" data-orig-size=\"300,300\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Impfpass Hund&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-hund.jpg\" class=\"alignleft wp-image-5087 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-hund-150x150.jpg\" alt=\"Impfpass Hund\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-hund-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-hund.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Besonders bei Hunden ist die Zahl der Osteosarkome deutlich steigend und sollte hinsichtlich der hier h\u00e4ufiger stattfindenden Impfungen in Kombination von Aluminium und Quecksilber in Form von Thiomersal kritisch beleuchtet werden.<\/p>\n<h3>Diagnostik von Aluminiumbelastung<\/h3>\n<p>Laut Information des Umweltbundesamtes gibt es mehrere Standardverfahren zur Einsch\u00e4tzung einer individuellen Belastung aus verschiedenen Indikatormedien (Blut, Urin, Haare) sowie der sog. DFO-Test:<\/p>\n<blockquote><p><strong><em>Blut<\/em><\/strong><br \/>\n<em>\u00dcblicherweise wird Aluminium im Serum oder Plasma bestimmt. Die Werte im Vollblut und Serum korrelieren eng miteinander. Der bisher festgelegte Referenzbereich f\u00fcr Al im Serum betr\u00e4gt &lt;5 \u03bcg\/l. Da auch bei sorgf\u00e4ltiger Vorgehensweise Kontaminationen bei der Probenahme und -vorbereitung nicht v\u00f6llig auszuschlie\u00dfen sind, kann angenommen werden, dass die wahren Werte m\u00f6glicherweise unterhalb der Nachweisgrenze der AAS von &lt;1 \u03bcg\/l liegen. Der Al-Gehalt im Serum korreliert jedoch nicht mit der Gesamtk\u00f6rperlast und steht auch nicht in Zusammenhang mit den Konzentrationen in verschiedenen Organen bzw. Gewebssystemen. Wegen der kurzen Halbwertszeit der Elimination von Aluminium aus dem Plasma (tierexperimentelle Daten ca. 30 \u2013 60 min) repr\u00e4sentiert die Al-Konzentration in diesem Medium lediglich die ganz aktuelle Aufnahme und ist daher f\u00fcr umweltmedizinische Fragestellungen wenig geeignet. Selbst bei Dialysepatienten mit nachgewiesener Al-Intoxikation k\u00f6nnen nach Absetzen der t\u00e4glichen Phosphatbinder-Medikation (auf Al-Basis) nach wenigen Tagen unauff\u00e4llige Al-Serumwerte vorkommen. <\/em><\/p>\n<p><strong><em>Urin <\/em><\/strong><br \/>\n<em>Inkorporiertes Al wird auch bei hohen Belastungen (z.B. Patienten, die Al-kontaminierte Infusionen erhalten) effektiv \u00fcber die Nieren ausgeschieden. Der noch vorl\u00e4ufige Referenzwert liegt bei &lt; 15 \u03bcg\/l Urin. Bei beruflich exponierten Personen besteht ein Zusammenhang zwischen der externen inhalativen Al-Belastung und der renalen Al-Ausscheidung. Eine erh\u00f6hte Al-Exkretion mit dem Urin l\u00e4sst sich auch nach oraler Aufnahme Al-reicher Getr\u00e4nke (z.B. saure Fruchts\u00e4fte in Verbundkarton, Tee) nachweisen. Allerdings spiegelt der Al-Gehalt im Urin ebenfalls nur die aktuelle Exposition der letzten Stunden wider, und daher sollte f\u00fcr umweltmedizinische Fragestellungen die Al- Bestimmung im Urin nur in Ausnahmef\u00e4llen durchgef\u00fchrt werden.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Eine Sonderstellung nimmt hier eine sogenannte Chelattestung nach Provokation mit einem geeigneten Stoff wie DMPS oder DMSA ein, wo quasi auch aus dem Gewebe die bestehenden Belastungen mit durch den Urin bestimmt werden. Meist finden sich hier aussagekr\u00e4ftigere Zahlen auch in Korrelation zu anderen Schwermetallbelastungen, zugleich stellt die Chelattherapie eine gute Form der Ausleitung dar, die jedoch in therapeutische H\u00e4nde geh\u00f6rt. Lesen Sie auch unseren Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/schwermetalle-binden-und-ausleiten\/\">Schwermetalle binden und ausleiten<\/a>\u201c.<\/p>\n<blockquote><p><strong><em>Haare<\/em><\/strong><br \/>\n<em>Sowohl tierexperimentelle Studien als auch Untersuchungen mit Dialysepatienten zeigen, dass die Al-Bestimmung in Haaren f\u00fcr die Umweltmedizin nicht zu empfehlen ist. Bei Kaninchen wurde erst bei exzessiv hohen Dosen eine vermehrte Anreicherung von Al im Fell festgestellt. Ein Anstieg der Al-Konzentrationen in Haaren bei Dialysepatienten wurde ebenfalls nur unter ung\u00fcnstigen Bedingungen (Heimdialyse ohne Wasseraufbereitung; was heute in Deutschland nicht mehr vorkommt) beobachtet.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>DFO-Test<\/em><\/strong><br \/>\n<em>Der DFO-Test dient in der Klinik zur Diagnose einer Al-Intoxikation, vornehmlich bei niereninsuffizienten Patienten und stellt quasi eine Form der oben genannten Chelattestung unter den Urinbestimmungsmethoden dar. Hierbei wird der Komplexbildner Deferoxamin i.v. verabreicht (5 mg\/kg KG) und der Anstieg des Al-Gehaltes im Serum bewertet. Ein Anstieg auf \u00fcber 150 \u03bcg\/l weist auf eine deutliche Al-Beladung hin. Der DFO-Test kommt jedoch f\u00fcr die Umweltmedizin praktisch nicht in Frage.<\/em><\/p>\n<p><em>Weiterf\u00fchrende Literatur hierzu: Wilhelm, M.: Aluminium. In: Beyer, A., Eis, D (Hrsg.): Praktische Umweltmedizin. Springer-Verlag, Berlin 1994<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h2>Aluminium in kosmetischen Produkten<\/h2>\n<p>In Antitranspirantien (Deodorants) wird Aluminium wegen seiner schwei\u00dfhemmenden Wirkung gern eingesetzt. Es findet aber auch Anwendung als Beschichtung von Nanopartikeln in Sonnenschutzmitteln, als Farbpigment in Lippenstiften und in Form von Aluminiumfluorid in Zahnpasta.<\/p>\n<p>In einer Frage-Antwort-Liste des Bundesinstitutes f\u00fcr Risikobewertung (BfR) hei\u00dft es auf die Frage, wie viel Aluminium Verbraucher \u00fcber die Nutzung von Antitranspirantien aufnehmen:<\/p>\n<blockquote><p><em>Bei der auf der Grundlage aktuell verf\u00fcgbarer Daten gesch\u00e4tzten Aufnahme \u00fcber aluminiumhaltige Antitranspirantien (bei 20 % Aluminiumchlorohydrat-Anteil) wird systemisch in etwa so viel Aluminium verf\u00fcgbar wie bei der oralen Aufnahme \u00fcber Lebensmittel von ca. 10 mg am Tag. F\u00fcr einen 60 kg schweren Erwachsenen entspr\u00e4che dies einer oralen Aufnahme von ca. 1,2 mg pro kg K\u00f6rpergewicht und Woche. Damit <strong>k\u00f6nnte die w\u00f6chentlich tolerierbare Aufnahmemenge (TWI) von 1 Milligramm Aluminium je Kilogramm K\u00f6rpergewicht bereits bei einmaliger t\u00e4glicher Benutzung aluminiumhaltiger Antitranspirantien ausgesch\u00f6pft werden<\/strong>.<\/em><br \/>\n<em>(Quelle, PDF: <a href=\"http:\/\/www.bfr.bund.de\/cm\/343\/fragen-und-antworten-zu-aluminium-in-lebensmitteln-und-verbrauchernahen-produkten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">http:\/\/www.bfr.bund.de\/cm\/343\/fragen-und-antworten-zu-aluminium-in-lebensmitteln-und-verbrauchernahen-produkten.pdf<\/a>)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>In der DAZ (Deutsche Apotheker Zeitung, 3536, 156.Jg, 9\/16, S.37) beschreibt der Artikel \u201eAchtung Aluminium! Zufuhr einschr\u00e4nken\u201c, dass die Aufnahme h\u00f6herer Aluminiummengen, unter anderem durch aluminiumhaltige Deos, gesundheitlich bedenklich sei. Nach Einsch\u00e4tzung des BfR, k\u00f6nne die Resorptionsmenge bzw. Bioverf\u00fcgbarkeit bei gesch\u00e4digter oder gereizter Haut deutlich erh\u00f6ht sein. Auch wenn die Induktion von Brustkrebs durch Aluminium m\u00f6glich scheine, so w\u00fcrden besagte Antitranspirantien zur Gesamtbelastung aber lediglich beitragen. Als Fazit sei die <strong>Aluminium-Zufuhr mit Blick auf die Toxizit\u00e4t generell einzuschr\u00e4nken.<\/strong><\/p>\n<p>Neueren <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1002\/ijc.30393\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Studien<\/a> aus der Schweiz zufolge gibt es ebenfalls untermauernde Hinweise auf die Beteiligung von Aluminium bei der Proliferation bzw<strong>. Entartung von Brustdr\u00fcsengewebe<\/strong>. Hier wurden deutliche Hinweise auf die F\u00f6rderung durch Aluminiumchlorid, wie es (gewebsnah appliziert) in Deos vorhanden ist (Mandriota et al, 2016-International Journal of Cancer).<\/p>\n<p>PS: Die Vergleichbarkeit vieler Artikel ist nicht ganz einfach. Im genannten Artikel wird mit Mikrogramm-Werten argumentiert. Es muss z.B. unterschieden werden, ob es um zugef\u00fchrte oder im K\u00f6rper verbleibende Mengen geht. Auch zwischen Kindern und Erwachsenen und den Arten der Aufnahme gibt es Unterschiede. Hinzu kommt, dass die Argumentationen oftmals zwischen t\u00e4glichen und w\u00f6chentlichen Werten wechseln.<\/p>\n<h2>Zwischenfazit<\/h2>\n<p><strong>Aluminium nehmen wir im modernen Leben zumeist \u00fcberdosiert zu uns und sollten daher die Zufuhr bewusst einschr\u00e4nken, wo es m\u00f6glich ist.<\/strong><br \/>\nWie macht man das im Alltag? Versuchen Sie auf aluminiumhaltige Antitranspirantien (m\u00fcssen entsprechend gekennzeichnet werden) zu verzichten, bzw. sie zumindest nicht gro\u00dffl\u00e4chig, oder gar auf z.B. frisch rasierte oder schlimmer noch gestrippter (Anwendung von Wachs-Haarentfernern) Haut aufzutragen. Vermeiden Sie bei \u00a0Verwendung von Alufolie bzw. Aluschalen den Kontakt mit sauren oder salzhaltigen Lebensmitteln (Beispiel: keinen aufgeschnittenen Apfel in Alufolie einwickeln) oder verzichten ganz darauf. Beim Grillen in Aluschalen muss man leider abw\u00e4gen zwischen Aluminiumbelastung bei Kontakt zwischen Schale und Grillgut (PS: erst am Ende w\u00fcrzen\/salzen) und beim Grillen ohne Schale der Entstehung von krebserregenden PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die PAKs lassen sich jedoch beispielsweise mit beigef\u00fcgter <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/brunnenkresse-hats-drauf\/\">Brunnenkresse<\/a> wesentlich besser entgiften. (Vgl. dazu auch den Nachtrag zu unserem Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/senfoele-aus-grosser-kapuzinerkresse-und-meerrettich-ein-natuerliches-antibiotikum\/\">Senf\u00f6le aus Gro\u00dfer Kapuzinerkresse und Meerrettich, ein nat\u00fcrliches Antibiotikum<\/a>\u201c. Unsere Vorfahren haben ihr Fleisch intuitiv richtig vorbehandelt.) Schlie\u00dflich benutzen Sie bitte keine Aluminiumdosen oder Flaschen, um daraus s\u00e4urehaltige Getr\u00e4nke oder Tee zu trinken (Apfel- oder Fruchtsaft bzw. Fr\u00fcchtetees). Am besten nur Wasser einf\u00fcllen und nach dem Reinigen (besonders nach Aufenthalt in der aggressiveren Sp\u00fclmaschine (hier werden zum Teil die Schutzbeschichtungen schon nach der ersten W\u00e4sche mit abgel\u00f6st!)\u00a0auf Unversehrtheit der der Oberfl\u00e4chen achten (keine Flecken, Verf\u00e4rbungen oder Beschichtungsrisse).<\/p>\n<p><strong>Aber neben der oben beschriebenen Zuf\u00fchrungsmengenproblematik im Alltag durch Nahrung und Kosmetikprodukte gibt es noch ein weiteres gro\u00dfes Problemfeld rund um Aluminium und seine Folgewirkungen:<\/strong><\/p>\n<h2>Aluminium in Impfstoffen<\/h2>\n<figure id=\"attachment_5088\" aria-describedby=\"caption-attachment-5088\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"5088\" data-permalink=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/aluminium-in-nahrung-kosmetik-und-impfstoffen\/flora-apotheke-hannover-36\/\" data-orig-file=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-impfen-ja-oder-nein.jpg\" data-orig-size=\"800,800\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;(JB)&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Flora Apotheke Hannover&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Flora Pharmacy Hanover Germany&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Flora Apotheke Hannover&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-impfen-ja-oder-nein.jpg\" class=\"size-medium wp-image-5088\" src=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-impfen-ja-oder-nein-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-impfen-ja-oder-nein-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-impfen-ja-oder-nein-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/impfpass-impfen-ja-oder-nein.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5088\" class=\"wp-caption-text\">Flora Apotheke Hannover<\/figcaption><\/figure>\n<p>[\/caption]Oben haben wir schon einige vermutete Gesundheitsrisiken durch Einfluss von Aluminium benannt. Hinzu kommt die vermutete Beg\u00fcnstigung von Autoimmunkrankheiten (ASIA &#8211; <strong>A<\/strong>utoimmun-<strong>S<\/strong>yndrom, <strong>i<\/strong>nduziert durch <strong>A<\/strong>djuvantien = Wirkverst\u00e4rker) sowie makrophagische Muskelentz\u00fcndung (MMF) infolge von Impfungen, die Aluminium enthalten. Der Hepatitis-B-Impfung wird sogar eine Risikoerh\u00f6hung bez\u00fcglich Multiple Sklerose nachgesagt. Mittlerweile ist dies sogar in den Beipackzettel unter den Langzeitbeobachtungen mitaufgenommen worden.<br \/>\nSchlie\u00dflich wird auch ein Zusammenhang mit dem sogenannten Golfkriegssyndrom (Depressionen etc.) diskutiert, hier wurden vermehrt aluminiumhaltige Schutzimpfungen gegen biologische Waffen verwendet. Jahre sp\u00e4ter zeigte sich unter den beteiligten Soldaten, die geimpft wurden, eine deutliche H\u00e4ufung an neurologisch-psychologischen Erkrankungen.<\/p>\n<p><strong>Vorkommen:<\/strong> Bei uns sind viele Impfstoffe in Gebrauch, die Aluminium enthalten &#8211; auch Impfstoffe zur\u00a0 Grundimmunisierung von Klein- und Kleinstkindern:\u00a0 Viele der Mehrfachimpfungen, Hepatitis A und B,\u00a0 Tetanus, einige Grippe-Impfstoffe, Keuchhusten (Pertussis), Diphtherie, Pneumokokken, Meningokokken C, FSME etc.<\/p>\n<p>Aluminium aus diesen Impfstoffen wegzulassen, ist derzeit keine Option, denn viele Impfungen w\u00e4ren ohne Aluminiumsalze nicht wirksam. Es wirkt nicht nur absorbierend als Tr\u00e4ger f\u00fcr die entsprechenden Keime, sondern verst\u00e4rkt die immunologische Folgereaktion des humoralen Abwehrsystems; jedoch liegt genau hier das Risiko f\u00fcr autoimmune Fehlreaktionen. Fr\u00fcher wurde hier sogar Quecksilber verwendet, ist aber mittlerweile zumindest aus den Humanimpfstoffen verbannt. In den Impfstoffen f\u00fcr Tiere ist Quecksilber leider immer noch in Form von hochgiftigem und neurotoxischen Thiomersal ( organisch gebundenes Quecksilber als Natrium-2-(ethylmercurithio)-benzoat) zur Konservierung und Verst\u00e4rkung zul\u00e4ssig und kommt somit noch auf die Aluminiumbelastung oben drauf. \u00a0Tiere werden \u00fcbrigens noch viel regelm\u00e4\u00dfiger geimpft. Nach der Grundimmunisierung, die etwa vergleichbar ist mit der H\u00e4ufigkeit beim Menschen, nahezu immer j\u00e4hrlich sowie meist\u00a0mit mehreren Impfpr\u00e4paraten, die jeweils diesen Gehalt an kritischen Spurenelementen enthalten. Daher sollte insbesondere auch hier \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/schwermetalle-binden-und-ausleiten\/\">gezielte Ausleitung von Schwermetallen<\/a>\u00a0 bei bestehenden Problematiken nachgedacht werden.<\/p>\n<p>Als festgeschriebener Grenzwert pro Impfdosis ist im Europ\u00e4ische Arzneihandbuch 1,25 mg Aluminium festgeschrieben, dieser wird von den bei uns zugelassenen Impfstoffen zumeist deutlich unterschritten, gem\u00e4\u00df Paul-Ehrlich-Institut (PEI, das ist das Bundesinstitut f\u00fcr Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel) liegt der Aluminiumgehalt zwischen 0,125 und 0,82 mg\/Impfdosis (z.B. in der g\u00e4ngigen Infanrix Hexa Impfung zur Grundimmunisierung nach STIKO, die insgesamt 4 x wiederholt wird, also einer fr\u00fchkindlichen Zufuhr von mind. 3,3mg Aluminium entspricht). Hinzu kommen dann noch je 0,5mg (4x Pneumokokkenimpfung mit Prevenar\u00a0\u00e0 0,125 mg) \u00a0sowie meist noch 0,5mg durch die Neisserienimpfung Neisvac).Das klingt zwar zun\u00e4chst noch nicht so dramatisch, muss nun jedoch folgerichtig noch hinsichtlich der Bioverf\u00fcgbarkeit umgerechnet werden, da davon auszugehen ist, dass 100% der Aluminiumgabe auch im K\u00f6rper landen, wegen der direkten Injektion. Da bei der oralen Gabe nach Studienlage ca. 0,1% Verf\u00fcgbarkeit angesetzt werden, entsprechen die gespritzten 4,3 mg also 4300mg (4,3g!) oral zugef\u00fchrten Aluminiumverbindungen \u00fcber die ersten Lebensmonate. Hinzu kommt ebenfalls, dass dies additiv zu der ohnehin bereits oral zugef\u00fchrten Menge an Aluminium bei Kleinkindern gesehen werden muss, die laut der EFSA Studie durchschnittlich bei etwa 0,5mg\/kg KW\/Woche (bei im Schnitt 10kg schwerem Kind 5mg\/Woche, also rund 260mg im ersten Jahr) liegt, jedoch bei zusatznahrungsgef\u00fctterten Kindern nochmals deutlich h\u00f6her liegen kann (s.u.). Schlie\u00dflich gilt es zu ber\u00fccksichtigen, dass die entgiftenden Nieren- und Leberfunktionen bei Kleinstkindern noch nicht vollst\u00e4ndig ausgepr\u00e4gt sind, der K\u00f6rper sich im Wachstum befindet\u00a0(Gewicht bei den ersten Impfungen zwischen 5-10kg\u00a0und somit wenig m\u00f6gliches Verteilungsvolumen) und Aluminium zur Kumulation in tieferen Geweben neigt.<br \/>\nDennoch sieht man bei diesem Vergleich, dass die effektive Exposition durch Impfungen on top die orale Zufuhr bei weitem \u00fcbersteigt und &#8211;\u00a0bezogen auf die Einmalgabe &#8211; umgerechnet einer Akutbelastung oralen Aluminiums von rund einem Gramm (820mg mit Hexavac und zus\u00e4tzlich 125mg aus Prevenar) zu Buche schl\u00e4gt. Zwar ist davon auszugehen, dass aufgrund der Verteilung im lokalen Gewebe der recht schwerl\u00f6slichen Verbindungen diese Menge nicht unmittelbar freigesetzt wird, jedoch wird dies \u00fcber einen mehr oder weniger langen Zeitraum geschehen und unter Umst\u00e4nden in Zielgeweben, die bei oraler Aufnahme gar nicht erst betroffen w\u00e4ren. Siehe hierzu auch insbesondere in der (von PEI zitierten) Studie (Yokel RA and McNamara PJ, Aluminium Toxicokinetics: An updated MiniReview. Pharmacology &amp; Toxicology 2001;88:159-167.), hier hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p><em>Systemic appearance of Al after parenteral administration.<\/em><br \/>\n<em>Intravenous Al administration creates the potential risk of Al accumulation and toxicity due to 100% bioavailability and the avid Al binding by transferrin that prevents rapid clearance. Similarly, exposure to Al-contaminated dialysate can result in diffusion of Al into plasma and its retention by transferrin. Manifestations of the resulting Al-induced toxicity are described in Health Canada (1998) and California EPA (2000). To ascertain Al bioavailability following intramuscular injection, and the potential for vaccines to contribute to Al exposure, Flarend et al. (1997) administered 26Al hydroxide or 26Al phosphate adjuvants (which did not contain allergens) to two rabbits<strong>. <\/strong>Comparison of<\/em><br \/>\n<em>blood 26Al to one rabbit that received intravenous 26Al citrate suggested that all of the injected Al may eventually be absorbed, even from these insoluble Al species. Therefore, intravenous Al exposure from dialysis, total parenteral nutrition or other solutions as well as intramuscular exposure from the 20 vaccinations given in the first 6 years of life or a typical treatment regimen of allergen extract immunotherapy could constitute significant sources of absorbed Al (table 1).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>In der Tabelle 1 finden sich dazu diese Angaben:<\/p>\n<blockquote><p><em>Vaccines 150\u2013850 mg\/dose Daily Al exposure 1.4\u20138 mg, based on 20 injections in the first 6 years of life and an average weight of 20 kg. Estimated percentage absorbed 100% eventually, daily Al absorbed 0.07\u20130.4 mg\/kg based on a 65 kg adult except for vaccines (20 kg child) and total parenteral nutrition solution in neonates and infants.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Bewertung des PEI zur \u201eSicherheitsbewertung von Aluminium in Impfstoffen\u201c lautet jedoch (basierend auf der gleichen Studie!):<\/p>\n<blockquote><p><em>Bei dem TWI handelt es sich um eine Sch\u00e4tzung f\u00fcr eine durchschnittliche Menge, die lebenslang w\u00f6chentlich oral aufgenommen werden kann, ohne dass ein wesentliches Gesundheitsrisiko besteht. Er gr\u00fcndet auf einer Bewertung aller verf\u00fcgbaren Studien und enth\u00e4lt einen deutlichen Sicherheitsspielraum. Daher ist auch bei \u00dcberschreitung des TWI nicht zwangsl\u00e4ufig mit einem toxischen Effekt zu rechnen. Der TWI bezieht sich auf die perorale Zufuhr von Aluminium in l\u00f6slichen Verbindungen \u00fcber Nahrung und Trinkwasser, w\u00e4hrend es sich bei der SIT um eine parenterale (subkutane) Zufuhr von schwerl\u00f6slichen Aluminiumsalzen handelt. <\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Als Fazit hei\u00dft es:<br \/>\n<em>Aus klinischen Studien und aus der Spontanerfassung von Nebenwirkungen in Deutschland gibt es kein Signal zu aluminiumbedingter Toxizit\u00e4t nach Impfungen. Kumulative Vergleichsberechnungen zeigen, dass die systemische Exposition durch die in Deutschland empfohlenen aluminiumhaltigen Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren im Bereich der tolerierbaren Aufnahme durch die Nahrung liegt. Der Beitrag von Impfungen zur gesch\u00e4tzten lebenslangen Nettoakkumulation von Aluminium im Organismus ist im Vergleich zur kontinuierlichen Aufnahme von Aluminium aus anderen Quellen gering und vor dem Hintergrund des Nutzens der Impfungen als vertretbar einzustufen. Es sind keine wissenschaftlichen Analysen bekannt, die eine Gef\u00e4hrdung von Kindern oder Erwachsenen durch Impfungen mit aluminiumhaltigen Adjuvanzien zeigen.<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>Die makrophagische Myofasziitis (MMF) stellt eine lokal eng umschriebene entz\u00fcndliche Ver\u00e4nderung in der Muskulatur der Impfregion dar, die durch eine Muskelbiopsie festgestellt werden kann. Es handelt sich um eine Persistenz von aluminiumhaltigen Makrophagen an der Injektionsstelle und ist nicht mit spezifischen klinischen Symptomen oder Krankheiten assoziiert.<\/em><br \/>\nQuelle: PEI (<a href=\"http:\/\/www.pei.de\/DE\/infos\/fachkreise\/impfungen-impfstoffe\/faq-antworten-impfkritische-fragen\/impfung-aluminium\/impfung-aluminium-node.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">http:\/\/www.pei.de\/DE\/infos\/fachkreise\/impfungen-impfstoffe\/faq-antworten-impfkritische-fragen\/impfung-aluminium\/impfung-aluminium-node.html<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p>Warum eine (chronische) entz\u00fcndliche Ver\u00e4nderung der Muskulatur, selbst wenn es nur lokal sein sollte, kein klinisches Symptom darstellen soll, ist dabei f\u00fcr uns nicht nachvollziehbar. Im \u00dcbrigen stehen Makrophagen durch Botenstoffe in st\u00e4ndigem Austausch mit dem <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/immunsystem-es-beginnt-in-mutters-schwangerschaft\/\">Immunsystem<\/a>.<\/p>\n<h3>Zusammenfassende Bewertung<\/h3>\n<ul>\n<li>Zieht man die kritische Bewertung des BfR (vgl. oben \u2013 \u201eTWI 1mg Al je Kg K\u00f6rpergewicht bereits bei einmaliger t\u00e4glicher Benutzung aluminiumhaltiger Antitranspirantien ausgesch\u00f6pft\u201c) mit in Betracht, so kommt man nicht umher, sich zu fragen, warum die Aufnahme \u00fcber die Haut bereits zu einem deutlich erh\u00f6hten Risiko aufgrund der h\u00f6heren Bioverf\u00fcgbarkeit f\u00fchren soll, eine Injektion unter die Haut bzw. durch die Haut in den Muskel dies jedoch nicht mit sich bringt, zumindest bei der Festlegung der o.g. Grenzwerte.<\/li>\n<li>Mit regelm\u00e4\u00dfigen Impfungen wird die rechnerische, t\u00e4gliche, mit der Nahrung zugef\u00fchrte Menge an absorbierten Aluminium mindestens verdoppelt. Dazu kommt dann noch der Gebrauch von Deos oder anderen transdermalen Applikationen.<\/li>\n<li>Aufgrund der engen STIKO Empfehlungen werden Impfdosen parallel appliziert und somit ist die verabreichte Aluminiummenge zu dem Zeitpunkt der Kombi-Impfung dann entsprechend h\u00f6her. Kinder bekommen die Impfungen im Verlauf ihrer sensiblen Phase der Hirnentwicklung verabreicht, in der das nach Impfungen transferingebundene Aluminium deutlich st\u00e4rker anflutet. <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/eisenmangel-erkennen-und-reagieren\/\">Transferin<\/a> (eigentlich zur Eisenbindung gedacht) ist mit dem quasi angeh\u00e4ngten Aluminium hirng\u00e4ngiger, wird damit weniger ausgeschieden und reichert st\u00e4rker im Hirn an, auch dies ist der Studie von Yokel und McNamara zu entnehmen. Hinzuzurechnen ist dann noch der\u00a0teils deutlich erh\u00f6hte Gehalte aus Babynahrung im Vergleich zur Muttermilch (80-300fach!).<\/li>\n<li>Fraglich ist, ob der Eisenhaushalt hierdurch nicht doch negativ beeinflusst wird. Man kann wohl davon auszugehen, dass dies das Nebenwirkungspotential deutlich erh\u00f6ht, daher w\u00e4ren hier auf jeden Fall weitergehende Untersuchungen von N\u00f6ten. Nach wie vor liegen ausschlie\u00dflich Toxizit\u00e4tsdaten seitens der Impfstoffhersteller vor, die auf der Basis oraler Daten abgeleitet sind.<\/li>\n<li>Ggf. bereits\u00a0hohe Zufuhr von Aluminium in der Schwangerschaft\/ Stillzeit. Falls der m\u00fctterliche Organismus bereits eine hohe Aluminiumbelastung der Organe (speziell der Knochen) aufweist, kann es sein, dass das Kind bereit mit einer entsprechenden Vorlast und ggf. getriggerten Empfindlichkeit auf die Welt kommt. Hinzu k\u00e4men noch Belastungen durch die Muttermilch oder &#8211; meist noch h\u00f6her belastet &#8211; industriellen Folgemilchprodukten.\u00a0Vielfach wird das hohe Aluminiumvorkommen dort sogar f\u00fcr naturgegeben erkl\u00e4rt, allerdings warnen Wissenschaftler der britischen Keele University vor einem\u00a0deutlich h\u00f6heren Aluminiumwert als in Muttermilch in <a href=\"https:\/\/bmcpediatr.biomedcentral.com\/track\/pdf\/10.1186\/1471-2431-13-162\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">aktuellen Untersuchungen<\/a>.\u00a0 Dies deckt sich in etwa mit den Aussagen des Bundesinstitutes f\u00fcr Risikobewertung\u00a0aus dem Jahr 2012, nach dem \u00fcber Muttermilch durchschnittlich nur 9,2 \u00b5g\/l Aluminium aufgenommen werden, \u00fcber Anfangsnahrung mit Molkenprotein jedoch 165 \u00b5g\/l, Fr\u00fchgeborenennahrung 300 \u00b5g\/l, S\u00e4uglingsnahrung auf Sojabasis 534 \u00b5g\/l und auf Caseinhydrolysatbasis 773 \u00b5g\/l. (BfR: Aluminiumgehalte in S\u00e4uglingsanfangs- und Folgenahrung, aktualisierte Stellungnahme Nr. 012\/2012 des BfR vom 20. April 2012). Erkundigen Sie sich daher auch beim\u00a0Anbieter den von Ihnen eingesetzten Babynahrung nach genauen Analysen oder stillen Sie nach M\u00f6glichkeit im ersten Lebensjahr.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hier ist ein also Umdenken angesagt, es bedarf wesentlich mehr Forschung und Anwendungsbeobachtung der bestehenden Impfungen in Bezug auf derartige Folgewirkungen. Aufgrund der Latenz auftretender Symptome sind m\u00f6gliche Nebenwirkungen nicht zwangsl\u00e4ufig mit der Gabe der Impfdosis in Verbindung zu bringen und daher nicht in der besagten Liste von spontanen Nebenwirkungen erfasst. So findet sich ebenfalls in einer neuen Studie ein deutlich \u00fcberh\u00f6hter Gehalt von Aluminium im Hirngewebe von Autisten ( <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0946672X17308763\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Journal of Trace Elements in Medicine and Biology, Volume 46, P.76-82,\u00a0March 2018 Aluminium in brain tissue in autism, Matthew Mold, Dorcas Umar, Andrew King, Christopher Exley<\/a>). Zwar gilt hier die gleiche Problematik wie bei den Beobachtungen der Aluminiumbelastung bei Alzheimer-Patienten, allerdings tritt Autismus h\u00e4ufiger fr\u00fchkindlich auf, was unter Umst\u00e4nden an den hier genannten kumulativen Belastungen mit Aluminium liegen k\u00f6nnte; daher sollte hier dringend mehr Forschung zum Schutz unserer Kinder stattfinden.<\/p>\n<p>Nachl\u00e4ssig erscheint in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass nahezu ausschlie\u00dflich Studien und Datenreihen zur Aufnahmerate und Wirkung durch die Nahrung vorliegen, jedoch nur verschwindend geringe bez\u00fcglich der Aufnahme aus kosmetischen Mitteln \u00fcber die Haut und schlimmer noch aus Impfstoffpr\u00e4paraten, die naturgem\u00e4\u00df ja schon durch die Haut durchgebracht wurden. Von einer additiven Betrachtung bereits aufgenommener Mengen aus der Nahrung bzw. bestehenden Vorbelastungen mit wirkverst\u00e4rkendem Quecksilber oder weiteren seltenen Erden, die in Impfstoffen enthalten sind, wollen wir gar nicht reden.<\/p>\n<h3>Kein Beweis aber Stoff zum Nachdenken<\/h3>\n<p>Auch wenn validierte Beweise f\u00fcr den Zusammenhang von Impfung und den benannten Krankheitsbildern ausstehen oder uneinheitliche Datenlagen verschiedener Studien vorliegen, so mahnen die immer h\u00e4ufigeren Warnungen und Vermutungen zur Vorsicht und zur Hinterfragung der allgemeinen Impfpraxis. Eventuelle Neben-\/Folgewirkungen von Aluminium werden nie bewiesen werden k\u00f6nnen, da Impfungen keinen Doppelblindstudien unterzogen werden, mit denen ihre Toxizit\u00e4t gepr\u00fcft werden k\u00f6nnte.<br \/>\nAber, es gibt umgekehrt auch keine hinreichende Beweisf\u00fchrung der zulassenden Beh\u00f6rden oder der produzierenden Industrie, dass Geimpfte tats\u00e4chlich seltener erkranken als Ungeimpfte.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Laut Aussage der medizinischen Fachabteilung eines der Anbieter uns gegen\u00fcber, wird bei den bereits auf den Markt befindlichen Pr\u00e4paraten nicht weiter an den Nebenwirkungen von Aluminium geforscht, trotz sich h\u00e4ufender Berichte \u00fcber m\u00f6gliche Nebenwirkungen der Impfungen, z.B. nach dem Golfkrieg, den ADHS H\u00e4ufungen bei Kindern oder der Zunahme autoimmuner Erkrankungen des Nervensystems wie <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/multiple-sklerose-ernaehrungstherapie\/\">MS<\/a>, Neuropathien, Schilddr\u00fcsenunterfunktion,\u00a0etc.<\/p>\n<p><strong>Die immer wiederkehrende Aussage, der m\u00f6gliche Nutzen einer Schutzimpfung \u00fcberwiege m\u00f6gliche Risiken einer Nebenwirkung ist kritisch zu hinterfragen.<\/strong><br \/>\nSo z.B. werden gesunde (und teilweise auch schon kritisch vorerkrankte) Patienten geimpft, bei denen das <strong>Risiko<\/strong> einer wirklichen Infektion <strong>eher gering<\/strong> anzusehen ist bzw. <strong>ohne zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob noch ausreichend Impfschutz<\/strong> in Form bestehender Antik\u00f6rper vorhanden ist:<\/p>\n<p><strong>Risiko?<\/strong><br \/>\nBei der Hepatitis Prophylaxe werden beispielsweise alle <strong>Angeh\u00f6rige medizinischer Fachkreise<\/strong>, die in Kontakt mit Patienten kommen, Hepatitis A sowie B immunisiert. Zu einem m\u00f6glichen Expositionsrisiko kommt es nur in einem verschwindend geringen Teil, beispielsweise durch Verletzungen an Nadeln, durchstochene Handschuhe, Blutkontakt. In einer noch wesentlich geringeren Zahl der F\u00e4lle hat der Patient dann auch noch eine bestehende Infektion, die \u00fcbertragen werden k\u00f6nnte. Dem gegen\u00fcber steht das in diesem Artikel skizzierte Risiko.\u00a0 Allerdings ist der Selbstschutz verbunden mit einem angstfreieren Arbeiten und im Falle einer (wohlm\u00f6glich auch unbemerkten) Infektion, der Schutz der in Kontakt kommenden Personen\/Patienten recht hoch zu bewerten.<\/p>\n<p><strong>Impfschutz-Status?<\/strong><br \/>\nNach den <a href=\"http:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Kommissionen\/STIKO\/Empfehlungen\/Impfempfehlungen_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Impfempfehlungen (STIKO\/RKI)<\/a> sind wohl die meisten als Kinder gegen Hepatitis geimpft worden.<br \/>\nLaut Aussage von GSK, dem Anbieter von Twinrix (Hepatitis A\/B Kombiimpfstoff), gibt es interne Studien und Langzeitbeobachtungen \u00fcber 20 (!) Jahre, aus denen sich ergibt, dass nahezu alle Studienteilnehmer einen ausreichenden Schutztiter aufwiesen, eine Nachimpfung in diesen F\u00e4llen also nicht (!) notwendig ist. Die Studie liegt uns vor und kann bei Interesse gern zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<br \/>\nGem\u00e4\u00df Epidemiologisches Bulletin Nr. 34, Robert Koch-Institut, August 2016, S. 33: \u201e6.6 Indikation f\u00fcr serologische Titerbestimmungen: Serologische Kontrollen zur Kl\u00e4rung der Notwendigkeit von Nachholimpfungen sind nur in Ausnahmef\u00e4llen sinnvoll \u2026 Ausnahmen bilden \u2026 Nachweis des Schutzes gegen Hepatitis B bei Personen mit einer Impfindikation\u201c, dazu geh\u00f6rt besagtes Fachpersonal. Zudem soll gem\u00e4\u00df den <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/SharedDocs\/FAQ\/Impfen\/HepatitisB\/FAQ-Liste_HepB_Impfen.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">FAQ (Hep.B\/RKI)<\/a> bei Personen, die ein besonders hohes individuelles Expositionsrisiko haben, nach 10 Jahren eine Kontrolle des Anti-HBs-Wertes erfolgen.<\/p>\n<p>Aber in der Praxis wird allerdings nicht immer vorher ein Impfstatus erhoben, ob die Nachimpfung wirklich notwendig w\u00e4re. (Gleiches trifft auch auf Urlaubsreisende in fernere L\u00e4nder mit geringerem Hygienestandard zu, schauen Sie mal in Ihren Impfpass.) Betroffenen ist anzuraten, den Arzt aktiv auf die Notwendigkeitspr\u00fcfung anzusprechen.<\/p>\n<h3>Risiken, die aber keine offiziellen Nebenwirkungen sind<\/h3>\n<p>Bei der Twinrix-Impfung z.B. finden sich schlie\u00dflich in der <strong>Abda-Datenbank<\/strong> (dem Standardnachschlagewerk der pharmazeutischen Berufsgruppen, in denen die verf\u00fcgbaren Informationen zu den Arzneimitteln geb\u00fcndelt sind) nach den Nebenwirkungen unter \u201e<strong>Unerw\u00fcnschte Wirkungen ohne Angabe der H\u00e4ufigkeit<\/strong>\u201c (das sind die nicht zu ber\u00fccksichtigenden, aber dennoch nachweislichen und mit direktem Zusammenhang aufgetretenen Folgeerscheinungen) Nennungen wie z.B. Meningitis, Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura Enzephalitis, Enzephalopathie, Neuritis, Neuropathie, L\u00e4hmungen, Krampfanf\u00e4lle, Angioneurotisches \u00d6dem, Lichen planus, Erythema multiforme, <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/schmerzhafte-arthritis\/\">Arthritis<\/a>, Muskelschw\u00e4che, I- Meningitis, Vaskulitis, <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/fibromyalgie-ein-schmerz-mit-1000-gesichtern\/\">Fibromyalgie<\/a>, Anaphylaxie sowie <a href=\"https:\/\/www.flora-pharm.de\/blog\/allergie-fehldeutung-des-immunsystems\/\">allergische Reaktionen<\/a> einschlie\u00dflich anaphylaktoider Reaktionen und Reaktionen \u00e4hnlich der Serumkrankheit.<\/p>\n<p>Nach breiter Anwendung der monovalenten Hepatitis-A- und\/oder Hepatitis-B-Impfstoffe wurden im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung die folgenden zus\u00e4tzlichen unerw\u00fcnschten Ereignisse berichtet:<br \/>\nMultiple Sklerose, Myelitis, Fazialisparese, Polyneuritis einschlie\u00dflich Guillain-Barr\u00e9-Syndrom (mit aufsteigenden L\u00e4hmungen), Optikusneuritis.<br \/>\nDa all diese Risiken jedoch nicht unter den sogenannten \u201egesicherten Nebenwirkungen\u201c aufgelistet sind (rechtlich ist dies einwandfrei), werden sie oftmals nicht vom verabreichenden Arzt ber\u00fccksichtigt. Auch auf den von Patienten zu unterschreibenden Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rungen zur Impfung sind sie nicht zu finden (PDF\/<a href=\"http:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/Impfen\/Materialien\/Downloads_HepA\/Mustervorlage_HAV_de.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Muster vom RKI<\/a>). Allerdings f\u00e4llt insbesondere bei den letztgenannten Krankheiten auf, dass es sich um vergleichbar neurodegenerative Prozesse handelt, wie sie auch bei Alzheimer beobachtbar sind unter der nachgewiesenen Anwesenheit von angereichertem Aluminium.<\/p>\n<p>Die Beobachtungen und Zusammenhangsvermutungen sind also nicht aus der Luft gegriffen und fassen bereits \u201eauf der letzten Seite\u201c in den Nachschlagewerken Fu\u00df. Sollten sie von dort durch weitere Studien eine Aufwertung zu echten Nebenwirkungen erfahren, so m\u00fcsste das Risiko-Nutzen-Verh\u00e4ltnis von Impfungen neu bewertet werden.<br \/>\nF\u00fcr die wissenschaftliche Beweisf\u00fchrung wird noch viel Zeit vergehen. Wir wollen keine \u00c4ngste sch\u00fcren und uns nicht (!) generell gegen Impfungen aussprechen. Wir wollen jedoch Augenmerk auf entsprechenden Forschungsbedarf lenken hinsichtlich der Formulierungen mit gesundheitskritischen Beigaben.<\/p>\n<h2>Was bedeutet das alles nun f\u00fcr Sie?<\/h2>\n<p>Seien Sie kritisch, hinterfragen Sie Etabliertes sowie die individuelle Notwendigkeit und sprechen Sie Ihren Arzt gezielt und direkt darauf an.<br \/>\n<strong>Nat\u00fcrlich informieren und beraten auch wir Sie gern, sprechen Sie uns an.<\/strong><\/p>\n<p>Noch ein letzter Hinweis: Bitte <strong>melden Sie auftretende Nebenwirkungen von Impfungen<\/strong> (und nat\u00fcrlich auch sonstigen Medikamenten) entweder direkt an die entsprechende Arzneimittelkommisson oder bitten Sie Ihren Arzt, dies zu tun. Nur durch diese Meldungen k\u00f6nnen eventuelle Probleme auch etablierter Produkte erkannt und angegangen werden. Hier geht es zum <a href=\"https:\/\/www.abda.de\/themen\/arzneimittelsicherheit\/amk\/amk-berichtsboegen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Meldebogen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Leichtmetall, das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Aluminium kennen die meisten wohl von der gleichnamigen Folie, die in der K\u00fcche Verwendung findet. 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