Aus Wunsch wird Wirklichkeit
Haben Sie sich nun viel fürs neue Jahr vorgenommen? Dann geht’s jetzt an die Umsetzung. In vier Schritten sollte es gelingen, neue Routinen aufzubauen und langfristig dranzubleiben. Von Carolin Hoffmann
Finden Sie hier im Blog weitere Artikel über Vorsätze und deren Erfüllung.
1. Beständigkeit statt Perfektion
Ob Sie sich in 2026 gesünder ernähren möchten, mehr Sport treiben wollen oder sich vorgenommen haben, schlechte Angewohnheiten wie Alkohol, Zigaretten oder Plastikverschwendung aufzugeben – für alle Vorsätze gilt: Erwartungen runterschrauben. Zu hohe Ansprüche oder unrealistische Ziele setzen uns unter Druck und führen bereits nach wenigen Tagen zu Frust. Natürlich ist es positiv, wenn Sie zu Beginn des Jahres voller Tatendrang und Motivation sind; denn die Lust, etwas zu verändern, treibt uns an. Nur geben Sie sich Zeit und sehen Sie Rückschläge nicht als Scheitern an. Neue Gewohnheiten zu etablieren, gleicht nun mal eher einem Marathon als einem Sprint. Studien zeigen, dass es durchschnittlich zwei bis drei Monate dauert, bis sich eine Routine fest im Alltag verankert. Die kleinen Schritte zählen – wer langsam geht, kommt dennoch ans Ziel.
2. Setzen Sie sich klare Ziele
Ebenfalls hilfreich beim Etablieren neuer Gewohnheiten ist die SMART-Methode. Sie übersetzt vage Vorsätze in klare, konkrete Schritte und macht das Dranbleiben leichter. SMART steht für:
S — Spezifisch: Formulieren Sie Ihr Ziel möglichst konkret. Aus „mehr Bewegung“ wird „jeden zweiten Tag 20 Minuten spazieren gehen“.
M — Messbar: Legen Sie fest, wie oft oder wie lange Sie etwas tun möchten. So können Sie Ihren Fortschritt nachvollziehen.
A — Attraktiv: Achten Sie darauf, dass Ihr Vorsatz sich sinnvoll und gut für Sie anfühlt. Idealerweise basiert er auf einer intrinsischen Motivation, also einem inneren Bedürfnis. Führt Ihr Vorsatz dazu, dass Sie sich gesünder, entspannter und fitter fühlen – dann bleiben Sie dran.
R — Realistisch: Machen Sie kleine Schritte. Fangen Sie mit kurzen Zeiteinheiten an und steigern Sie diese dann nach und nach.
T — Terminiert: Verknüpfen Sie Ihr neues Vorhaben mit einem festen Zeitpunkt oder einer bereits bestehenden Routine, etwa: „Vor dem Frühstück meditiere ich zehn Minuten.“
3. Feiern Sie Ihre Erfolge
Wer seine Fortschritte sichtbar macht und Erfolge bewusst feiert, bleibt motivierter und erreicht seine Ziele leichter. Notieren Sie Ihre SMART-Ziele in ein Notizbuch oder nutzen Sie einen Gewohnheits-Tracker – auch als kostenlose Smartphone-App erhältlich. Setzen Sie jeden Tag ein Häkchen, wenn Sie Ihr Vorhaben umgesetzt haben. So werden Ihre Bemühungen sichtbar. Belohnen Sie sich zusätzlich für kleine Meilensteine, zum Beispiel mit Ihrem Lieblingsessen, einem Wellness- Tag oder einem inspirierenden Buch.
4. Visualisieren Sie Ihr Ziel
Wer sich sein Ziel bildlich vorstellt, stärkt die eigene Motivation. Das Gehirn reagiert auf solche inneren Bilder fast so, als wären sie Realität. Das erleichtert den Weg zur neuen Gewohnheit. Visualisieren Sie Ihr Ziel jeden Morgen oder kurz vor dem Einschlafen. Wie sieht es aus, wie fühlt es sich an, wenn Sie Ihr Ziel bereits erreicht haben? Holen Sie also die Zukunft ins Jetzt – mithilfe Ihrer Imaginationskraft. Innere Bilder machen Ziele greifbar und erhöhen die Chance, dass aus Wunsch Wirklichkeit wird.
Und natürlich stehen wir Ihnen für alte und neue Fragen auch im neuen Jahr gern beratend zur Seite.

