Peeling – Rubbel die Haut

Weg mit dem Wintergrau. Wie wird die Haut jetzt strahlend-schön und frühlingsfrisch? Mit einem Peeling!

Von Stefanie Happ

Sanftes Peeling

Peeling, das Wort bedeutet schälen oder häuten. Im Englischen sagt man “scrub”. Übersetzt heißt dies schrubben. Wofür das gut ist? Hautzellen erneuern sich etwa alle 28 Tage. Die Hornschuppen, die dabei abgestoßen werden, können die Poren verstopfen und den Teint müde und matt erscheinen lassen. Ein Gesichtspeeling befreit von diesem Grauschleier. Feine Mikroperlen rubbeln Unreinheiten einfach weg, helfen bei der Regeneration und lassen die Haut endlich aufatmen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein klares Hautbild mit einer rosigen Frühlingsfrische auf den Wangen.

Feine Perlen

Ein Peeling-Produkt besteht aus feinen Schleifpartikeln, eingebettet in eine pflegende Trägersubstanz. Meistens handelt es sich dabei um ein pflanzliches Öl, zum Beispiel Jojoba-, Mandel- oder Olivenöl. Es macht Sinn, auf natürliche Inhaltsstoffe zu achten. Denn das Rubbelmaterial in herkömmlichen Peelings enthält oft Mikroplastik, das nicht nur schädlich für die Umwelt ist, sondern auch Allergien hervorrufen kann. Daher sollten die mechanischen Komponenten biologischen Ursprungs sein. Naturkosmetische Peelings aus der Apotheke schrubben mit Meersalz, Tonerde oder Kreide. Auch gut sind Zuckerkristalle und Kaffeepulver, wenn Sie Ihr Peeling selbst anrühren möchten.

Zarte Haut

Bevor Sie mit Ihrer “Rubbelkur” beginnen, braucht die Haut eine Reinigung. Wasser und eine milde Waschlotion sind genug, um Schmutz und überschüssigen Talg zu entfernen. Erst dann tragen Sie eine nussgroße Menge Ihres Peelings auf das noch feuchte Gesicht auf. Mit kreisenden Bewegungen auf Wangen und Nase, Kinn und Stirn einmassieren. Die Augen- und Lippenpartie sparen Sie aus. Die feinen Schleifpartikel regen die Durchblutung der Haut an, lösen die abgestorbenen Schuppen und fördern die Zellerneuerung. Nach einer kurzen Einwirkzeit abwaschen und nur leicht trocken tupfen. Da die Poren nach einem Peeling geöffnet sind, ist die Haut jetzt besonders aufnahmefähig für Pflegestoffe. Als letzten Schritt unbedingt eine Feuchtigkeitscreme oder ein leichtes Gesichtsöl verwenden. Nach so einem Beautyprogramm fühlt sich die Haut wunderbar weich und zart an, der Teint sieht rosig und geklärt aus – wie frisch aus dem Ei gepellt.

Milde Pflege

Manche Peeling-Produkte enthalten zusätzlich ätherische Öle wie Minze oder Teebaum, weil diese den reinigenden Effekt verstärken und das Hautbild intensiv klären. Besonderheiten stellen Enzym- und Fruchtsäurepeelings dar. Diese kommen ohne Schleifpartikel aus und befreien von Unreinheiten auf besonders sanfte Weise. Enzyme aus Ananas oder Papaya sind schonend zu trockener und sensibler Haut. Fruchtsäure wiederum ist für ölige und müde wirkende Haut besser geeignet. Die Stoffe aus Zitrusfrüchten wirken desinfizierend und bekämpfen Bakterien, die gewöhnlich zu Mitessern und Pickeln führen können. Die Gesichtshaut wird ebenmäßig und straff. Fruchtsäure- Peelings bieten in der Regel Hautärzte an und führen eine spezielle Therapie durch, die eine umsichtige Vor- und Nachbehandlung erfordert. Niedrig dosierte Produkte mit Fruchtsäuren gibt es in der Apotheke. Rubbeldiekatz wirken sie wie ein Wachmacher und bringen die Haut blitzschnell zum Strahlen.

Natürlicher Glow

Zutaten:
2 EL Meersalz (Apotheke)
4EL Olivenöl

Anwendung
Salz und Öl in einem Tiegel verrühren und mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen auf die Haut massieren. Peeling-Handschuh verwenden! Einige Minuten wirken lassen, danach mit lauwarmem Wasser abspülen.

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