GPS-Tracker – Hund und Katze auf der Spur

Wenn Bello oder Mieze ausbüxen, sind wir in heller Aufregung, und eine manchmal quälend lange Suche nach den Verschwundenen beginnt. GPS-Tracker können Abhilfe schaffen: Sie machen es leicht, den vierbeinigen Freunden auf die Spur zu kommen.

Endlich Frühling! Da macht es gleich doppelt Spaß, mit Buddy, Rocki oder Bella durch die erblühende Natur zu streifen. Das findet der Vierbeiner ebenfalls – und begibt sich schnell mal auf „tierische Abwege“: Schließlich duftet es im Unterholz einfach zu verführerisch, und dieses Häschen muss unbedingt verfolgt werden… Auch viele Freigänger-Katzen entwickeln Frühlingsgefühle und sind jetzt deutlich aktiver als im Winter. Aber was, wenn das geliebte Tier nach seinem Ausflug nicht zu seinem Besitzer oder seiner Besitzerin zurückkehrt? Dann ist die Sorge groß – und die Suche oft nicht minder aufwendig.

Auf Schritt und Tritt verfolgen

Mit einem GPS-Tracker kann das nicht passieren! Mittels GPS-Signalen bestimmt er seine jeweilige Position und übermittelt diese Information an eine spezielle App auf dem Smartphone. GPS steht für „Global Positioning System“, also für das satellitengestützte System zur weltweiten Positionsbestimmung, mit dem auch Navigationssysteme arbeiten. Das englische Wort „Tracker“ bedeutet „Verfolger“ – und damit ist der Job der Mini-Geräte auch schon perfekt umschrieben: Sie orten Ihre kleinen Lieblinge auf Schritt und Tritt.

Die Mieze anpeilen

Im Gegensatz zu GPS-basierten Systemen funktioniert ein Peilsender auch in Innenräumen und durch Wände hindurch. Ein Vorteil für Katzen, denn sie werden nicht selten unbemerkt in einem Keller oder einer Garage in der Nachbarschaft eingesperrt. Positiv auch, dass die Peilsender kleiner und leichter sind als GPS-Tracker. Allerdings beträgt ihre Reichweite in der Regel nur einige hundert Meter.

Ausstattung vergleichen

Die Stiftung Warentest hat 2024 einige GPS-Tracker getestet und rät generell zu solchen, die speziell für Tiere entwickelt wurden. GPS-Tracker für Gegenstände wie Autos oder Fahrräder schnitten in diesem Zusammenhang nicht so gut ab. Wichtig beim Kauf: Die smarten Geräte sollten über eine gute Senderqualität und Ortungsgenauigkeit verfügen, eine möglichst lange Akkulaufzeit haben und hochwertig verarbeitet sein, also zum Beispiel wasser- und stoßfest. Wenn mehrere Familienmitglieder mit dem Hund Gassi gehen und das Tracking nutzen wollen, sollte die zugehörige App eine Familienfreigabe erlauben.

Einen virtuellen Zaun ziehen

Die meisten Tracker verfügen über eine interessante Zusatzfunktion: Mithilfe des sogenannten Geofencing lässt sich ein bestimmter Radius voreinstellen, beispielsweise die Grundstücksgrenze. Wenn das Tier diesen virtuellen Zaun überquert, schlägt das Gerät Alarm. Und schließlich: Vergessen Sie beim Kauf nicht den finanziellen Aspekt: Zur reinen Anschaffung kommen nämlich bei vielen Modellen noch Abo-Kosten unter anderem für die SIM-Karte im Tracker hinzu.

Tierische Abenteuer genießen

Befestigt werden die kleinen Tracker am Halsband der Tiere, alternativ am Geschirr. Bei Katzen sollte es unbedingt ein Halsband mit Sicherheitsverschluss sein, das sich von selbst öffnet, falls sie damit irgendwo hängenbleiben. Das verlorene Halsband lässt sich dank des Trackers wiederfinden. Smarte GPS-Tracker machen es leicht, bei den Abenteuern Ihrer Vierbeiner immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Viele weitere wertvolle Tipps, wie Ihr Liebling munter und verspielt bleibt – oder ganz schnell wieder fit wird –, finden Sie auch hier im Blog. Nutzen Sie gern die Suchfunktion.

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